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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 44209
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Morgen, sehr geehrter Herr RA Hüttemann! zum 138 bgb

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, sehr geehrter Herr RA Hüttemann!zum 138 bgbist 100 % drüber nicht per se wucherohne - ausnutzen missstand oder doofstand oder notstand-
oder müssen letztere immer mit dazu??

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der besondere Wuchertatbestand des § 138 Absatz 2 BGB erfordert stets ein besonderes Ausnutzen einer Zwangslage.

§ 138 Absatz 2 BGB bindet das Vorliegen eines Wuchers somit stets an das Erfordernis eines entsprechenden Vorsatzes des Wucherers.

Um die oftmals mangelnde Beweisbarkeit dieses subjektiven Tatbestandes zu beheben, behilft sich die Rechtspraxis des so genannten wucherähnlichen Geschäfts, das dogmatisch dem Anwendungsbereich des § 138 Absatz 1 BGB zugeordnet wird.

Hierbei wird aus dem groben Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung ein tatsächlicher Schluss auf das Vorliegen einer verwerflichen Gesinnung des Wucherers gezogen.

Näheres unter folgendem Link mit entsprechender Rechtsprechung des BGH:

https://lorenz.userweb.mwn.de/urteile/vzr178_08.htm

Allerdings hilft dieser Kunstgriff der Rechtsprechung uns in casu leider auch nicht weiter, denn Voraussetzung für die Anwendbarkeit des § 138 Absatz 1 BGB (wucherähnliches Geschäft) wäre die Annahme, dass Leistung und Gegenleistung des streitgegenständlichen Übertragungsvertrages in einem groben Missverhältnis stehen!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
ja, to kriegt woibärsche mit verkehrswert 6,50 dm/qm für 3,20 dm/qm - für die differenz sagt sie unter zeugen pflesche zu, die sie im akutfall verweischert - dm/qm ist typografisch schön und artikulatorisch auch:
demm de quemm
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
ich bin ein spielknabe, ein playboy

Dann greift der § 138 Absatz 1 BGB, denn die Übertragung kann dann rechtlich als wucherähnliches Geschäft gewertet werden.

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
aha, denn die üble gesinnung kam erst 6 jahre danach offensichtlich ans tageslicht, derart geplant , gehässig, niederträchtig war das - pfälzisch: hinnerfotzig

So ist es leider!