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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 3070
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Hallo hier meine Frage: Meine Mutter

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo hier meine Frage : Meine Mutter (Antragstellerin/Gläubigerin) hat vor ca. 8 Monaten einen vollstreckbaren Titel erhalten , jetzt nach 8 Monaten bekommen wir Post das gegen den Vollstreckungsbescheid vom 04.09.2020 Einspruch eingelegt wurde , und Post vom Landgericht das wir unseren Anspruch begründen sollen das kann doch nicht richtig sein oder ? Dann kommt hinzu das dass schreiben vom LG Hamburg stammt was haben wir damit zu tun der Schuldner Wohnt in Niedersachsen u meine Mutter in Hamburg im Mahnbescheid u Vollstreckungsbescheid wurde das LG Stade angegeben ( ist zuständig für Wohnsitz Niedersachsen warum bekommt Hamburg das auf den Tisch ? Wenn man nach Vollstreckungsbescheid googelt liest man immer wenn man nicht innerhalb von 14 Tagen Widerspruch einlegt kann man nichts mehr machen ob die Forderung nun richtig ist oder nicht , hätte das Gericht den Einspruch nicht für unzulässig zurück weisen müssen - wie gesagt nach 8 Monaten wird Einspruch gegen einen schon erlassenen Vollstreckung Titel eingelegt . Hier hätte ich gerne eine Erklärung von Ihnen ob es so etwas gibt und wie wir hier am besten vorgehen müssen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Was Sie beschreiben, ist kein unüblicher Vorgang. Wenn der Schuldner verspätet Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegt, so muss das Gericht den Einspruch verwerfen. Dies tut der Richter im weiteren Verfahren. Als Prozesspartei sind Sie beteiligt. Dies ist der Grund dafür, dass Sie die Aufforderung vom Gericht erhalten haben, sich einzulassen.

Insofern empfehle ich Ihnen, das Gericht schriftlich darauf hinzuweisen, dass der Einspruch verfristet und daher zu verwerfen ist. Sie müssen den Anspruch inhaltlich nicht begründen. Das Gericht wird den Einspruch in der Folge durch Urteil verwerfen. Der Vollstreckungstitel bleibt dann aufrechterhalten.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?
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Kianusch Ayazi und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
aber warum macht das Gericht das nicht von alleine in dem schreiben steht ja geschrieben das es sich um den VB v.04.09.20 handelt damit sieht das Gericht doch auch das der Einspruch verspätet ist , ich hoffe das Sie recht haben und es so passiert wie Sie mitteilen
Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Hallo

Bitte etwas Geduld - ich rufe Sie in Kürze an.