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Dr.Zahnexpert
Dr.Zahnexpert, Zahnarzt (Dr. med. dent.)
Kategorie: Zahnmedizin
Zufriedene Kunden: 1074
Erfahrung:  ueber 15-jaehrige internationale Praxiserfahrung, allg. Zahnmedizin, Zahnersatz, Implantologie
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Dr.Zahnexpert ist jetzt online.

Frage wegen Zahnbrücke Guten Tag Ich habe vor ca. 2 Jahren

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage wegen ZahnbrückeGuten Tag
Ich habe vor ca. 2 Jahren den 6er im Unterkiefer rechts verloren. Da ich zu wenig Kieferknochen für ein Implantat habe, habe ich mich über die Möglichkeiten eines Kieferknochenaufbaus informiert, wobei ich mehrere Meinungen eingeholt habe. (Auffällig war, dass die Anzahl der Möglichkeiten durchaus die Anzahl der gefragten Ärzte überstieg.) Ich konnte mich aber nicht zu einer Behandlung durchringen. Dann kam Corona und ich habe das Thema erst mal weit weggeschoben. Ich muss noch anfügen, dass man die Lücke nicht sieht.
Dann wurde eine Kariesbehandlung am 5er notwendig. Diese hat mein Zahnarzt so behandelt, dass ich jetzt eine Art «Haube» habe, die er entweder mit der endgültigen Krone abschliessend behandeln oder als Stütze für eine evtl. Brücke nutzen möchte. Für diese Lösung müsste natürlich der letzte, der 7er noch neu überkront werden (hat jetzt eine Art ¾-Krone).
Ich bin «Bruxistin», presse z.T. recht stark in der Nacht, aber durchaus auch am Tage. Kronen im Eckzahnbereich lasse ich mir in Gold anfertigen, weil ich festgestellt habe, dass ich mit dem weicheren Material (im Vergleich zu Keramik) besser zurechtkomme.
Ausserdem habe ich ein Knackgelenk, ebenfalls an der rechten Seite. Besonders das rechte Kiefer-Untergelenk macht mir zurzeit Probleme, mit Schmerzen.
(Und: Ja, ich habe es schon mehrfach mit Aufbiss-Schiene – Michigan etc. – versucht. Ich komme damit nicht zurecht. Ich fühle mich so eingezwängt, dass an Schlaf gar nicht zu denken ist. Was ich noch habe: Eine kleine Schiene, nur für die unteren Schneidezähne, die ich häufiger am Tage nehmen sollte.)
Meine Fragen:
1. Ist es generell besser, die Lücke zu schliessen? In meinem Fall also mit einer Brücke?
2. Kann ich – trotz Bruxismus – überhaupt eine Brücke ins Auge fassen?
3. Ist der 5er überhaupt «stark» genug, eine Brücke zu halten?
4. Gibt es verschiedene Formen/Arten von Brücken? Ich habe meinen Zahnarzt so verstanden, dass er eine Brücke erstellen möchte, die auf dem Zahnfleisch aufliegt. Dann würde die ja ins Zahnfleisch drücken beim Pressen oder Essen?
5. Wäre eine «Schwebebrücke» besser?
6. Ginge auch eine «Klebebrücke»?
7. Material: Ich nehme, wie schon gesagt, für Kronen im Seitenzahnbereich Gold. Geht das auch bei Brücken? Ist es sinnvoll?
8. Sollte ich generell zuallererst versuchen, das Problem mit dem Gelenk in den Griff bekommen? Evtl. auch mit orthopädischer Abklärung/Physiotherapie?
9. In der letzten Zeit wache ich immer häufiger morgens mit Kiefergelenksproblemen auf, sodass ich meine Kiefer erst «richten» muss. Kann es sein, dass der fehlende Zahn einen Fehlbiss sogar erzeugt, also eine Versorgung eine Hilfe gegen meine Problem ist?
Danke für Ihre Einschätzung und Ihren Rat.

