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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 4541
Erfahrung:  Lanjährige Praxis als Rechtsanwalt im Bereich Zivilrecht
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Wie hoch sind die Mehrkosten bei einem Anwaltswechsel bei

Diese Antwort wurde bewertet:

Wie hoch sind die Mehrkosten bei einem Anwaltswechsel bei einem Berufungsverfahren bei einem Streitwert von 20.000 €.Rechtsschutzversicherung schreibt:
Allerdings tragen wir keine Mehrkosten eines Anwaltwechsels, wenn Ihr Anwalt die Sache
nicht mehr weiter betreiben will bzw. bei der Kündigung des Mandatsverhältnisses aus den
uns vermittelten Gründen bleibt.Muß die Rechtsschutzversicherung die Kosten für das weitere Verfahren, ausgenommen den
Kosten für den neuen Anwalt weiterhin bezahlen ?
Der Vertrag mit der Rechtsschutzversicherung wurde vor ca. 1 Jahr nach Ablauf der Ver-
tragszeit von Seiten der Versicherung gekündigt.Bei einer Rücknahme der Klage übernimmt der Rechtsschutz die bislang angefallenen
Kosten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die Rechtsschutzversicherung muss grundsätzlich auch die Kosten einer Berufung übernehmen. Wenn ich es richtig verstehe, wurde der Vertrag erst gekündigt, nachdem der Rechtsschutzfall eingetreten ist. Es besteht also Rechtsschutz für die Berufung.

Die Versicherung muss aber nur einen Rechtsanwalt bezahlen. Falls Ihr bisheriger Rechtsanwalt schon die Berufung für Sie eingelegt hat, hat er bereits eine Gebühr von etwa 1.200 EUR verdient. Diese Gebühr wird auch der neue Anwalt beanspruchen können, sodass Sie diese möglicherweise doppelt zahlen müssen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Bitte verstehen Sie mich richtig, doch ich brauche hier unbedingte Klarheit.
Die Berufung liegt schon drei Jahre zurück und vermutlich hat der Anwalt die 1.200 EUR auch abgerechnet, d.h. daß ich dem
neuen Anwalt 1.200 EUR bezahlen müsste, obwohl die Berufung schon eingelegt ist ? Hat der Rechtsschutz dann noch ir-
gendwelche Ansprüche diesbezüglich an mich?
Ich lasse Ihnen als Anlage das Schreiben des Rechtschutz vom heutigen Tag und Seite 2 des Schreibens des Anwalts durch mit der Frage, ob es stimmt, dass die darin aufgeführten Kosten tatsächlich von mir zu tragen sind?
In seinem Schreiben schreibt der Rechtsschutz, dass alle bislang angefallenen Kosten (was heißt das genau) von ihm über-
nommen werden.

Wenn ich es richtig verstehe, läuft die Berufung schon jahrelang. Und meiner Einschätzung nach hat die Rechtsschutzversicherung damals, als die Berufung eingelegt worden ist, die Eintrittspflicht bestätigt, also die Deckungszusage erteilt. Das bedeutet, die Versicherung hat Ihre Anwalts- und Gerichtskosten für die Berufung zu tragen. Es muss aber nur ein Anwalt bezahlt werden. Es kann also sein, dass Sie den Anwalt zumindest teilweise selbst bezahlen müssen, vermutlich die Gebühr von ca. 1.200 EUR.

Sie müssen also die Kosten des bisherigen Anwaltes tragen, jedenfalls dann, wenn der Anwalt die Kosten noch nicht mit der Versicherung abgerechnet hat und auch nicht mehr abrechnen wird. Meiner Ansicht nach müssen Sie mit Rechtsschutzversicherung abklären, was an den bisherigen Anwalt schon gezahlt worden ist. Das, was gezahlt worden ist, müssten Sie bei dem neuen Anwalt selbst tragen. Bei dem neuen Anwalt fallen dieselben Gebühren auch an, die Gebühren fallen also zweimal an, werden von der Versicherung aber nur einmal gezahlt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Danke ***** ***** sieht es mit den Kosten aus, wenn ich die Klage tatsächlich zurücknehme (siehe Schreiben Rechtschutz)
dass alle bislang angefallenen Kosten von ihm übernommen werden (was heißt das, was heißt bislang und was übernimmt er
tatsächlich).
Beste Grüße

Wenn Sie die Berufung zurücknehmen, dann übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten. Es gibt dann ja keinen neuen Anwalt, der auch bezahlt werden will. Dem Schreiben der Rechtsschutzversicherung ist doch auch deutlich zu entnehmen, dass alle Kosten übernommen werden:

"Für den Fall übernehmen wir die bislang angefallenen Kosten ... ".

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Danke, ***** ***** ich die Klage zurücknehmen.Herzlichen Dank

Manchmal ist die Klagrücknahme der richtige Weg, um endlich einen Schlussstrich zu ziehen.

Alles Gute!

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Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Krüger,
bitte erlauben Sie mir noch eine letzte Frage:
Ich habe hier einen befreundeten Anwalt, der die Klage auch zurücknehmen würde, denn ich will mit dem Vorgänger nichts
mehr zu tun haben. Wenn ich jetzt diesen Anwalt für die Rücknahme der Klage selber bezahle (was glauben Sie wie viel),
bezahlt dann der Rechtsschutz trotzdem die "Restabwicklung" oder nur mit dem jetzigen Anwalt?Nochmals Danke ***** ***** Gute
H.Holzmüller

Das kommt wohl darauf an, wie hoch die Kosten des anderen Anwaltes sind. Was er dafür nehmen will, kann ich Ihnen aber nicht sagen.

Es macht aber wirtschaftlich einfach keinen Sinn, nur für eine Klagrücknahme einen neuen Anwalt zu beauftragen. Das wird Ihnen vermutlich auch die Versicherung sagen und keine Extrakosten übernehmen. Sie müssten also selbst mit dem befreundeten Anwalt aushandeln, was er dafür haben möchte, und sich überlegen, ob Sie das zahlen wollen, nur weil Sie sich über den anderen Anwalt nichts mehr zu tun haben wollen.

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Rechtsanwalt Krüger und 2 weitere Experten für Zivilrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.