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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 38427
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, Ich habe etwas per Ratenkauf bestellt und habe

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,Ich habe etwas per Ratenkauf bestellt und habe schließlich den Ratenkaufvertrag zugeschickt bekommen. Anliegend war ein Umschlag für die Rücksendung des unterschriebenen Vertrags, diesen sollte ich auch nutzen laut Anschreiben.Nun kam es dazu das dieser Rückumschlag nie ankam und ich habe jetzt eine Forderung von einem Inkassounternehmen.Meine Frage wäre, haftet nicht der Ratenkaufanbieter welcher gefordert hat den Rückumschlag zu nutzen für den Verlust oder hafte ich? Ich habe ja lediglich nach Aufforderung gehandelt.Rückumschlag war übrigens Vorfrankiert allerdings ohne Sendungsverfolgung.Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das Risiko des Verlustes oder der zufälligen Beschädigung des Vertrages trifft ausschließlich die Firma, wenn diese Ihnen den Versendungsweg ausdrücklich vorgegeben hat.

Da Sie den beiliegenden Rückumschlag gemäß Anschreiben nutzen sollten, tragen auch nicht Sie das Verlustrisiko des Transportes, sondern die Firma.

Weisen Sie die geltend gemachte Forderung daher unter ausdrücklicher Berufung auf die dargestellte Rechtslage zurück.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort,
Gibt es einen spezifischen Paragraphen auf den ich mich beziehen kann?
Ich habe das Inkassounternehmen schon darauf hingewiesen, dass das Risiko des Versands am Ratenkaufvertragsanbieter bleibt aufgrund der Forderung vom Nutzen des Rücksendeumschlags aber dies wird gekonnt ignoriert.Mit freundlichen Grüßen

Ja, Sie können sich hier ausdrücklich auf den Rechtsgedanken und die gesetzliche Wertung des § 475 Absatz 2 BGB berufen:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__475.html

Danach geht die Gefahr des Untergangs nur dann auf einen Käufer über, wenn dieser selbst den Versandweg bestimmt!

Diese Konstellation ist auf Ihren Fall übertragbar.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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