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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Zivilrecht
Zufriedene Kunden: 4532
Erfahrung:  Lanjährige Praxis als Rechtsanwalt im Bereich Zivilrecht
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich habe Anfang 2015 eine Fortbildung gebucht, die man 7

Kundenfrage

ich habe Anfang 2015 eine Fortbildung im Immobilienbereich gebucht, die man 7 Tage stornieren konnte.

Dies habe ich auch gemacht, aber angeblich ist diese Storniereung nirgendwo angekommen.

Dies habe ich erst erfahren, als mir letztes Jahr 2017 eine vom Landgericht Dresden bestätigte Forderung zugestellt wurde.

Angeblich könne ich in dieser Angelegenheit nichts mehr machen, da ich auf die Zahlungsaufforderung und Mahnung nicht reagiert hätte. Dabei existierte in meinem Kopf gar keine offene Forderung.

Daher habe das Gericht nach Aktenlage entschieden.

Ich bin Anfang 2016 umgezogen, habe diese Zahlungsaufforderung oder Mahnung über das Mahngericht nie gesehn.

Nun will eine Gerichtsvollzieherin diese Forderung über die Zahnarztpraxis beitreiben- in Höhe von über 10.000 ,-€ in diesem Ort, wo die Praxis ist.

Wie kommt der angebliche Gegner an meine neue Adresse?

Kann ich da tatsächlich keinen Einspruch erheben?

Darf die Gerichtsvollzieherin mit Haftandrohung-- in der Praxis drohen?

Darf sie mir überhaupt drohen ? Im Arbeitsbereich? Sie ist sehr
indiskret und unsachlich wie der übelste Schuldeneintreiber, obwohl ich ihr den Sachverhalt erklärt habe.
Darf ich ihr Hausverbot aufgrund dieses Verhaltens erteilen? Es waren 2 Helferinnen anwesend- sie hat mich regelrecht "überfallen"

Obwohl ich bis zur Klärung der Fakten, Zahlung zunächst einer Rate angeboten habe?

Darf die -zivile "Forderung"- an die KZV, das Obergremium für Zahnärzte, weitergegeben werden?

Bitte um Stellungnahme jeweils zu den Fragen und keine Pauschalantwort.

Bitte um eine Zusendung meiner Fragen an mein email-Konto, da ich ja von hier aus über -Justanswer-keine Kopiemöglichkeit habe.

Besten Dank ***

Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Zivilrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Da die Gerichtsvollzieherin beauftragt worden ist, gibt es offenbar einen rechtskräftigen Vollstreckungstitel gegen Sie, also ein Urteil oder ein Vollstreckungsbescheid. Die Gerichtsvollzieherin prüft nicht die Rechtmäßigkeit des Vollstreckungstitels sondern vollstreckt diesen nur.

Sie hätten fristgerecht gegen den Vollstreckungstitel vorgehen müssen durch Berufung oder Einspruch. Jetzt aber ist er bedauerlicherweise rechtskräftig in der Welt und unangreifbar.

Die Gerichtsvollzieherin darf Zwangsmaßnahmen durchführen, um die Forderung zu vollstrecken. Eine Haft käme aber nur in Betracht, wenn es um die Erzwingung der Abgabe der Vermögensauskunft geht. Wenn Sie diese nicht freiwillig abgeben, kann Beugehaft angeordnet werden. Die Gerichtsvollzieherin darf diese Maßnahme androhen. Sie können sich aber über die Gerichtsvollzieherin beim Gericht beschweren, wenn deren Verhalten unverhältnismäßig war.

Eine Ratenzahlung muss die Gerichtsvollzieherin nicht akzeptieren. Hausverbot dürfen Sie erteilen. Die Gerichtsvollzieherin kann sich im Rahmen der Vollstreckung über ein Hausverbot nur hinwegsetzen, wenn es eine richterliche Durchsuchungsanordnung gibt. Sie darf dann auch zwangsweise eine Wohnung oder Geschäftsräume betreten.

Die Gerichtsvollzieherin kann die Forderung auch an die KZV weitergeben, wenn der Gläubiger es beantragt und es der Zwangsvollstreckung dient. Ich sehe aber nicht, wie eine Vollstreckung einer gegen Sie gerichteten Forderung bei der KZV zu einem Erfolg führen könnte.

Wie der Gläubiger an Ihre Adresse gekommen ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen.

Ich hoffe ich habe alle Ihre Fragen beantwortet. Mir ist klar, dass das nicht die Antworten sind, die Sie hören wollen. Aber bedauerlicherweise werden Sie sich letzlich nicht gegen die Vollstreckung seitens der Gerichtsvollzieherin wehren können. Sie können sich nur beschweren, wenn die Gerichtsvollzieherin sich Ihnen gegenüber ungebührlich verhält. Gegen die Zwangsmaßnahmen selbst aber können Sie nichts unternehmen, da es einen rechtskräftigen Vollstreckungstitel gegen Sie gibt.

An Ihre Email-Adresse kann ich meine Antworten nicht senden. Kopieren können Sie die Antworten, indem Sie den Text makieren, in die Zwischenablage kopieren und in Ihrem Schreibprogramm wieder einfügen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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