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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 35157
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe am 01.04.2016 einen Vertrag abgeschlossen. Bei der

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe am 01.04.2016 einen Vertrag im Fitnessstudio abgeschlossen. Bei der fristgerechten Kündigung nach einem Jahr gab es Probleme mit dem Studio, welches weiterhin abbuchte. Dies bemerkt ich zunächst nicht. als ich es bemerkte lies ich die letzen Raten zurückgehen. Das Studio mahnte an und schickte Inkasso. Das Endete mit einem Schufa-Eintrag. Ich habe die Summe über 251,- € schliesslich bezahlt, da ich deswegen keinen Anwalt einschalten wollte und ich davon ausging, danach Ruhe zu haben, bzw. der Schufa-Eintrag gelöscht wird.. Der Eintrag in der Schufa bleibt jedoch bestehen, da das Inkasso die Löschung nicht meldet.
Wegen den 251 € hätte ich mich nicht gestritten, aber gegen den Schufa-Eintrag werde ich vorgehen.
Nach Prüfung der Unterlagen stellte ich fest, dass mir a) im ersten Jahr monatlich € 10,- zu viel als vertraglich vereinbart abgebucht wurde b) Auf dem Vertrag die auf der Rückseite angekündigten ABG NICHT aufgedruckt waren.Kann ich aufgrund dieser Tatsachen den Vertrag rückwirkend anfechten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nein der Vertrag ist deswegen nicht anfechtbar.

Wenn die AGB nicht abgedruckt waren und die AGB Ihnen auch nicht anderweitig zur Kenntnis gebracht worden sind, dann hat dies zur Folge, dass die AGB für Sie keine Geltung haben.

Wenn Sie monatlich 10 EUR überzahlt haben, dann haben Sie nach § 812 I BGB einen Anspruch auf Rückzahlung.

Gegen das Studio selbst haben Sie einen Anspruch auf Löschung wenn die Eintragung zu Unrecht erfolgt ist, Sie also in wirklichkeit die 251 EUR gar nicht geschuldet haben.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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