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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 30312
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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2016 traten Freunde (ein Ehepaar) an mich heran und

Diese Antwort wurde bewertet:

Im August 2016 traten Freunde (ein Ehepaar) an mich heran und fragten/baten mich, ob ich Ihnen dabei helfen würde, dass diese sich einen familiengerechten PKW anschaffen können. Meine Freunde erhielten kein Darlehen für die Finanzierung eines Fahrzeugs,. Gerne wollte ich diesen Freunden diesen Gefallen tun und Ihnen dabei helfen sich ein familiengerechtes Fahrzeug zu beschaffen. Ich erklärte mich bereit ein Darlehen dafür aufzunehmen. Das Darlehen wurde mir ohne Sicherheiten von einer Bank gewährt. Am 27.08.2016 schloss ich sodann mit den Freunden dahingehend eine Vereinbarung und zwar über das an mich zurückzuzahlende gewährte Darlehen, gleichlautend dem mir gewährtem Darlehen. Die Vereinbarung wurde zweckgebunden geschlossen, sprich ich begehrt eine Sicherheit und zwar bleibe ich Eigentümer und Halter des Fahrzeugs bis zur vollständigen Bezahlung, sprich bis restloser Tilgung. Ich besitze also auch Fahrzeugbrief und Zweitschlüssel. Meine Freunde hatten das Fahrzeug selbständig per Vollkasko zu versichern; auch das steht in der Vereinbarung. Im März 2017 zerbrach das freundschaftliche Verhältnis zu diesen Freunden leider. Diese brachten nun eine Lenkradkralle am Fahrzeug an. Ich bat dennoch mir das Fahrzeug einmal jährlich vorzustellen, allein wegen meiner Halterschaft, um mich vom einwandfreien Zustand des Fahrzeugs überzeugen zu können. Dies wurde von den ehemaligen Freunden verweigert. Am 07.09.2019 ereignete sich sodann ein Unfall mit meinem Fahrzeug, indem einer der Freunde aus der Einfahrt des Grundstückes auf die Vorfahrtsstraße heraus und in ein dort auf der Vorfahrtstraße vorbeifahrendes Auto fuhr. Dieser Unfall wurde von der Polizeidienststelle aufgenommen. Mir wurde dieser Unfall lediglich von anderen Leuten dieser ehemaligen Freunde zugetragen. Die ehem. Freunde haben mir als Fahrzeugeigentümer bis heute diesen Unfall nicht gemeldet. Am 09.09.2019 war sodann ein Gutachter dort Vorort auf dem Anwesen der ehemaligen Freunde hinsichtlich der Begutachtung des Fahrzeug nach dem Unfall. Auch das wurde mir wieder lediglich von deren Nachbarn zugetragen. Ich fordere das Gutachten ein. Das Gutachten vom 11.09.2019 getätigt am 09.09.2019 wies auf Seite 4 unter dem Punkt: Angaben zur Verkehrssicherheit aus: „Nach dem Unfall befand sich das Fahrzeug im fahrfähigen, jedoch nicht verkehrssicheren Zustand.“ Ich ging also davon aus, dass das Fahrzeug hier zeitnah mittels Abschleppdienst in eine Fachwerkstatt verbracht wird. Zwischenzeitlich wurde der Schaden mit Klebeband versehen, sprich das Fahrzeug vorne einfach zusammengeklebt.
Am 19.09.2019 fuhr ich nun wieder am Anwesen der ehemaligen Freunde vorbei und sehe doch, dass sich jetzt plötzlich ein weiterer immenser Schaden am Fahrzeug befand und zwar nun noch rechts hinten an Tür, Einstieg und Radkasten. Nunmehr trug man mir zu, dass sich dieser 2. Unfall am 17.09.2019 zugetragen hat. Ich weiß jedoch nicht ob es einen Unfallbeteiligten gab oder was genau mit dem Fahrzeug passiert ist. Jetzt frage ich mich, was hat mein Fahrzeug, welches nach erstem Unfall laut Gutachten nicht mehr verkehrssicher war erneut auf der Straße zu suchen, wonach sich dort dann ein zweiter Unfall /Schaden am Fahrzeug ereignete? Eine gegnerische Versicherung meldete sich diesmal nicht bei mir als Halter/Eigentümer. Ich weiß auch nicht ob es nun noch ein Gutachten zu 2. Unfall gibt, ebenso wenig ob hier eine Versicherung für den Unfallschaden „einspringt“ welcher mit einem nicht verkehrssicheren Fahrzeug verursacht wurde.
Ich musste nunmehr feststellen, dass das Fahrzeug durch 2 Unfälle innerhalb weniger Tage immens beschädigt war und die ehemaligen Freunde sich hier nicht einmal mit mir dahingehend auseinandersetzten. Ich hoffe auch es ist hinsichtlich ihrer Fahrtauglichkeit alles in Ordnung, wenn diese innerhalb weniger Tage zwei Unfälle verursachen.
Das Fahrzeug war dann zudem ein paar Tage nach dem 19.09.2019 nicht mehr vor deren Anwesen zu sehen.Seit diesem Tag bis dato frage ich mich wo mein Fahrzeug ist. Ich fragte hier per Anschreiben diese ehemaligen Freunde vergeblich, wo mein Fahrzeug verblieben ist, ob es nun repariert wird usw. Ich erhalte einfach keine Rückantwort.Mich beunruhigt das nun umso mehr weil sich diese ehemaligen Freunde jetzt plötzlich ein anderes Fahrzeug zugelegt haben. Wo aber ist mein Fahrzeug verblieben? Ich habe zunächst selber recherchiert, leider ohne Erfolg. Die Reparaturwerkstatt, laut Gutachten des 1. Unfalls, gibt mir gegenüber ebenso keinerlei Auskünfte. Was kann ich noch tun? Wichtig ist für mich auch, welche Versicherung den 2. Unfallschaden reguliert oder wie es hier anderweitig zur Schadensregulierung kommt, da hier von den unmittelbaren Besitzern das Fahrzeug im nicht verkehrssicheren Zustand durch den Straßenverkehr gelenkt wird. Wird es hier überhaupt eine Schadensregulierung durch eine Versicherung geben? Was kann ich noch tun? Habe ich ein Recht zu wissen wo das Fahrzeug ist, oder welche Rechte habe ich überhaupt?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Da Sie nach wie vor Eigentümerin des PKW sind, stehen Ihnen rechtlich auch entsprechende Auskünftsansprüche gegenüber Ihren ehemaligen Freunden hinsichtlich des ungeklärten Verbleibs des Fahrzeuges zu.

