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Doczahn
Doczahn, Zahnarzt
Kategorie: Zahnmedizin
Zufriedene Kunden: 79
Erfahrung:  Spezialisierung auf Angstpatienten in eigener Praxis seit 1999 in Köln
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Doczahn ist jetzt online.

Guten Tag, meine Leidensgeschichte begann vor einem halben

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, meine Leidensgeschichte begann vor einem halben Jahr: ° 2.7 Karies unter alter Krone ...neue Krone... Wurzelbehandlung ....Wurzelbehandlung fehlgeschlagen...Zahn gezogen beim Kieferchirurgen (vor ca. 2 Monaten) ° nach drei Wochen: neue Beschwerden an 2.6 (hat seit 15 jahren eine Teilkrone, ist jetzt aufbiss- und druckempfindlich, abends und nachts Schmerzen) bis jetzt ...nur durchbrochen durch eine Zeit mit Antibiose (zwischenzeitlich Kariesentfernung und Wurzelbehandlung am 2.4) ° unlängst zur Diagnostik: ein 3D-Röntgenbild (2D war ok.) und ein CT beim HNO. Ergebnisse: alles in Ordnung, vor allem die Zahnwurzeln des 2.6. Nun soll ich zum Neurologen gehen (Stichwort neuralgischer Zahnschmerz). ° Frage: Halten Sie diesen Schritt für richtig oder würden sie doch eine Wurzelbehandlung in Betracht ziehen? Können auch andere Gründe für die Beschwerden am 2.6 in Betracht kommen?? Für Ihre Antwort bedanke XXXXX XXXXX im Voraus!
Hallo,

Aus der Ferne klingt die bisherige Therapie recht schlüssig. Leider ist es ohne Röntgenaufnahmen und Vitalitätstests schwierig nachzuvollziehen. Grundsätzlich verursacht Karies genau die beschriebenen Folgen. Das eine Seite plötzlich und in Folge solche Probleme verursacht ist eher ungewöhnlich. Der Aufbissempfindliche 26 könnte durch eine Überbelastung eventuell auch nächtliches Knirschen und oder Pressen verursacht werden. Ist dieser Zahn vital, also reagiert er auf Kälte? Dann ist eine Fehlbelastung wahrscheinlich, wenn nicht sollte auch hier wurzelbehandelt werden. Was ist mit dem 25, auch dierser hat eine Beziehung zur Kieferhöhle?.
Neuralgische Schmerzen sind in der Regel Diffus und das gesamte Versorgungsgebiet des Nerven (hier der 2. Ast des Trigeminus Nerven) schmerzt. Also auch die Schläfenregion, die Haut unter dem linken Auge, der Nervaustrittspunkt.
Gegen eine Neuralgie spricht ganz klar, das ein Antibiotikum den Zustand verbessert hat. Dies deutet klar auf eine entzündliche Ursache hin. Hier kommt ja nur noch der 26 in Frage (von 25 haben Sie bisher nichts erwähnt) und somit aus Ihrer Schilderung komme ich zu dem Schluss: als nächsten Schritt eine Wurzelbehandlung 26.
Als Test ob dies Sinn macht, lassen Sie wenn Sie akute Schmerzen haben den Zahn 26 intraligamentär(im Zahnfleischspalt) betäuben, verschwinden die Schmerzen, ist der Zahn die Ursache. Neuralgische Schmerzen würden bleiben und auch Schmerzen vom Nachbarzahn ausgehend.
Ich hoffe Ihnen auf diesem Wege ein wenig geholfen zu haben. Falls Sie noch Rückfragen haben nur zu, ich versuche weiterhin zu helfen.

mfg A. Safavi
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
vielen Dank für die schon aufschlussreiche Antwort. Ich glaube, dass mit den neuralgischen Schmerzen kann man eher ausschließen.

Hier noch ein paar weitere Informationen:
der 2.5 ist in jeder Hinsicht unauffällig.
der 2.6 reagiert auf den Kältetest, allerdings erst spät.
Klopfempfindlich ist der 2.6 auch eher nicht (wenn, dann eher abends, wenn er auch schmerzt). Dann meine ich auch eine Schwellung der oberen Wange festzustellen, Kühlkissen helfen (auch gegen die Schmerzen)
Die Röntgenbilder waren immer in Ordnung. Besonders von dem 3DRöntgenbild (angefertigt beim Kieferchirurgen) wurde mir mitgeteilt, dass es keinerlei Entzündungprozesse am 2.6 zeige!
Kann man sich auf diese 3D Bilder im Rahmen der Endotontologie wirlich 100% verlassen?? Sollte man trotzdem eine Wurzelkanalbehandlung in Betracht ziehen.

Was kann ich jetzt konkret tun, zumal ich durch diese ständigen Attacken sowohl körperlich als auch mental zermürbt bin.

Noch eine Frage: Wird unsere Beratung im Netz auch anderen einsichtig?


Hallo,

wenn Kühlung hilft und der Zahn 26 eindeutig als Verusacher auszumachen ist und das Zahnfleisch in ordnung ist würde ich eine Röntgendiagnostik vernachlässigen. Zumal ein Röntgenbefund eine Knochenveränderung zeigt, diese braucht aber mitunter ein paar Wochen um sich genügend darzustellen (Entkalkung).
Meine Empfehlung nach wie vor eine Wurzelbehandlung 26, da die andauernden Schmezen nicht förderlich sind.

mfg A.Safavi
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag Dr. Safavi,

danke für Ihre Antwort.

Da sich mein Problem übers Wochenende ein wenig verändert hat, habe ich noch eine kurze Nachfrage (die dann auch wirklich die letzte ist…):

Der Schmerz (bzw. die Schmerzepisoden) am 2.6 hat sich zurzeit fast verzogen, geblieben ist allerdings die Druck- und Ausbissempfindlichkeit des Zahnes (besonders abends).

Manchmal kommt mir nun auch der 2.5 druckempfindlich vor…

° Kann ich vielleicht doch noch auf eine vorübergehende „Überlastung“ des 2.6 und (ggf. des 2.5), die sie in ihrer ersten Antwort ansprachen, hoffen?

Kann ich demnach noch etwas abwarten?

° …und ab wie vielen Wochen ca. zeigt sich eine neue Entzündung im Röntgenbild (die neuen Beschwerden bestehen seit ca. 5 Wochen, vor ca. 1,5 Wochen wurde die Antibiose beendet).

Vielen Dank XXXXX XXXXX!

Mit freundlichen Grüßen

E.Becker

Hallo,

eine Sichtbarkeit im Röntgenbild kann schon mal 3 Monate dauern, da hier die Entkalkung durch die Entzündung ein langsamer Prozess ist. Ich würde 25 und 26 leicht abschleifen, so das Sie nicht mehr dauernd daraufbeissen können und einen erneuten Vitalitätstest 26, wenn dieser negativ ist, bleibt nur eine Wurzelbehandlung.
Warten können Sie grundsätzlich solange Sie beschwerdefrei sind, allerdings bedenken Sie , daß sich ein solcher Zustand schonmal über Nacht mit einer dicken Backe bemerkbar machen kann

mfg A.Safavi
Doczahn und weitere Experten für Zahnmedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.