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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 995
Erfahrung:  allgemeines Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, einem Bekannten vor mir ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
einem Bekannten vor mir ist Folgendes passiert:
Er hat fälschlicher Weise einen Mahnbescheid für den Nachbarn vom zentralen Mahngericht mit Postzustellung erhalten.
Da er mit dem Nachbarn ein sehr gutes Verhältnis hat, schickte er per Einschreiben Einwurf diese Postzustellung mit dem Hinweis Falscheinwurf unter Anschrift XY an das zentrale Mahngericht zurück und gab seinem Nachbarn den Zustellungsnachweis.Mich interessiert nun, wie das zentrale Mahngericht in diesem Fall weiter vorgeht. Wird erneut die Post mit der Zustellung des Mahnbescheides beauftragt? Wird der Auftraggeber vom zentralen Mahngericht über die falsch erfolgte Zustellung benachrichtigt? Wird der Bekannte bzgl. der Postrücksendung schriftlich kontaktiert?Mit einem freundlichen Gruß

Sehr geehrter Kunde,

gerne beantworte ich ihre Frage wie folgt:

Eine wirksame Zustellung an den Adressaten des Mahnbescheides durch die Postzustellung an den Nachbarn ist nicht erfolgt, da dieser nicht Empfangsbevollmächtigter des Adressaten des Mahnbescheids für diese Zustellung gewesen ist. Das Mahngericht wird deshalb erneut die Zustellung an den Adressaten des Mahnbescheids veranlassen. Der Auftraggeber kann, er muss aber nicht durch das Mahngericht darüber informiert werden. Der Bekannte wird durch das Mahngericht kontaktiert im Hinblick darauf, ob er zum Empfang des Mahnbescheides durch dessen Adressaten bevollmächtigt war. Hierüber muss er wahrheitsgemäß dem Mahngericht Auskunft erteilen. Mehr aber nicht.

Ich hoffe ihre Frage dadurch beantwortet zu haben. Fragen Sie gerne nach, wenn es unklar geblieben ist.

Zuletzt darf ich Sie höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

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