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Dr.Zahnexpert
Dr.Zahnexpert, Zahnarzt (Dr. med. dent.)
Kategorie: Zahnmedizin
Zufriedene Kunden: 892
Erfahrung:  ueber 15-jaehrige internationale Praxiserfahrung, allg. Zahnmedizin, Zahnersatz, Implantologie
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Dr.Zahnexpert ist jetzt online.

Guten Morgen. Ich habe vor zwei Jaren, den ersten Versuch

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen. Ich habe vor zwei Jaren, den ersten Versuch gestartet , ein Implantat gesetzt zu bekommen. Das ist leider nach 6 Wochen gleich wieder raus gegangen. Dann alles wieder neu. Mein Zahnarzt wollte das ein bisschen auf einen Fehler des Implantates zurück führen, ich hatte immer das Gefühl, da arbeitet noch was im Knochen. Jetzt wurde dann endlich im Dezember das Implantat gesetzt. Der Zahn ist auch seid Dezember drauf. Jetzt habe ich gestern bemerkt, dass sich der Knochen zurück bildet. Das kann doch nach so kurzer Zeit nicht einfach so passieren, oder?
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Ich bin 54Jahre, weiblich und nehme ein Schilddrüsen Medikament Thyreogland
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: ich habe mir damals den Zahn ziehen lassen, da ich eine Entzündung im Kieferknochen hatte. Laut Zahnarzt,hat die sich auch schon ordentlich im Kieferknochen breit gemacht

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Ärztin für Innere- und Allgemeinmedizin mit 38 Jahren (notfall-)medizinischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Das ist alles außerordentlich merkwürdig. Normalerweise macht man, wenn der Kieferknochen vorher schon zurückgegangen ist, wovon ich ausgehe, einen Knochenaufbau. Den lässt man dann einige Monate einheilen, bevor man das Implantat setzt. Hat man dieses eingesetzt, lässt man es wiederum erst einige Zeit einheilen, bevor man die Prothetik (also den Zahn) darauf setzt.

Auch die Behauptung, dass das Implantat fehlerhaft gewesen ist, halte ich für eine Schutzbehauptung! Wäre es das gewesen, hätte man es bemerkten müssen und nicht einsetzen dürfen.

Ich rate Ihnen dringend, sich bei einem guten Kieferchirurgen für eine Zweitmeinung vorzustellen! Ihrem Zahnarzt scheint es an Expertise zu fehlen, und ich fürchte, dass auch dieses Implantat gefährdet ist.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Der Knochenaufbau ist schon gemacht worden. Es ist auch , gerade beim 2. Versuch,entsprechend lange Zeit vergangen bis das Implantat gesetzt hat und den Zahn darauf gemacht hat. Deswegen sind vom 1. Versuch bis jetzt, ja auch 2 Jahre vergangen. Was mich so irritiert, dass nachdem das Implantat jetzt drinnen ist, und der Knochen sich zurück gebildet hat, knappe 5 Monate vergangen sind. Wie kann das sein?

Das ist durchaus möglich, da, wenn man beißt, der Knochen belastet wird. Darum aber nochmal: Das Implantat und der Knochenaufbau sollten fachärztlich begutachtet werden.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Dass das Implantat begutachtet werden muss, steht außer Frage. Ich wollte ja gerade von Ihnen eine zweite Meinung. Ich denke aber, als Innere- und Allgemeinärztin, sind Sie nicht der richtige Ansprechpartner. Damit möchte ich Ihre Kompetenz nicht in Frage stellen, aber ich hätte mir erwartet, hier auch von einem Kieferchirurgen oder Zahnarzt beraten zu werden
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Ich denke, dass eine Allgemeinärztin nicht mit der entsprechenden Fachkompetenz ( wird nicht täglich damit konfrontiert) antworten kann. Zumindest war die Antwort weniger, als ich bei Google erfahren konnte.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Ich denke, dass eine Allgemeinärztin nicht mit der entsprechenden Fachkompetenz ( wird nicht täglich damit konfrontiert) antworten kann. Zumindest war die Antwort weniger, als ich bei Google erfahren konnte.

Ich habe 20 Jahre mit meinem kieferchirurgischen Mann zusammengearbeitet und entsprechende auch operative Erfahrung gesammelt. Sonst hätte ich Sie selbstverständlich nicht beraten, und der Zahnarzt, der Sie behandelt hat, war offensichtlich nicht ausreichend kompetent. Hätten Sie wieder einen Zahnarzt gebraucht, hätten Sie dies unter "Zahnmedizin" und nicht unter "Medizin" einstellen sollen. Kieferchirurgen sind auch Ärzte.

