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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 39574
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, s.g.Hr. RA Hüttemann! wäre nicht die Akte eines

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, s.g.Hr. RA Hüttemann!wäre nicht die Akte eines Notars eine gute Auifbewahrung wichtiger dokumente?ich habe 4 seiten verfehlungen geschrieben, die notarin möchte nur 2

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das überrascht mich, denn prinzipiell sollte die Notarin sämtliche Ihrer Schriftstücke zu den Akten nehmen.

Rechtsgrundlage ist die Dienstordnung für Notare.

Die Dienstordnung ist eine bundeseinheitliche Verwaltungsverfügung der Landesjustizverwaltungen.

Sie wurde in den einzelnen Ländern erlassen und verkündet.

Die Verfügung regelt im Einzelnen die Führung der Bücher, Urkunden und Akten eines Notariats.

Vorgesehen ist in der Dienstordnung auch die Führung der so genannten Nebenakten. Exemplarisch hierzu verweise ich auf die Regelung des Bundeslandes Brandenburg in § 22 der Dienstordnung:

https://bravors.brandenburg.de/de/verwaltungsvorschriften-221921#22

Absatz 1 regelt ausdrücklich:

Die nicht zur Urkundensammlung zu nehmenden Schriftstücke, z. B. Schriftwechsel mit den Beteiligten sowie mit den Gerichten und Behörden, werden, auch soweit sie Urkundsgeschäfte betreffen, in Blattsammlungen für jede einzelne Angelegenheit oder in Sammelakten aufbewahrt.

Die von Ihnen dokumentierten Verfehlungen sind daher sämtlich als Nebenakten im Sinne des § 22 der Dienstordnung zu den Akten zu nehmen.

Sie sollten die Notarin auf diese Rechtslage hinweisen und sie auffordern, auch die beiden restlichen Seiten zu den Akten zu nehmen.

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Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
die notarin ist nicht böse, ich hab mich unglücklich ausgedrückt und - super - sie haben das hinreichend gut beantwortet, also ich re-katapultiere oder re kapituliere - oder so:wir schreiben die pflichtteilverletzungen nicht prosaisch in dem text, den wir notarisch an die pflichtteilentogene schicken, qaber haben in der notarsakte meine ausführliche darstellung - wäre selbige, wenn es dem gericht zu knapp ist, als objektives beweisstück heranzuziehen oder würde die notarin für ihre zu kurze darstellung dann zu haften haben?

Ihre Darstellung könnte dann (erforderlichenfalls) in einen etwaigen Rechtsstreit als Beweisstück eingeführt werden.

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Kristian Hüttemann

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