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SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwalt
Kategorie: Wirtschaftsrecht
Zufriedene Kunden: 17732
Erfahrung:  mehr als 18 Jahre Berufserfahrung
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SchiesslClaudia ist jetzt online.

Meine Eltern haben sich in einem Küchenfachgeschäft ein Angebot

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Eltern haben sich in einem Küchenfachgeschäft ein Angebot für ihre Traumküche rechnen lassen. Leider ging der Berater nicht auf die Wünsche ein und so holten sich meine Eltern in einem weiteren Geschäft ein Angebot ein. Dieses entsprach sofort ihren WünsXXXXX, XXXXXhalb sie gleich den Kaufvertrag unterschrieben. Dieser wurde meinen Eltern, so wie man es erwartet auch ordentlich erklärt.

Daraufhin riefen Sie im ersten Küchengeschäft an und teilten mit, dass Sie dieses Angebot nicht annehmen werden. Leider unterschrieben Sie das Angebot - was sich im Nachhinein als Kaufvertrag entpuppte. Der Händler verlor darüber aber kein Wort.

Eine Woche später rief der Küchenberater aus dem ersten Geschäft an und sagte meinen Eltern, dass Sie einen Kaufvertrag unterschrieben haben, von dem Sie nicht zurücktreten können und Sie nun 25% vom Kaufpreis bezahlen sollen.

Meine Frage: Ein gestzl. Widerrufsrecht gibt es hier nicht, da kein Haustürgeschäft vorliegt.
Aber: Liegt hier nicht eine arglistige Täuschung vor, weshalb man den Vertrag anfechten kann?
ehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Darf ich fragen


Wie waren denn die näheren Umstände der Unterschrift?

Warum haben sie ein bloßes Angebot unterschrieben?

Hat nur einer unterschrieben

Gibt es Zeugen?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Meine Eltern waren zu zweit in dem Geschäft. Es gibt keine Zeugen.


Nach dem Angebot gab der Küchenberater meinen Eltern ein Schreiben - handschriftlich, sehr unleserlich. Meine Eltern wollten erstmal nur ein Angebot - dies sagten Sie auch deutlich. Im Guten Glauben unterschrieben Sie dann das "Angebot", welches aber ein Kaufvertrag ist (Kaufvertrag steht auch auf dem Zettel). Darüber verlor der Mann aber wie erwähnt kein Wort. Es haben beide unterschrieben, meine Mama hat aber eine Augenkrankheit und konnte diesen unleserlichen Zettel nicht lesen.

Sehr geehrter Ratsuchender ,


Ich würde hier folgendes machen


Zum einen ist es so , dass ein Vertrag überhaupt nur zustande kommt, wenn der Vertragsschliessende einen Rechtsbindungswillen hat, also überhaupt einen Vertrag schließen will.

Daran fehlt es hier, denn Ihre Eltern waren im Glauben, ein bloßes Angebot zu unterschreiben.

Dass der Rechtsbindungswille fehlte ergibt sich schon daraus, dass Ihre Eltern ja, wenn ich Sie richtig verstanden habe, schon eine Küche gekauft hatten, also keinerlei Interesse an einer zweiten Küche haben konnten.

Da kein Vertrag besteht kann auch eine Leistung nicht gefordert werden.

Hilfsweise und höchst vorsorglich sollten Ihre Eltern einen etwa zustande gekommenen Vertrag wegen arglistiger Täuschung und wegen Irrtums anfechten .

Das würde einen etwa doch zustande gekommenen Vertrag nichtig machen, so dass wiederum keine Leistungen gefordert werden können .



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie sehr gerne nach



Wenn ich helfen konnte freue ich mich über eine positive Bewertung


Danke
Sehr geehrter Ratsuchender


Kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?


Gerne




Wenn nicht bitte ich höflich um positive Bewertung


Danke
Bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht



Vielen Dank
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sehen sich meine Erinnerungen an, reagieren aber nicht
Es kann hier wegen arglistiger Täuschung angefochten werden wie oben bereits erwähnt, aber Hauptargument ist , dass ein Vertrag nicht besteht.


Bitte teilen Sie mir mit, warum Sie mich für diese Auskunft nicht bezahlen möchten.

Vielen Dank

SchiesslClaudia und weitere Experten für Wirtschaftsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.