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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 17413
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, laut §95a UrhG ist es ja verboten einen Kopierschutz

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,laut §95a UrhG ist es ja verboten einen Kopierschutz zu umgehen. Dies ist jedoch nach §108b UrhG straffrei.D.h. ein Rechteinhaber hätte folglich Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche, hierbei stellen sich mir die folgenden Fragen (voraussgesetzt ist immer das ein Original von z.B. einer Film-DVD vorliegt):
-Ensteht hier überhaupt ein durchsetzbarer Schaden?
-Könnte ein etwaiger Rechteinhaber überhaupt beweisen, dass der Kopierschutz umgangen wurde?Insbesondere auch der letzte Teil von § 95a UrhG macht mich nachdenklich "...dass die Umgehung erfolgt, um den Zugang zu einem solchen Werk oder Schutzgegenstand oder deren Nutzung zu ermöglichen."
-Wenn ich nun ein Original habe und den Schutz umgehen würde, würde ich doch gar nicht die Tatbestandsvoraussetzungen von Abs. 1 erfüllen, da ich ja bereits auch schon VORHER Zugang auf das Werk hatte und es auch nutzen konnte. Folglich ist es doch dann egal wenn ich ein Original besitze?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer und Ihr Vertrauen in uns.

Mein Name ist Rechtsanwalt Steffan Schwerin und ich versuche Ihnen jetzt bei Ihrem Anliegen zu helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage überprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zukomme.

„Wirksame technische Maßnahmen zum Schutz eines nach diesem Gesetz geschützten Werkes oder eines anderen nach diesem Gesetz geschützten Schutzgegenstandes dürfen ohne Zustimmung des Rechtsinhabers nicht umgangen werden…“ (§95a UrhG).

Das ist sicher bekannt.

Es geht "um den Zugang" zu ermöglichen.

Wenn man insoweit den Schutz umgeht, macht man sich angreifbar - aber wo kein Richter, da kein Henker.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ja das geht ja bereits aus der Frage hervor, ich präzisere mal den ersten Teil der Frage noch etwas:D.h. ein Rechteinhaber hätte folglich Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche, hierbei stellen sich mir die folgenden Fragen (voraussgesetzt ist immer das einOriginal von z.B. einer Film-DVD vorliegt):
-Ensteht hier überhaupt ein durchsetzbarer Schaden? (Da ja das Original schon vorliegt)
-Könnte ein etwaiger Rechteinhaber überhaupt beweisen, dass der Kopierschutz umgangen wurde? (Schließlich könnte man die Sicherungskopie am Ende nicht mehr von einer erlaubten Bildschirmaufnahme unterscheiden)

Genau, Problem Schaden.

Ich sehe nicht, dass ein Schaden entsteht.

Die Beweislage ist auch noch schwierig für den Rechteinhaber.

Im Ergebnis wären daher Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche wohl kaum gegeben.

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