So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Christiansen-St.
Christiansen-St
Christiansen-St,
Kategorie: Werbungskosten
Zufriedene Kunden: 1112
103693118
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Werbungskosten hier ein
Christiansen-St ist jetzt online.

Hallo, ich bin Pfarrerin, habe also einen Beruf, der

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich bin Pfarrerin, habe also einen Beruf, der erhöhter stimmlicher Belastung und Flexibilität ausgesetzt ist. Ich unterrichte als Pfarrerin auch in der Schule und muss in Gottesdiensten regelmäßig liturgisch singen. Im letzten Jahr (2018) hat das Finanzamt die Stimmbildung nicht mehr als Fortbildung anerkannt, da kein ärztliches Attest vorliegt. Gibt es entsprechende Urteile bei Pfarrer*innen, in denen Stimmbildung anerkannt wurde? Oder kann man ähnliche Regelungen wie bei Lehrer*innen geltend machen?
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Das FA hatte mich aufgefordert, die Notwendigkeit der Stimmbildung zu belegen oder ggf. ein ärztliches Attest einzureichen. Meine Landeskirche hat mir bescheinigt, dass im Pfarrberuf Stimmbildung zu empfehlen ist, um die Stimme flexibel zu halten und Stimmschäden vorzubeugen. Diese Bescheinigung hat dem Finanzamt nicht gereicht. Es schreibt: "Dei Stimmbildungskosten sind als Mischaufwand gem. § 12 Nr. 1 des Einkommenssteuergesetzes einzustufen, da der betriebliche und der private Nutzen nicht anhand von eindeutigen Kriterien trennbar ist. Sie sind demnach vollumfänglich als Kosten der privaten Lebensführung einzustufen. Ein ärztliches Attest wurde angefordert, da das Finanzgericht Stuttgart in einem Urteil vom 29.04.1997 (Az. 7K 37 /95) Stimmbildungskosten unter der Prämisse anerkannte, dass eine Lehrerin Stimmprobleme hatte und eine Stimmschulung medizinisch verordnet wurde. Diese Stimmprobleme wurden jedoch auch durch ihre Unterrichtstätigkeit verursacht und waren für die weitere Ausübung des Berufs unabdingbar. Die ausdrückliche Empfehlung der Leiterin des Referats Personalwesen - Pfarrdienst der EKHN ist daher nicht ausreichend, um eine ausschließlich berufliche Veranlassung zu begründen."

Sehr geehrte Fragestellerin,

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Steuerberater Knut Christiansen und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich habe meine Urteilsdatenbank sowie weitere Quellen nach Urteilen und vergleichbaren Fällen durchsucht. Leider ohne Erfolg. In Ihrem Fall würde ich, wie bereits vom Finanzamt verlangt, ein ärztliches Attest beantragen, aus dem hervorgeht, dass das Stimmtraining/ der Kurs zur Stimmbildung notwendig zur Ausübung Ihres Berufes ist.

Ich bedauere Ihnen keine bessere Hilfestellung leisten zu können. Ich möchte Sie aber dennoch bitten, meine Antwort mit 3-5 Sternen zu bewerten, damit justanswer meinen Honoraranteil vergütet. Herzlichen Dank vorab!

Mit freundlichen Grüßen

Knut Christiansen
Steuerberater

Christiansen-St und weitere Experten für Werbungskosten sind bereit, Ihnen zu helfen.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Werbungskosten