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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 32457
Erfahrung:  über 16 Jahre Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Welche Möglichkeiten gibt es, einen 2005 privat

Diese Antwort wurde bewertet:

Welche Möglichkeiten gibt es, einen 2005 privat durchgeführten Abstammungstest, der offensichtlich in betrügerischer Absicht durchgeführt wurde, zu wiederholen? Das Kind ist noch nicht volljährig.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Berlin
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Der mögliche Vater war der Auftraggeber des Testes. Das Vormundschaftsamt hat damals die Klage zurück gezogen, da sie der Meinung waren, dass mit dem privaten Gutachten die Vaterschaft eindeutig geklärt ist. Eine Wiederholung des Testes ist von einme Gutachter beantragt worden, aber das Gericht ist dem nicht gefolgt.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Darf ich Sie fragen: Was war denn der Inhalt der Klage? Eine Vaterschaftsanfechtung?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ich bin vom Bezirksamt aufgefordert worden, den Vater anzugeben. Zu der Empfängniszeit sind zwei möglich Väter in Frage gekommen. Die Empfängniszeit ist noch einmal korrigiert worden, weil festgestellt wurde, dass meine Tochter offensichtlich zu früh gekommen ist. Deshalb ist der zweite mögliche Vater in Frage gekommen. Das Bezirksamt hat somit das Vaterschaftfeststellungsverfahren eingeleitet.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank.

 

Wenn das Gutachten falsch war dann haben Sie die Möglichkeit die falsch festgestellte Vaterschaft anzufechten im Wege einer Vaterschaftsfeststellungsklage. Sie haben hierfür eine Frist von 2 Jahren nach Kenntnis von Gründen die gegen die Vaterschaft sprechen.

 

In jedem Falle kann das Kind mit Eintritt der Volljährigkeit selbst die Vaterschaft noch anfechten.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Das heißt, dass das Kind eine Vaterschaftsfeststellungsklage einreichen kann, obwohl ich die falsch festgestellte negative Vaterschaft angefochten habe? Die Amtvormundschaft hat das Vaterschaftfeststellungsverfahren nämlich abgeschlossen mit der Anerkennung des privaten Vaterschaftstestes, der negativ ausfiel.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

ja das Kind kann trotz alledem noch Vaterschaftsfeststellungsklage einreichen. Dies auch dann wenn der Amtsvormund das Vaterschaftsfeststellungsverfahren abgeschlossen hatte. Auch die Tatsache, dass Sie die Vaterschaft bereits angefochten haben, steht dem nicht entgegen.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

 

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Und der mögliche Vater wird dann noch einmal zu einem Test vorgeladen? Wenn ich es richtig verstehe, dann muss auf jeden Fall Klage eingereicht werden, in einem Verfahren ist dies nicht mehr möglich die Vaterschaft festzustellen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

ja es muss eine Anfechtungsklage eingereicht werden. In diesem Verfahren muss der mögliche Vater dann einen erneuten Test durchführen lassen. Dabei wird das Gericht den Gutachter bestellen.

 

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen Herzlichen Dank, mir fällt ein Stein vom Herzen. Ich dachte schon, mein Kind würde niemals erfahren, von wem es abstammt.

Gerne!