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RA Moesch
RA Moesch,
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 99
Erfahrung:  dasdasd
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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Eine Schülerin meldet sich am 15.02.2020 über das Online Anmeldeformular für eine Präsenz Kinderyoga Ausbildung an.Am 07./08.03 fand das erste gemeinsame Ausbildungswochenende statt.
Die Schülerin nahm mit viel Freude an dem Wochenende statt und freue sich auf das nächste Ausbildungswochenende.Das mächste Wochenende 04./05.04 konnte aufgrund der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Regelungen nicht stattfinden.Dies teilte ich den Schüler per E-Mail mit berichtete den Schülern aber davon, dass ich in kürzester Zeit eine Online Lernplattform zur Verfügung stellen werde, damit das Lernen auch in der Coronazeit weitergehen kann.Nach meine E-Mail erhielt ich von der Schülerin eine Antwort, in der sie mich aufforderte die Ausbildungsgebühr zurückzuverweisen, sie hätte kein Interesse an einer Online Ausbildung.
Hieraufhin gab ich der Schülerin die Antwort das unser Vertrag längst zustande gekommen ist und sie keinen Anspruch darauf hat ihre Ausbildungsgebühr zurück zu fordern.
Nach meiner E-Mail entschied sich die Schülerin dann doch weiterzumachen.
Die Schülerin nahm an sämtlichen Online Meeting teil und nutze auch die Online Lernplatform mit zahlreichen Unterlagen.Im Juni gab es dann Lockerungen, sodass die Möglichkeit bestand unter freien Himmel wieder eine Präsenzveranstalltung stattfinden zu lassen.
Dies teilelte ich den Schülern mit, sowohl gleich mit dem Hinweis, dass es aufgrund schlechten Wetters sein kann, dass wir doch auf die Online Version wieder zurückgreifen müssen.
Die Veranstaltung in den Räumlichkeiten stattfinden zu lassen war aufgrund zu geringer qm nicht möglich.
Ebenfalls wären all die Hygienemaßnahmen viel zu umfangreich gewesen.Leider traf der Fall ein, dass es an dem geplanten Tag nur regnete.
Ich kündigte an dann ein Online Meeting zu starten.Die Schülerin fand das alles überhaupt nicht toll, schimpfte zum wiederholten Male, wie unmöglich sie das alles findet und auf mich ja kein verlass wäre.Nach dieser Nachricht entgegnete ich ihr nicht mehr so verständisvoll, wie viele weitere andere Male, sonder sagte ihr klar und deutlich. Das keiner etwas für Corana und deren Bestimmungen kann und es nicht angemessen ist, dass sie ununterbrochen an allem rumkritisiert. Wir müssen alle mit der Sitaution lernen umzugehen.
Diese Aussagen passte ihr nicht, nahm es persönlich und fing an zu behaupten:- ich hätte mir die Bestimmungen ausgedacht ( Ansage des Senats HH war: Arbeiten an Tischen, Mundschutz tragen, regelmäßig Lüften - da es eine Yogaausbildung ist, sind all diese dinge nicht umsetzbar, also hatte ich mich für eine Aktion unter freiem Himmel entschieden)- Würde sie nur belügen und betrügen
- Des weiteren kündigte sie an alle weiteren Schülerin darüber zu informieren, dass ich durch ihre behaupteten Falschaussagen der Hygieneregeln den Vertragverletzt habe und sie dafür sorgen würde das alle anderen mit ihr in den Rechtsstreit gehen.Es ist bis heute nicht passiert nur erneute Zahlungsaufforderungen ihrerseits mit der Androhung Zahlungklage einzureichen.
Ich würde gerne wissen, wie Sie die Situation einschätzen?
Würden Sie einen Anwalt einschlaten oder genügt eine erneute E-Mail?

Sehr geehrte Fragestellerin,

gern habe ich mir Ihre Fragestellung und die Korrespondenz angeschaut.
Leider war der zugrundeliegende Vertrag mit der Kundin und/oder AGB nicht beigefügt, so dass ich eine abschließende Prüfung nebst Empfehlung nicht vornehmen kann. Ich gehe allerdings nach Ihren Darstellungen davon aus, dass die Kundin eine adäquate Leistung angeboten erhalten hat - dass sie diese (teilweise) nicht annimmt, kann Sie Ihnen nicht anlasten. Insbesondere besteht kein Rechtsanspruch auf Präsenzveranstaltungen, wenn die Leistung - vergleichbar - auch online erbracht werden kann. Dies habe ich einmal unterstellt. Darüber hinaus haben Sie Ihr entgegenkommend sogar angeboten, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Veranstaltungstermine nutzen zu können.

Beste Grüße

Norbert Mösch
Rechtsanwalt

RA Moesch und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung.
Würden Sie es als Sinnvoll betrachten für die Angelegenheit einen Anwalt zu beauftragen?

Ich denke, dass Sie dies auch selbst lösen können. Erst wenn Klage eingereicht wird, macht die Einschaltung eines RA aus meiner Sicht Sinn.