Sehr geehrte Patientin,

der fehlende Molar verminert die Fuehrung des Unterkiefers in die korrekte Bissposition und sollte aus diesem Grund ersetzt werden. In ihrem Fall ist eine Versorgung mit einer Bruecke indiziert.

Der 5er ist normalerweise stark genug um eine Bruecke von Zahn · 5-7 zu halten. Dies muss jedoch zusatzlich roentgenologisch abgeklaert werden um festzustellen ob der Zahn 45 noch ausreichend im Knochen verankert ist.

Sie koennen eine Vollgussbruecke aus Gold waehlen wenn sie mit Keramik Probleme haben. In diesem Fall waere eine Schwebebruecke aus finanziellem Gesichtspunkt sinnvoll da weniger Gold verwendet werden muesste. Bei einer Keramikbruecke besteht wegen des vorhandenen Bruxismus die Gefahr des Abpltzens von Keramikverblendung.

Es waere sinnvoll wenn sie vor der Brueckenversorgung eine physiotherapeutische Behandlung durchfuehren um die Kaumuskulatur zu entspannen und das Kiefergelenk zu entlasten bevor eine Bissnahme fuer die Brueckenversorgung erfolgt.

Ich hoffe ich konnte ihnen behilflich sein und freue mich ueber eine Bewertung meiner Antwort auf der Bewertungsskala.
Rueckfragen beantworte ich selbstverstaendlich sehr gerne.

Mit freundlichen Gruessen,
Dr. Christian Scholl

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. SchollHerzlichen Dank, das hilft mir schon mal. Nun habe ich noch Anschlussfragen:1. Typ Brücke: Ich möchte – unabhängig von Kosten – die für mich beste Lösung. Wenn Sie den Kostenfaktor ausser acht lassen, welche Art Brücke würden Sie mir dann empfehlen? Ist die Schwebebrücke fragiler, kann da etwas brechen? Wird eine auf dem Zahnfleisch aufliegende Brücke – womöglich schmerzhaften - Druck erzeugen?
2. Wenn die Brücke aus Gold gefertigt wird, kann man dann den 5er in Keramik fertigen? Denn den Zahn sieht man, vor allem beim Lachen.
3. Physiotherapie: Ja, meine Probleme nehmen im Moment zu. Ich versuche selbst, durch vorsichtige Massage etc., das Problem anzugehen. Auf der Seite habe ich ja sowieso ein Knackgelenk, das sich jetzt verschlimmert. Gibt es Spezialisten für die Physiotherapie im Kieferbereich?
Danke ***** ***** Grüsse

Sehr geehrte Patientin,

Gold ist bei Bruxismus das geeignete Material fuer eine Bruecke. Eine Schwebebruecke ist in diesem Fall die geeignte Form, ein bis auf das Zahnfleisch reichendes Zwischenglied wuerde keinen Druck ausueben waere aber aesthetisch kein Vorteil bei einer Goldbruecke.
Der Zahn #5 kann zahnfarben verblendet werden.
Ich empfehle ihnen einen Phsiotherapeuten in ihrer Nähe zu konsultieren und mit diesem die für sie geeignete Therapie zu besprechen.

Ich hoffe ich konnte ihnen behilflich sein und freue mich ueber eine Bewertung meiner Antwort auf der Bewertungsskala.
Rueckfragen beantworte ich selbstverstaendlich sehr gerne.

Mit freundlichen Gruessen,
Dr. Christian Scholl

Sehr geehrte Patientin,

ich habe bislang noch keine Bewertung meiner Antwort von ihnen erhalten.
Ich hoffe ich konnte ihnen behilflich sein und freue mich ueber eine Bewertung meiner
Antwort auf der Bewertungsskala. (3-5 Sterne)

Rueckfragen beantworte ich selbstverstaendlich sehr gerne.

Mit freundlichen Gruessen,
Dr. Christian Scholl

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