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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 47234
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe geschäftlich Ärger mit einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, ich habe geschäftlich Ärger mit einer Medienberatungsfirma, die mir einen Vertrag anhängen will, den ich nicht abgeschlossen habe. Darf ich Ihnen den Fall schildern? Ich weiß nicht, wie ich weiter vorgehen kann.Mit freundlichen Grüßen,
Ulrike Hinssen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Schildern Sie bitte den Sachverhalt!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Sehr geehrter Herr Hüttemann,
am 2.12.21 habe ich mir nach einem Beratungsgespräch der Firma SLS-Media ein Angebot für eine homepage Optimierung für 1 Jahr geben lassen. Ich erhielt dieses während ich mit dem Berater telefonierte und soll jetzt einen Vertrag abgeschlossen haben, weil ich dem link in dem Angebot gefolgt bin und dort auch den Button gedrückt habe, dass Angebt anzunehmen.Das war auch zwar auch meine Absicht, aber nur wenn ich dafür eine staatliche Hilfe bekomme. Das habe ich dem Berater – mit dem ich ja noch telefonierte - auch gesagt und daher keine Bankdaten oder Weiteres hinterlegt.Ich hatte klar gesagt, ich muss das erst bei der Förderstelle beantrage und melde mich dann, und habe das Gespräch dann auch abgebrochen.Er rief dann wenige Tage später an und sagte es wäre doch besser einen 3 Jahresvertag abzuschliessen, dann wären die Monatsbeiträge nämlich geringer. Da der Berater gut rechnen kann, nimmt die Firma dann ca. 10 000€ anstelle von 3500€ ein! Der Berater sagte, es wäre sicher kein Problem eine Förderung für 3 Jahre zu bekommen, da nicht ich das Geld bekäme sondern die Medienfirma.Ich habe ihn gebeten das erste Angebot zu stornieren und mir dann ein Angebot für 3 Jahre zu schicken. Wohl wissend, dass ich dieses Mal nicht auf Link klicke, sondern das Angebot einfach verfallen lasse. Ich wusste mir keinen anderen Weg um die Sache loszuwerden.
Da ich keine Bestätigung über einen Vertragsabschluss bekommen hatte, konnte ich ja schließlich auch nichts kündigen.
Der Berater brachte so einige halbkriminelle Argumente vor (z.B. schliessen Sie den 3 Jahrevertrag ab auch wenn sie das finaziell nicht leisten können – geht Ihre Firma dann pleite ist es ja egal ob sie einen Schuldner mehr oder weniger haben!!! Also ich betreibe mein Geschäft ehrlich und verschulde mich niemals. Ich bin seit 15 Jahren eingetragener Kaufmann e.K., hafte für alles mit meinem privaten Besitz und schliesse doch kein Geschäft ab, wenn ich weiß, dass mir Zahlungsunfähigkeit bei der Summe droht). Natürlich ist der Mensch auch kein Berater, sondern ein sehr gut trainierter Verkäufer. Von Medienberatung hatte er weniger Ahnung als ich, wie ich durch wenige Fragen herausgefunden hatte.So, nun habe ich heute schon zum zweiten Mal eine Beratung per email bekommen und mich im Dezember bereits per email beschwert, dass ich keinen Vertrag mit der Firma habe und daher um Unterlassung der Beratung bitte.Meiner Meinung nach ist das eine Betrugsfirma. In der email stand folgendes:
„Der Vertrag mit SLSGSL UG(haftungsbeschränkt kommt erst durch den Auftrag des Kunden und dessen Annahme durch die SLSGSL UG(haftungsbeschränkt zustande.“
Ich habe nie eine Bestätigung bekommen, weil ich nie etwas unterschrieben habe. Das konnte ich gar nicht, weil ich ja erst eine Finanzierung benötigen würde.
Gleich versuche ich Ihnen die email als pdf hochzuladen.
Was soll ich bloss machen? Ich hoffe Sie haben einen guten Rat.
Mit besten Grüßen
Ulrike Hinssen

Vielen Dank.

Ich werde Ihnen hier in einigen Minuten eine Antwort einstellen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter Zugrundelegung Ihrer Sachverhaltsangaben ist noch gar kein Vertrag begründet worden.

Sie haben nämlich dem Berater unmissverständlich kommuniziert, dass Sie eine Vertragszusage von der Förderung abhängig machen.

Damit haben Sie eine Rechtsbedingung im Sinne des § 158 BGB formuliert mit der Folge, dass der Vertrag erst dann wirksam geworden wäre, wenn die Finanzierung sichergestellt worden wäre.

Mangels eines solchen Bedingungseintritts ist der Vertrag nicht geschlossen worden.

Weisen Sie daher sämtliche Forderungen der Gegenseite unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurück.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

ra-huettemann und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Sehr geehrter Herr Hüttemann,
vielen Dank für die ausführliche und hilfreiche fünfsterne Antwort. Vermutlich konsultiere ich Sie diesbezüglich noch einmal, aber vorerst wünsche ich mit Ihnen mit herzlichem Dank alles Beste.
Ulrike Hinssen

Sehr gern!!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt