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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Wettbewerbsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites juristisches StaatsexamenDiplom Jurist
26039601
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Advopro ist jetzt online.

Guten Tag. Meine Firma möchte in Österreich an Gewerbetreibende/Handwerker

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag.
Meine Firma möchte in Österreich an Gewerbetreibende/Handwerker verkaufen. Wir verkaufen nicht an private Kunden. In Deutschland werden unsere Kunden telefonisch kontaktiert und gefragt ob man denen Unterlagen über unser Spezialsortiment zusenden darf. Wenn ja, rufen wir diese Kunden ab und zu an um zu fragen was gewünscht wird.
Oder die Handwerker bekommen eine Mail wenn sie uns diese Angabe gemacht haben und uns dadurch die Erlaubnis gegeben hat zu mailen.

BEVOR SIE ANTWORTEN, BITTE ICH SIE MIR KURZ ZU MAILEN WAS IHRE BERATUNG KOSTEN WIRD. [email protected]
DANKE

> In Deuschland gilt bei B to B, ich darf Kunden bewerben, auch ohne deren ausdrückliche Erlaubnis, wenn ich annehme dass diese meine Produkte gebrauchen können.
Wie darf ich in Österreich meine potenziellen Kunden kontaktieren?

> Anrufen darf ich in Deutschland meine Kunden in B to B ohne Probleme.
Wie ist es in Österreich?

> Auch ein Werbebrief darf ich schicken und Werbe-Unterlagen die meine Produkte beschreiben mit Preise.
Geht dies in Österreich auch?

> Eine Werbemail darf ich einem Kunden schicken, wenn ich ihm die Möglichkeit gebe zu wiedersprechen.
Wie ist es in Österreich?

> Wo kann ich nachlesen was ich aktuell darf und was nicht?

Mit freundlichen Grüßen
Claude Wagner
BoTec GmbH Bodentechnik für Profis
Industriestr. 5
91583 Schillingsfürst
Tel.: +49.9868.9595-810
E-Mail: [email protected]

Advopro :

 


Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Die Rechtslage in Deutschland haben sie leider nicht ganz richtig dargestellt.





Rechtsgrundlage in Deutschland ist § 7 UWG.





Hiernach ist im b2b-Bereich eine solche Anrufwerbung nur dann zulässig, wenn vorher ein geschäftlicher Kontakt mit dem betreffenden Kunden bestanden hat.





Alleine die Möglichkeit, dass der Kunde das Angebot gebrauchen könnte, reicht definitiv nicht! Sie riskieren hier eine Abmahnung.





In Österreich ist die Rechtslage praktisch identisch. Sie dürfen Verbraucher ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung nicht kontaktieren und auch andere Unternehmer nur, wenn mit diesen entweder eine Geschäftsbeziehung besteht/ in der Vergangenheit bestanden hat oder eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt.Das gleiche gilt für die Werbung per Fax oder E-Mail.





Gegen Werbung per Brief ist nichts zu sagen.





Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Werbebrief ausdrücklich als solcher gekennzeichnet ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.



Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!





Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen






Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Customer:

Sehr geehrter RA,

Advopro :

Ja, bitte.

Customer:

ich habe Ihre Antwort verstanden. Allerdings verhält es sich bei uns so, dass wir zunächst den Kunden anrufen um zu fragen ob wir ihm nützlich sein können bzw. ihm unterlagen zukommen lassen dürfen. Wir rufen nicht an um ihm direkt ein angebot zu machen.

Advopro :

Danke, XXXXX XXXXX ich verstanden.

Advopro :

Genau dieses Anrufen als Vorbereitungshandlung ist aber leider wettbewerbsrechtlich nicht zulässig.

Advopro :

Solche Umgehungsversuche sind von der Rechtsprechung ebenfalls als unzulässig erachtet worden.

Customer:

auch bei B2B?

Advopro :

Genau dieses Anrufen zu Werbezwecken ist unzulässig.

Advopro :

Leider ja, es sei denn Sie hatten vorher bereits einen Geschäftskontakt zu dem betreffenden b2b-Kunden.

Advopro :

MfG

Unser Chat ist beendet, Sie können jedoch weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Kommen Sie einfach zurück auf diese Seite, um die Konversation und neue Informationen hierzu anzusehen.

Was passiert nun?

Wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben, können Sie dies nun oben durchführen. Oder Sie können mir unten antworten, wenn Sie noch nicht zufrieden sind.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was noch unklar ist bzw. wo Sie noch Rückfrage bedarf haben,dann möchte ich Ihnen gerne darauf antworten.

Ansonsten wäre es nett, wenn Sie mir kurz eine Bewertung hinterlassen könnten. Erst durch eine neutrale (Frage beantwortet) Bewertung (aufwärts) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.

Bislang haben Sie mich noch nicht bezahlt, sondern lediglich eine Anzahlung geleistet. Diese wird erst durch eine entsprechende Bewertung für die Bezahlung (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken) des Experten (hier also mich) freigegeben.


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Eine Sache wurde nicht beantwortet.


Wo (für Deutschland und Österreich) kann ich nachlesen was ich aktuell darf und was nicht?

Vielen Dank für den Nachtrag.

Eine Aufstellung kann ich Ihnen leider nicht geben.

Ich kann Ihnen aber mitteilen, dass Sie alles dürfen, sofern der gewerbliche Kunde bereits mit Ihnen zu tun hatte / Vertragspartner war, ansonsten ist nur Briefwerbung ok, wobei der Brief ausdrücklich als Werbebrief gekennzeichnet werden muss.

MfG

RA Newerla
Advopro und weitere Experten für Wettbewerbsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.