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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 16056
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RATraub ist jetzt online.

Einer meiner Mitarbeiter wurde in der Bahn von einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Einer meiner Mitarbeiter wurde in der Bahn von einem externen Mitarbeiter der Bahn (DB-Sicherheit) kontrolliert.
Mein MA spricht nur englisch. Der Bahn-MA sprach kein englisch und hat ihn auf Deutsch beschuldigt, ein ungültiges Ticket zu haben, was nicht den Tatsachen entsprach. Der Bahnmitarbeiter (ein 130 Kg Mann) wurde wütend und rammte sich mit seinem Gewicht gegen meinen Mitarbeiter und führte Ihm dadurch eine Prellung zu.
Dieser begab sich im Bahnhof direkt zur Polizei. Dort wurde er, ohne dass eine Anzeige aufgenommen wurde, wieder weggeschickt. Man teilte Ihm mit, es wäre ja nicht möglich den DB-Mitarbeiter zu ermitteln, wenn er keinen Namen/Daten hätte. Es resultierte 1 Woche Arbeitsausfall. Nun will auch die Krankenkasse genaueres wissen, da die Verletzungen auf keine "Erkrankung" schliessen lassen. Brauchen wir einen Anwalt um bei der Bahn den Namen des MA herauszufinden? Hätte die Polizei im Bahnhof direkt tätige werden müssen? Wie gehen wir am besten vor?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Ihr Mitarbeiter hat das Recht, die verursachte Körperverletzung zur Anzeige zu bringen.

Das beschriebene Verhalten ist absolut inakzeptabel.

Auch fragwürdig ist das Verhalten der Polizei, was jedoch bei einer mündlichen Anzeige häufig der Fall ist.

Ihr Mitarbeiter kann und sollte die Strafanzeige unverzüglich schriftlich stellen (nachweisbar vorab per E-Mail/Telefax und sodann postalisch per Einschreiben).

Wird der Vorgang schriftlich angezeigt, kann die Polizeibehörde die Anzeige nicht zurückweisen.

Auch ist es ein kleines, den tätigen Bahnmitarbeiter zu benannter Zeit und benanntem Ort zu ermitteln.

Ein Rechtsanwalt ist für eine Strafanzeige nicht notwendig.

Bei einer Strafanzeige ist keine bestimmte Form einzuhalten. Auch muss die Strafrechtsnorm nicht genannt werden.

Es genügt, wenn "nur" der geschilderte Sachverhalt zur Anzeige gebracht wird.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
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Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

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