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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 35640
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe am 19.04.2018 gebaut. Dieser Bau wurde

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,ich habe am 19.04.2018 gebaut. Dieser Bau wurde genehmigt vom Landratsamt. Folgendes ist jetzt passiert:
Vor 2 Wochen rief mich eine junge Dame vom Landratsamt an, Sie hätte die Baubeginnsanzwige nicht in ihren Unterlagen und wir sollten so nett sein ihr diese nochmals zukommen zu lassen. Dies haben wir auch getan. 3 Tage später erhielten wir nun zu unserer Überraschung eine Anzeige "Ordnungswidrigkeit" begangen zu haben, da die Baubeginnsanzeige verspätet eintraf. Laut Aussage unseres Bauzeichners, hat er diese zusammen mit den anderen Unterlagen an uns gesandt zur Unterschrift und Weiterleitung. Dies haben wir auch getan am 09.04.2018. Da wir diese persönlich eingeworfen haben, damit es nicht verloren geht haben wir nun verständlicherweise keinen Nachweis darüber.Das seltsame ist allerdings, dass alle anderen Unterlagen vorhanden sind und das Landratsamt muss über diese Baubeginnsanzeige informiert gewesen sein, da diese dem Vermessungsamt Bescheid gab um das Ganze nochmals im Kataster einzulegen. Diese Vermessung hat uns sehr viel Geld gekostet. Die Messung hätte nicht stattfinden können, wenn diese nicht gewusst hätten, dass wir mit dem Bau begonnen haben. Noch merkwürdiger ist es, dass unser Bauzeichner mitgeteilt hat "Er habe so etwas noch nie erlebt und seit er von uns Kenntnis über den Vorfall hat sind bereits 5 weitere Bauherrn mit dem selben Anliegen an ihn herangetreten. Seit 30 Jahren war dies nie der Fall". Was sollen wir nun tun? Wir haben einen Anhörungsbogen erhalten und können uns rechtfertigen. Aber beweisen können wir gar nichts. Unserer Ansicht nach, haben die geschlampt! Wieso gerade jetzt? 2 Jahre später? und des Weiteren haben wir 2018 mehrfach mit dem zuständigen Beamten telefoniert, dieser hatte auf jeden Fall Kenntnis darüber und nun tritt dieser als Zeuge auf. Brauche wirklich dringend Hilfe!! Danke

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sollten in dem Anhörungsbogen der Ihnen zur Last gelegten Ordnungswidrigkeit umgehend widersprechen.

Bereits aus den Umständen und der objektiven Abfolge der Ereignisse ergibt sich zwingend, dass die Behörde über die Baubeginnsanzeige informiert gewesen sein muss.

Anders ist überhaupt nicht erklärbar, dass die Vermessung erfolgt wäre, denn das Vermessungsamt hätte diese überhaupt nicht veranlassen können, wenn es nicht von der Baubehörde über das Vorliegen der Baubeginnsanzeige in Kenntnis gesetzt worden wäre.

Das aber lässt nur den Schluss zu, dass der Baubehörde - entgegen seinem jetzigen Vorbringen - Ihre Baubeginnsanzeige vorgelegen hat.

Ist diese nun in der Folgezeit möglicherweise in Verlust geraten, so haben Sie hierfür rechtlich selbstverständlich nicht einzustehen, denn Sie können nicht für die behördeninternen Organisationsmängel und Fehlleistungen verantwortlich gemacht werden!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Das Schreiben habe ich nun schon 11 Tage geht der Widerspruch noch?

Ja, das geht noch, denn die Einspruchsfrist beträgt 14 Tage!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Herzlichen Dank

Sehr gern geschehen!

Haben Sie ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt