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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 18683
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Wir hatten eine Reise nach Korfu vom 18.08.21 bis zum

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir hatten eine Reise nach Korfu vom 18.08.21 bis zum 03.09.21 gebucht. Am 21.07.21 kam ich in die Notaufnahme mit anschließendem Krankenhausaufenthalt von 6 Tagen wegen Bandscheibenbeschwerden und Spinalkanalbeschwerden mit Schmerzen im Rücken und Ausfallerscheinungen in den Beinen und Füßen. Nach der Entlassung verordnete mir mein Orthopäde außer Schmerzmittel, Krankengymnastik auch Spritzen unter dem CT die 14tägig gespritzt werden. Ich hatte die Hoffnung, dass die Beschwerden vorüber gehen und wir die Reise antreten können. In der Reisebuchung war die Möglichkeit gegeben bis zum 29.07.21 für 58,00 EUR Stornogebühren die Reise stornieren zu können. An dem Tag hatte ich noch die Hoffnung nach Korfu fliegen zu können. 1 Woche später verschlimmerten sich meine Beschwerden allerdings wieder und in Absprache mit meinem Orthopäden und Attest stornierte ich die Reise am 09.08.21.
Fachassistent(in): Um welche Art von Beschwerde geht es?
Fragesteller(in): Nun teilte mir der Anwalt der Reiserücktrittversicherung mit, dass die entstandenen Kosten der Stornogebühren von ihnen nicht übernommen werden, da ich schon zum Zeitpunkt des Krankenhausaufenthaltes spätestens jedoch zum 29.07.21 (für 58 EUR Stornogebühren) die Reise hätte stornieren müssen. Ich jedoch hatte ja die Hoffnung zu diesem Zeitpunkt noch reisen zu können.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Wie soll ich mich nun verhalten? Ist die Versicherung im Recht obwohl das Attest vom Orthopäden, vom 09.08.21 , dass eine Reise kontraproduktiv ist, datiert? Vielen Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Zunächst einmal gilt, dass genau in solchen Fällen eine Reiserücktrittsversicherung greifen sollte und vor diesem Hintergrund eine solche Versicherung auch geschlossen wird.

Anscheinend will die Versicherung hier die Kosten nicht tragen und hat deshalb ihren Rechtsanwalt eingeschaltet.

Wenn Sie eine begründete Hoffnung hatten, dass der Gesundheitszustand wieder als "reisefähig" hergestellt werden konnte, dann können Sie sich hierauf berufen.

Die Beweislast trifft hier die Versicherung, dass Sie einer "aussichtslosen" Hoffnung unterlagen.

Dies können Sie so auch klar ggü. der Versicherung kommunizieren.

Wenn die Gegenseite sich weiter sperrend zeigt, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als ein Rechtsanwalt zu beauftragen.

Ob Sie dies als wirtschaftlich erachten, müssen Sie entscheiden.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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