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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 12176
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Guten Abend, ich wende mich wieder mit spezieller Frage an

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, ich wende mich wieder mit spezieller Frage an Sie. Diesbezüglich hatte ich hier schon mal angefragt und habe auch eine Auskunft bekommen, die sich jedoch mit der Auskunft, die mir mein Anwalt nun gegeben hat, leider nicht deckt. Ich bin als Kläger im Berufungsverfahren und habe erst kürzlich festgestellt, dass eine "Beweis-E-Mail", die ich damals an die Gegenseite geschrieben habe und von der ich dachte, dass ich sie in der 1. Instanz bei Gericht eingereicht habe, eben nicht eingereicht wurde. Auf diese E-Mail hatte ich mich nun auch in der Berufungsbegründung bezogen, habe jedoch erst hinterher bemerkt, dass diese -wie oben erwähnt- dem Gericht noch gar nicht vorliegt. Momentan hat die Gegenseite Frist zur Berufungserwiderung. Können Sie mir bitte sagen, bis wann ich dieses Schreiben, welches wie gesagt von mir schon in der Berufungsbegründung erwähnt wurde- beim Gericht noch nachreichen kann? Muss meine E-Mail so schnell wie möglich nachgereicht werden? Muss sie auf jeden Fall nachgereicht werden, bevor die Gegenseite erwidert hat? Oder ist der Zeitpunkt, wann ich diese E-Mail nachreiche, egal? Ich hoffe Sie können mir bei meiner Frage weiterhelfen. Vielen Dank.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Es ist nicht einfach, eine Beurteilung zu einem laufenden Verfahren abzugeben, in welchem man weder die Prozessakte der 1. Instanz noch die Akte der Berufungsinstanz einsehen kann.

Recht ist nie mit einem einfachen ja/nein beurteilbar.

Maßgeblich ist, in welchem Umfang das Gericht die von Ihnen vorgetragenen Tatsachen und Beweismittel im Rahmen der Berufung zulässt. Dies hängt insbesondere vom Vortrag und von dem Verfahrensgang in 1. Instanz ab.

Zur Vermeidung von Rechtsnachteilen und zur Vermeidung der Verzögerung des Verfahrens ist dringend anzuraten, sämtliche Beweise, welche Ihre Berufung stützen zu einem frühest möglichen Zeitpunkt dem Berufungsgericht und somit auch der Gegenseite zu übermitteln.

Daher sollten Sie auch die besagte E-Mail noch vor der Stellungnahme der Gegenseite nachreichen.

Dann kann die Gegenseite auf diese sogleich in ihrer Stellungnahme Bezug nehmen.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen Dank für Ihre ausführliche Auskunft. Ich sage es, wie es ist, mein Anwalt meinte, das Nachreichen besagter E-Mail hätte noch Zeit, das könne man noch bei der nächsten Stellungnahme machen. Aber das macht mir ein schlechtes Gefühl! Insofern bestätigt mich Ihre Auskunft, die E-Mail doch so schnell wie möglich nachzureichen. Vielen Dank und Ihnen einen schönen Abend Herr Dr. Traub.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Das wünsche ich Ihnen auch.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-