 

Diese Auskünfte können Sie bei anhaltender Auskunftsverweigerung erforderlichenfalls auch auf dem Rechtsweg erzwingen.

 

In gleicher Weise können Sie verlangen, dass Ihnen mit Blick auf die weiteren Beschädigung vollumfänglich Auskunft erteilt wird, und Ihnen ist in diesem Zusammenhang ebenfalls mitzuteilen, welche Versicherung in die Regulierung des Schadens eingetreten ist.

 

Anwaltlich ist Ihnen anzuraten, die Gegenseite nachweisbar (Einschreiben) und letztmalig aufzufordern, Ihnen sämtliche vorstehend erläuterten Informationen zur Kenntnis zu geben.

 

In dem Schreiben sollten Sie hierzu sodann eine letzte Frist von maximal 7-10 Tagen ab Briefdatum setzen und zugleich ankündigen, dass Sie nach ergebnislosem Ablauf dieser Frist einen RA beauftragen werden, der Ihre Auskunftsanspürche sodann auf dem Rechtsweg durchsetzen wird.

 

Verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass die hierdurch bedingten RA-Kosten Ihre ehemaligen Freund nach Fristablauf als Verzugsschaden zu tragen hätten.

Klicken Sie bitte oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne/"Toller Service","Informativ & hilfreich","Frage beantwortet"), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt JustAnswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung an mich aus.

Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Besten Dank. Ich habe allerdings schon mehrmals aufgefordert...leider ohne Erfolg. Ich werde auch wenn ich hier nochmals ein Einschreiben aufsetze und letztmalig mit Frist auffordere keine Antwort erhalten. All das habe ich bereits getan...auch mit Androhung einen Rechtsanwalt hinbeizuziehen. Ich habe auch das Autohaus laut 1. Gutachten angeschrieben...auch hier keine Auskunft, trotzdessen ich alles an Eigentumsnachweis erbracht habe...Kaufvertrag, Bezahlung des Autos (Kontoauszug) Fahrzeugbrief usw.
Was mich auch interessiert, warum wurde mit dem Fahrzeug nochmal gefahren nach 1. Unfall...es war nun nicht mehr verkehrssicher. Der 2. Unfall hat sich in einem Nachbarort zugetragen. Ein Bekannter hat das sogar gesehen...leider nicht mehr wie genau es passiert ist, nur dass die ehemalige Freundin dort mit dem Fahrzeug stand. Was hatte sie mit dem verkehrsunsicheren Fahrzeug auf der Straße zu suchen? Kann ich sie dafür belangen? Der 2. Unfall hätte nicht sein müssen.
Danke für Ihre Antwort.
Ich bewerte Sie im Anschluss.


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

 

Sollte sich das Fahrzeug in einem nicht verkehrssicheren Zustand befunden haben, so stelt das Führen des Fahrzeuges eine Ordnungswidrigkeit dar, für die Ihre ehemaligen Freund rechtlich auch belangt werden können.

 

Sie können insofern auch Anzeige bei der Polizei erstatten, und Sie können diesbezüglich Ihren Bekannten als Augenzeugen benennen.

 

Im Übrigen wäre unter Zugrundelegung Ihrer Angaben auch Raum für eine Strafbarkeit wegen Unterschlagung gemäß § 246 StGB, sollten Ihre ehemaligen Freund den PKW etwa veräußert haben.

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Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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