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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 13434
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Wenn eine Person verstorben ist und diese zu Lebzeiten einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Wenn eine Person verstorben ist und diese zu Lebzeiten einen Mahnbescheid bekam und umgezogen war und dann ein Vollstreckungsbescheid 1 Woche nach dem Tot einer Person kam, ist der dann gültig geworden, wenn die Erben dem Vollstreckungsbescheid nicht widersprochen haben ? Die Summe war 68.000 EURO, um die es ging.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Der Vollstreckungsbescheid ist dann nicht wirksam zugestellt worden.

Somit beginnt auch die Rechtsmittelfrist nicht zu laufen.

Weiter lautet der Vollstreckungsbescheid auf eine nicht mehr existente Partei.

Sollten die Erben gleichwohl nunmehr Kenntnis hiervon erlangt haben, wäre gegen den Vollstreckungsbescheid vorsorglich Einspruch zu erheben.

Und zwar durch die gesamte Erbengemeinschaft.

Hilfsweise ist ein Anwalt zu beantragen.

Dies zumal es sich um eine nicht unerhebliche Summe handelt.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Wenn man einen Anwalt deswegen beauftragt, wonach richtet sich dann die Gebühr? nach Höhe der Summe im Vollstreckungsbescheid? Das war alles vor 6 Jahren...

 

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),ja, das Tätigwerden richtet sich nach dem Streitwert im Vollstreckungsbescheid.Entweder Sie warten sodann, bis der Gläubiger eine Vollstreckung gegen die Erben beginnt oder Sie handeln rechtswahrend wie von mir beschrieben (was anzuraten ist).Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Danke! eine Frage noch. Wenn es 2 Erben sind und beide zum gleichen Anwalt gehen. Muss dann jeder die Gebühr zahlen oder ist es eine Gebühr?
Können Sie mir ansonsten sagen, wie hoch diese nach dem RVG wären, bei 2 Personen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn die Erbengemeinschaft den Anwalt beauftragt, dürfte es allenfalls einen geringen Aufschlag auf die Gebühr geben.

Aber es entstehen aufgrund des einheitlichen Streitgegenstandes keine "Doppelgebühr".

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Können bei sowas Gerichtskosten entstehen, wenn man die Erbschaft anfechten will? oder ist sowas kostenfrei?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen zu den Kosten beantworten.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

 

RA Traub und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ich hab das Angebot angenommen.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
vielen Dank.

Nein, Gerichtskosten stehen in diesem Zusammenhang bei Einlegung eines Einspruchs nicht mehr.

Diese hat der Antragsteller bezahlen müssen.

Alternativ können Sie auch ohne Anwalt einen Einspruch formulieren und das Gericht darauf hinweisen, dass bei Zustellung der Schuldner schon verstorben ist und somit eine Zustellung nicht möglich war. Kenntnis hätten Sie erst jetzt erlangt.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Kenntnis hab ich aber schon seit 5 Jahren. Ich hab die Post damals ja alles mitgenommen.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

gleichwohl ist keine rechtmäßige Zustellung erfolgt, weshalb das von mir beschriebene Vorgehen anzuraten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Wäre die Forderung denn schon verjährt, wenn man die nicht rechtmäßige Zustellung moniert?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

das kann durchaus sein. Hierüber müsste im Einzelfall ein Gericht entscheiden.

Es kommt auf den Einzelfall an.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-