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OliverF428
OliverF428, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 39
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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OliverF428 ist jetzt online.

Ich habe eine Frage bzgl. einer Zwangsvollstreckung, die

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Frage bzgl. einer Zwangsvollstreckung, die durch Lohnpfändung und weitere Raten Zahlung bereinigt wird. Dennoch werde ich wieder aufgefordert d. Vermögensauskunft abzugeben obwohl die Forderung nicht aktuell ist und keine Zahlungen berücksichtigt wurden. Was kann ich tun? Der Gläubiger war mit Ratenzahlung einverstanden. Hat den GV nicht informiert.

Sehr geehrte Ratsuchende,

sehr geehrter Ratsuchender,

Danke für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich haben Sie laut Ihrer Schilderung Umstände geschaffen, die die Abgabe einer Vermögensauskunft verhindern. (Zahlungsplan und Konktat zu Ihrem Gläubiger). Das ist sehr positiv.

Jedoch können Gläubiger gemäß § 802c ZPO (Zivilprozessordnung) Sie zur Abgabe einer Vermögensauskunft auffordern - dieser müssen Sie nachkommen.

Zur Frage der Aktualität der Forderung ist zu erwähnen, dass diese dann aktuell ist, sofern Sie noch nicht beglichen wurde. Ihre Schilderung ist dergestalt zu verstehen, dass Sie die offene Forderung gerade begleichen. Dass sie derzeit Ratenzahlungen leisten und diese von dem Gerichtsvollzieher nicht berücksichtigt werden, ist für die Beurteilung einer Abgabe einer Vermögensauskunft rechtlich unbeachtlich.

Ihre Möglichkeiten:

  • Sie informieren den Gläubiger und bitten von der Abgabe einer Vermögensauskunft abzusehen, da seine Forderung bereits beglichen wird
  • Sie überprüfen Ihre Lohnpfändung auf mögliche Pfändungsfreibeträge. Diese können die Pfändung verringern
  • Sachen, die nach § 811 Absatz 1 Nr. 1 und 2 ZPO der Pfändung offensichtlich nicht unterworfen sind, brauchen nicht angegeben zu werden (grundsätzlich)

Ist die Vermögensauskunft beantragt, müssen Sie dieser nachkommen - außer der Gläubiger sieht hiervon ab.

Achtung:
- Haben Sie innerhalb der letzten drei Jahre bereits eine Vermögensauskunft erteilt und Ihre Verhältnisse haben sich nicht maßgebend geändert, können Sie sich weigern.

- Sind Sie arbeitsunfähig erkrankt ist die Nichtabgabe einer Vermögensauskunft zumindest vorübergehend gerechtfertigt.

Ich hoffe, dass Ihre Anfrage beantwortet ist. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Über ein positives Feedback würde ich mich freuen.

Beste Grüße,

Oliver Fröhlich
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen Dank für die Schilderung. Nun die bestehende Forderung sind noch 1500 Euro von 9300. Der Gläubiger wollte die Gerichtsvollzieherin informieren hat dies nicht getan. Die GVin fordert 8700 Euro und erwartet die Abgabe der Vermögensauskunft.

Sehr geehrte Ratsuchende,

sehr geehrter Ratsuchender,

Danke für Ihre Ergänzung.

es wäre angezeigt, wenn Sie den Gläubiger an seine Zusicherung erinnern.

Weiterhin sollten Sie der Gerichtsvollzieherin Kontoauszüge vorlegen, die eine Ratenzahlung beweisen.

Es besteht die dringende Annahme, dass die Gerichtsvollzieherin keine ausreichende Kenntnis über den Sachverhalt erhalten hat.

Anhand Ihrer Schilderungen rechne ich Ihnen gute Chancen aus.

Ich hoffe, dass Ihre Anfrage beantwortet ist. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Über ein positives Feedback würde ich mich freuen.

Beste Grüße,

Oliver Fröhlich
Rechtsanwalt

OliverF428 und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.