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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 9662
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Hallo, ich habe 2017 ein Haus von meiner Oma überschrieben

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe 2017 ein Haus von meiner Oma überschrieben bekommen. Ich habe Schenkungssteuer dafür bezahlt und gemäß Schenkungssteuerbescheid wurde das Wohnrecht nicht anerkannt - Verkehrswert. Meine Mutter hat auf ihren Pflichtteil verzichtet. Meine Mutter hat drei Geschwister, einer davon ist bereits verstorben. Wenn ich das Haus heute verkaufe, wird beim versterben meiner Großmutter der Verkehrswert oder der Verkaufspreis zu Grunde gelegegt? Was passiert mit dem Anteil meines verstorbenen Onkels? Er war nie verheiratet und hat keine Kinder. Wie viel muss ich ca. ausbezahlen?
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: Deutschland
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Verkehrswert 250.000€

Sehr geehrter Fragesteller,

es geht um die zu erwartenden Pflichtteile ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ja. Benötige ich zudem die Zustimmung meiner Oma für den Verkauf?

Sehr geehrter Fragesteller,

wann soll dies verkauft werden? Vor dem Tod der Oma ? Was wird mit dem Wohnrecht ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vor dem Tod meiner Oma soll verkauft werden. Ich bin mir nicht sicher ob es ein Wohnrecht gibt, vom Finanzamt wurde dieses nicht anerkannt. Im Bescheid stand "nicht anerkannt, weil nicht vertraglich geregelt".

Sehr geehrter Fragesteller,

was steht denn im notariellen Vertrag ? Und soll die Oma bei Verkauf ausziehen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Im notariellen Vertrag steht glaube ich nichts dies bzgl. drinnen. Meine Oma ist bereits ausgezogen, sie musste ins Pflegheim

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Ohne genaue Angaben ist es natürlich schwierig, Ihnen eine exakte Antwort einzustellen.

Wenn es kein Wohnrecht zugunsten der Oma im Grundbuch eingetragen gibt, dann brauchen Sie keine Zustimmung von der Oma.

Bei der Erbfolge gilt: Fällt ein Erbe weg und hat keine Nachkommen, dann wächst der Anteil des Verstorbenen den anderen Geschwistern zu. Wegen Verzicht und Versterben bleiben zwei Kinder übrig, die jeder 1/4 Pflichtteilsergänzungsanspruch haben.

Bzgl. des Wertes gilt das sog. Niederstwertprinzip. Dabei gilt der niedrigere Wert, je nachdem ob der bei der Schekung oder beim Erbfall bestand. Wenn der angegebene Wert der niedrigere wäre, müssten Sie insgesamt Stand 2020 87.500 EUR auszahlen. Dies deshalb, weil sich der Wert pro Jahr um 10 % vermindert. § 2325 BGB

Ich hoffe, Ihre Fragen konnten beantwortet werden. Bitte stellen Sie eventuelle Nachfragen. Wenn keine mehr bestehen, geben Sie bitt eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sehr geehrte Frau Grass, vielen Dank für Ihre super erklärte Antwort! Eine Frage habe ich noch, wir haben das Haus seiner Zeit nicht offiziell bewerten lassen, der Notar hat einen Wert festgelegt und dann nochmal das Finanzamt, der Wert des Finanzamtes war etwas höher. Kann der Wert angefochten werden?

Sehr geehrter Fragesteller,

im Grunde schon, weil es eben nicht sachverständig festgestellt wurde. In diesem Fall bleibe nur die Bewertung durch einen Sachverständigen, dies wäre auch im Nachhinein noch möglich.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Okay, das ist blöd.
Ich muss zudem für die Pflegeheimkosten meiner Oma aufkommen. Wird dadurch der Auszahlungsbetrag veringert?

Sehr geehrter Fragesteller,

machen Sie dies freiwillig oder als Verpflichtung laut Vertrag ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
freiwilig, ansonsten könnten die Heimkosten nicht bezahlt werden.
Wenn ich das Haus für 490.000 EUR verkaufe, wie hoch wäre dann der Auszahlungsbetrag? Falls meine Tante und mein Onkel einen Sachverständigen kommen lassen.

Sehr geehrter Fragesteller,

dann nicht !

Nach dem niedrigen Wert 87.500 EUR.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Also bleibt es bei dem Verkehrswert der vom Finanzamt festgelegt worden ist? Wie gesagt das Haus wurde seiner Zeit nur vom Notar und Finanzamt bewertet. Meine Tante und mein Onkel könnten allerdings nach dem dem Versterben meiner Oma einen Sachverständigen kommen lassen, das haben wir damals nicht gemacht. Wir haben nur die Angaben vom Notar und dem Finanzamt
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Die Hausüberschreibung hat im August 2017 stattgefunden. Wenn meine Oma am 01.01.2021 verstirbt, wird es dann nochmal weniger?

Sehr geehrter Fragesteller,

nein, es bleibt bei dem Wert der ggf. vom Sachverständigen auf den zeitpunkt 2017 ermittelt wird !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Fragen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Nein, vielen Dank für Ihre Hilfe!

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne !

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und alles Gute. Sind Sie abschließend bitte so freundlich und veranlassen noch eine Bewertung (3-5 Sterne) Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.