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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 19516
Erfahrung:  25 Jahre Erfahrung als Rechtsanwältin
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Hallo! Ich hätte eine Frage an einen Anwalt für

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo! Ich hätte eine Frage an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
JA: Welche Arbeitsprobleme bereiten Ihnen Sorgen?
Customer: Ich habe unwissentlich gegen das Konkurrenzverbot verstoßen, dies meinem Arbeitgeber gebeichtet und stehe nun vor der Frage, welche Konsequenzen hieraus entstehen können.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

War es ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot?

 

Haben Sie denn eine Vertragsstrafe?

 

Wann haben Sie es ihm gebeichtet?

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ich habe meinen Arbeitsvertrag gekündigt auf 01.04., meinem Arbeitgeber habe ich das Thema vor zwei Tagen gebeichtet.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
In meinem Arbeitsvertrag stehen weder Optionen zu Vertragsstrafen, noch explizite angaben zum wettbewerbsverbot
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Also kein nachvertragliches Wettbewerbsverbot

Sie haben ohnehin gekündigt.

 

Der Arbeitgeber wird daher wahrscheinlich von weiteren Maßnahmen absehen, wie fristlose Kündigung

 

Wenn keine Vertragsstrafen vereinbart sind, kann er höchstens einen Schaden, der ihm entstanden ist geltend machen.

 

Den muss er aber erst einmal darlegen.

 

Ihnen wird nichts geschehen und ein einmaliger Vorfall darf auch nicht im Arbeitszeugnis erwähnt werden

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ein einmaliger Vorfall darf nicht im Arbeitszeugnis erwähnt werden? Vielen Dank, das ist eine wichtige Information für mich. Ich wurde heute mittag aus dem Home Office ins Büro zitiert um das Thema zu besprechen. Ich vermute, dass mir hier weitere Vergehen angehängt werden sollen. Zumal ich das mir gegebene Unternehmenseigentum (Laptop, etc.) mitbringen soll. Was halten Sie davon?

Dann werden Sie wahrscheinlich bezahlt freigestellt

 

Den Stress einer fristlosen Kündigung tut sich der Arbeitgeber sicher nicht an.

 

Unterschreiben Sie nichts, bis auf das Einverständnis mit der Freistellung

ClaudiaMarieSchiessl und 2 weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Vielen Dank!

Wenn noch irgendwas unklar ist, können Sie sich gerne bei mir noch mal melden

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Es ist nun so eingetreten, wie Sie vorhergesagt haben. Ich wurde freigestellt. Und es wurde mir mit Schadensersatzklage gedroht. Jetzt stellt sich mir die Frage: In welcher Höhe liegt denn dann der Schadensersatz?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Richtet sich diese Summe nach dem tatsächlichen Umsatz, den ich bezogen habe? Und falls ja, auf welchen Zeitraum gerechnet? Wahrscheinlich nur auf den Zeitraum der Überschneidung (der Zeitraum, in dem ich Konkurrenz und Angestellter in einem war)?
Das muss der Arbeitgeber erst mal darlegen , was für einen konkreten Schaden er hat

Der Schaden ist nicht Ihr Umsatz, sondern das was der Arbeitgeber weniger Umsatz hatte

Schwer nachzuweisen und bezieht sich nur auf den Überschneidungszeitraum
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Bezieht sich nur auf den Überschneidungszeitraum? Das ist sehr gut, dieser liegt nur bei zwei Monaten. Dann lohnt sich der zeitliche Aufwand einer Klage ggü. dem monetären Gegenwert kaum.
Nein

Vor allem muss er den erst mal darlegen und beweisen
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Eine weitere Frage: In dem Schreiben, dass ich dann heute Mittag unterzeichnet habe, findet sich folgender Satz:

"Sie verpflichten sich, über alle Ihnen während Ihrer Tätigkeit bekannt werdende Geschäftsvorgänge der xy gmbh auch nach beendigung des Arbeitsverhältnisses Stillschweigen zu bewahren und bestätigen uns, dass kein Dritter hieraus irgendwelche Kenntnisse erlangen kann."

Was versteht man hier unter "Geschäftsvorgänge"?
Das sind eigentlich nur Betriebsgeheimnisse, also das das die Öffentlichkeit nicht weiß
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Mein Arbeitgeber war eine Agentur. Zählt hierzu auch, welchen Kunden der Agentur ich betreut habe? (Ohne weiter ins Detail zu gehen)
Wenn das nicht bekannt ist ja
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Bekannt ist nur, dass besagter Kunde Kunde der Agentur ist (bekannt via den Bereich "Rezensionen" auf der Website). Dann würde das also hierunter fallen?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Alles klar, vielen Dank.
Gerne