Eine schlechte Bewertung meiern fachgerechten Beratung empfinde ich daher als nicht fair. Ich habe schon mehr rausgefallene Implantate gesehen als so mancher Zahnarzt!

Sie schrieben: " Jetzt wurde dann endlich im Dezember das Implantat gesetzt. Der Zahn ist auch seid Dezember drauf". Wenn das beides im selben Monat geschehen ist, wäre das eine Falschbehandlung, weil das Implanmtat erst einheilen muss: Je nach Fabrikat 6 Wochen bis 6 Monate!

Sie haben meine Antwort gelesen, aber Ihre Bewertung nicht geändert. Ich kann diese Frage einem Zahnarzt weiterleiten; möchten Sie das? Hier ist m. E. kieferchirurgische Erfahrung eher gefragt....

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ja, das denke ich auch

Sehr geehrte Patientin,

wenn eine ausgedehnte Entzuendung im Kieferknochen vorgelegen hat muss nach der Extraktion mindestens 3 ,besser 6 Monate abgewartet werden bis ein Implantat in dieser Region gesetzt wird.

Aus diesem Grund (zu fruehes implantieren) ist wahrscheinlich das 1. Implantat gescheitert.

Die Wartezeit von ca 2 Jahren bis das 2. Implantat inseriert wurde ist ausreichend .

Es musste nach der 2. Implantation eine Einheilzeit von ca. 3 Monaten eingehalten werden was offensichtlich nicht geschehen ist. Daher ist das Implantat nicht ausreichend mit dem Knochen verwachsen (fehlende Osseointegration) und der periimplantaere Knochen reagiert in diesem Fall bei Kaubeastung mit Abbau.

Es muss nun untersucht werden ob das Impantat gerettet werden kann indem die Kaubelastung durch einschleifen oder entfernen der Krone eliminiert wird.

Wenn sie mir eine aktuelle Roentgenaufnahme senden kann ich dies beurteilen.

Ich hoffe ich konnte ihnen behilflich sein und freue mich ueber eine Bewertung meiner Antwort auf der Bewertungsskala.
Rueckfragen beantworte ich selbstverstaendlich sehr gerne.

Mit freundlichen Gruessen,
Dr. Christian Scholl

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Danke für die Antwort. Die Einheilzeit war sogar länger als 3 Monate. Der Knochenaufbau bei mir ging immer sehr schnell und ohne Probleme. Ich bin auch Nichtraucher, also da auch nicht belastet. Mein Kieferchirurg ist eigentlich sehr kompetent und ist auch nicht mein erstes Implantat. Auch mein Mann hat von dem selben Arzt Implantate, er hat keinerlei Probleme.
Könnte noch eine Entzündung, die man vielleicht auf der 3 D Aufnahme nicht sehen kann, im Knochen sein?
Schmerzen habe ich keine. Wobei ich bei der akuten Kieferentzündung auch keine Schmerzen hatte, sondern mein Lympfknoten angeschwollen war.

Eine Entzuenung im Kieferknochen (Osteomyelitis) ist in einigen Faellen sehr hartnaeckig und schwer zu behandeln da der Kieferknochen nicht so stark vaskularisiert ist, d.h. mit Blutgefaessen versorgt ist wie das Weichgewebe. Daher kann man einige Bereiche im Knochen nur schwer mit Antibiotika erreichen und auch Immunabwehrzellen koennen nur schwer vordringen.

Daher koennen Bakterien lange ueberleben und dann bei einer Chirurgie wie der Implantation wieder aktiv virulent werden.

Diese Entzuendungssequester sind haeufig auch auf einem 3D CT nicht erkennbar.

Chronische Entzuendungssequester verursachen keine Schmerzen.

Ich hoffe ich konnte ihnen behilflich sein und freue mich ueber eine Bewertung meiner Antwort auf der Bewertungsskala.
Rueckfragen beantworte ich selbstverstaendlich sehr gerne.

Mit freundlichen Gruessen,
Dr. Christian Scholl

Dr.Zahnexpert, Zahnarzt (Dr. med. dent.)
Kategorie: Zahnmedizin
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Erfahrung: ueber 15-jaehrige internationale Praxiserfahrung, allg. Zahnmedizin, Zahnersatz, Implantologie
Dr.Zahnexpert und weitere Experten für Zahnmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.