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Dr.Zahnexpert
Dr.Zahnexpert, Zahnarzt (Dr. med. dent.)
Kategorie: Zahnmedizin
Zufriedene Kunden: 532
Erfahrung:  ueber 15-jaehrige internationale Praxiserfahrung, allg. Zahnmedizin, Zahnersatz, Implantologie
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Ich habe am 27.02 starke Zahnschmerzen auf

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe am 27.02 starke Zahnschmerzen auf der kompletten linken unteren Seite bekommen;

Schmerzmittel haben nicht geholfen (IBU-LYSIN ratiopharm 684 mg), kühlen half auch nicht.

Bin dann am 28.02 zum Zahnarzt gegangen, bei klopfen auf die Zähne und Kähltetest keine Reaktion. Ich wurde dann gefragt, wo ich denke, dass der Schmerz herkommt. Meiner Meinung nach, war es der dritte Zahn von hinter gesehen links unten. Die linke Seite wurde dann betäubt und eineWurzelbehandlung durchgeführt. Durch die Betäubung waren dann natürlich auch die Schmerzen weg.  
Nachdem die Betäubung abgeklungen war, waren die Schmerzen stärker als vorher (Zahnarzt hatte schon zu).

Am nächsten Tag wieder hin, da wurde der Zahn dann aufgebohr und offen gelassen. Was auch Linderung brachte.

Am 04.03 hatte ich dann wieder starke Schmerzen auf der kompletten linken Seite, selbst die Schneidezähne waren betroffen. Hatte das Gefühl, der Hauptschmerz kommt von einem anderen Zahn. Zusätzlich waren jetzt auch die Lymphknoten angeschwollen ( linke Seite Unterkiefer), waren hart und schmerzhaft.

Am 05.03 dann wieder zum Zahnarzt, da wurde dann wieder eineWurzelbehandlung am Zahn durchgeführt und wieder verschlossen. Auf meinen Einwand, der Schmerz kommt von einem anderen Zahn ( letzer Backenzahnlinks; starkes pochen, wärmeempfindlich), wurde nicht eingegangen. Durch die Betäubung waren dann auch wieder die Schmerzen weg. Meine Nachfrage, ob die geschwollenen Lymphknoten mit dem Zahn zusammen hängen, wurde Ja gesagt. Was mir aber vorher schon klar war.  
Nachdem die Betäubung abgeklungen war, waren die Schmerzen wieder so stark wie vorher. Über Nacht noch stärke Schmerzen ( komplette linke Seite).  
Bis dahin immer IBU-LYSIN genommen, was nur bedingt geholfen hat und gekühlt.

Am nächsten Morgen (06.03) habe ich dann den Mund nicht mehr auf bekommen. Also wieder zum Zahnarzt (hatte am Vortag nach der Behandlung Termin bekommen), da wurde dann eine Kieferklemme festgestellt, wodurch er nix machen konnte außer mir Tabletten zu verschreiben (Sympal 25mg Filmtabletten; Amici 1000 - A Pharma). Solle dann noch Dehnübungen machen und am nächsten Tag wieder kommen

In der Nacht zum 07.03 dann unerträgliche Schmerzen am letzten Backenzahn ( nix hatte geholfen, keine Schmerzmittel, kein kühlen).  
Am morgen, hatte ich dann einen unangenehmen fauligen Geschmack im Mund. Durch denn kleinen Spalt denn ich denn Mund auf bekomme, konnte ich dann sehen, dass aus dem letzen Backenzahn, relativ viel Eiter läuft. Danach war auch die Beule, die ich ( Und der Zahnarzt) als Lymphknoten angesehen hatten, deutlich kleiner und Tat nicht mehr weh. Die Zahnschmerzen wurden dann auch gleich besser.

Bin dann wieder zum Zahnarzt (07.03), er hatte kurz in meinen Mund geguckt (Durch denn Spalt ca. 1,5 cm) und auf dem Zahnfleisch am hinterenBackenzahn rumgedrückt ( Hatte ihm natürlich erzählt, dass da Eiter raus gelaufen ist und augenblicklich die Schwellung am Unterkiefer besser geworden ist), weil er wissen wollte, wo der Eiter raus kam und hatte die Lymphknoten angetastet. Mehr hatte er nicht gemacht. Nur gesagt:" Sie nehmen jetzt das Antibiotika bis zum Ende und machen weiter die Dehnübungen. Und kommen nächste Woche wieder."

War dann auch erstmal mehr oder weniger Schmerzfrei. Brauchte wenn nur eine Schmerztablette bevor ich ins Bett gehe. Sonst war alles ok bis auf die Kieferklemme. Die Übungen mache ich weiter, helfen aber nicht.

Heute (09.03) sind die Schmerzen wieder da, sowohl der hintere Backenzahn, als auch der wo die ursprüngliche Wurzelbehandlung durchgeführt wurde (der seit dem 02.03 keine Beschwerden mehr gemacht hatte). Und die Stelle am Unterkiefer ist auch wieder schmerzhaft und geschwollen.  
Meine Medizin habe ich immer, wie vom Arzt verschrieben eingenommen (alle 8 Std eine Tablette) und zusätzlich gekühlt.

Während der ganzen Zeit wurden keine Röntgenbilder gemacht.

Ich würde diesbezüglich gerne mal eine zweite Meinung haben.

Vor allem, ob es eine Möglichkeit gibt, trotz Kieferklemme, die Wurzelbehandlung irgendwie weiter zu machen/ zu beginnen?  
Vor allem, weil am hinteren Backenzahn ja noch nix gemacht wurde. Und ich mir als Laie nicht vorstellen kann, dass es besonders gut ist, so lange zu warten, bis ich denn Mund wieder weit genug auf bekomme ( Zahnerhalt);

Vielen Dank ***** ***** für Ihre Hilfe

Mit freundlichen Grüßen  
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte Patientin,

aufgrund der vorhandenen Kieferklemme ist es momentan nicht moeglich mit der Wurzelbehandlung weiterzumachen, da die Wurzelkanaele mit Feilen gereinigt und aufbereitet werden muessen.
Diese muessen senkrecht (in Richtung der Wurzelkanaele) in den Zahn eingebracht werden. Dafuer ist eine weite Mundoeffnung notwendig.

Die Kieferklemme ruehrt sehr wahrscheinlich von der Entzuendung des letzten Molaren her wo sich der Eiter entleert hat.

Diese muss mit Antibiotika z.B. Augmentin 1000mg (Amoxicillin 875mg + Clavulansaeure 125mg) behandelt werden.
Zusaetzlich solte versucht werden durch Zungendruck eine Drainage von weiteren Sekreten zu erreichen.
Ausserdem helfen Spuelungen mit Chlorhexamed antiseptischer Spuelloesung (Chlorhexidin Diglukonat).

Es waere anzuraten eine Panorama Roentgenaufnahme (OPG) anzufertigen um die Entzuendungsbereiche besser eischaetzen zu koennen.
Diese stellt alle Kieferregionen dar und es muss keine Zahnfilm in den Mund eingebracht werden.

Ich hoffe, ich konnte ihnen behilflich sein und freue mich sehr ueber eine Bewertung meiner Antwort.
Rueckfragen beantworte ich selbstverstaendlich gerne.

Mit freundlichen Gruessen,

Dr. Christian Scholl

Dr.Zahnexpert, Zahnarzt (Dr. med. dent.)
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