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JanaChristinaH
JanaChristinaH, Rechtsanwältin
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 189
Erfahrung:  Sozial-, Verwaltungs-, Versicherungs- und Zivilrecht.
110626434
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JanaChristinaH ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zum Thema

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe eine Frage zum Thema "Familienversicherung".Am 17.11.2021 erhielt meine geschiedene Ehefrau ein Schreiben von unserer Krankenversicherung AOK. Hierin wird sie aufgefordert, für Krankenversicherung- und Pflegeversicherungbeiräge vom 31.01.2017 bis 10.09.2017 in Höhe von 8.636,01 Euro nachzuzahlen. Zu diesem Zeitpunkt fehlte anscheinend der Versicherungsschutz.Siehe Anlage: AOK 01-1 und AOK 01-2Meines Wissens besteht eine Verjährungsfrist von 4 Jahren. Zum Zeitpunkt der Formung vom 17.11.2021 müsste dies also verjährt gewesen sein.Bei meiner Konsultation bei justanswer vom 19.11.2021 erklärte mir ein Anwalt, dass uns hier eine betrügerische Absicht vorgeworfen wird und daher noch keine Verjährung vorliegt.
Tatsache ist aber, dass mein ehemalige Frau und ich zu diesem Zeitpunkt noch verheiratet waren und zu dieser Zeit eine Familienversicherung hatten. Den Einkommensfragebogen zur Familienversicherung hatten wir im Frühjahr 2017 bereits zum zweiten Mal an die AOK gesandt, da er beim erstmal anscheinend nicht bearbeitet wurde. Das Schreiben mit der Zusendung vom 28.04.2017 liegt mir noch vor.Nun legte meine ehemalige Frau per Einschreiben Widerspruch ein, da wir eine Familienversicherung beantragt hatten. Auch ich fragte per Einschreiben bei der AOK nach, warum meine Ex-Frau trotz damaliger Familienversicherung ein Nachzahlung in dieser Höhe machen sollte. Sie war zu diesem Zeitpunkt erwerbslos und ich war an einer Musikschule angestellt.Auf diesen Widerspruch reagierte die AOK mit dem Schreiben 20.12.2021.Siehe Anlage: AOK 02-01Hierin bestätigt die AOK den fristgerechten Widerspruch und räumte ein, dass zu diesem Zeitpunkt eine Familienversicherung möglich wäre. Ich solle nun ein weitere Mal den mir gesandten Fragebogen ausfüllen. Danach wird geprüft, ob wir für diesen Zeitraum eine Familienversicherung bekommen oder nicht.Meine Fragen:
1. Muss ich nun ein weiteres Mal den Fragebogen ausfüllen und zur Prüfung an die AOK senden? Ich war davon ausgegangen, dass die Familien Versicherung für diesen Zeitraum nun bestand.2. Da meine Ex-Frau seit September 2017 bis heute in Festanstellung war, wurden ab September 2017 die Versicherungsbeiträge vom Arbeitgeber übernommen.
Soll ich dann jetzt einen Antrag auf Familienversicherung für 31.01.2017 bis 10.09.2017 stellen und gleichzeitig eine Kündigung der Familienversicherung ab 10.09.2017 beifügen?3. Oder ist die Angelegenheit eventuell schon verjährt und ich brauche für den o.g. Zeitraum keine weitere Familienversicherung mehr beantragen?Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Vanselow
Guten Tag,Bitte füllen Sie den Fragebogen erneut aus. Ab 10.09.2017 besteht keine Möglichkeit der familienversicherung wegen der Beschäftigung Ihrer Frau. Die Forderung ist nicht verjährt, da sie innerhalb, wenn auch ganz knapp, gehend gemacht wurde.Mit freundlichen Grüßen
RAin Hartmann
JanaChristinaH und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Besten Dank!