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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 20117
Erfahrung:  Seit 25 Jahren zugelassene Rechtsanwältin, zwei Fachanwaltstitel, Korrespondenzsprachen: Deutsch und Englisch
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich habe in diesem Monat eine Firma gekauft. wurde ich von

Kundenfrage

Ich habe in diesem Monat eine Firma gekauft. Im Vorfeld wurde ich von einem Anwalt beraten. Dieser Anwalt hat einen ihm bekannten Notar in Köln für die Vertragsgestaltung empfohlen. Ich bin dem Rat gefolgt und habe den Rechtsanwalt gebeten, die Eckdaten mit dem Notar zu besprechen.
Der von mir beauftragte Rechtsanwalt hat dem Notar eine Mail übersandt und ihn beauftragt, ein Vertragswerk zu entwerfen. Desweiteren teilte er dem Notar mit, dass ich selbst in Köln beurkunden möchte und die Verkäufer an ihrem Wohnort, der jedoch rund 400 km entfernt liegt.
Der Notar hat gearbeitet, es wurde ein Entwurf übermittelt, korrigiert und nochmals übersandt.Dann teilte der Notar ganz überraschend mit, dass die Anwesenheit aller Parteien zu der Beurkundung notwendig seien.
Die Anwesenheit des Verkäufers war aber aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich.
Daher musste ich dann einen Notar am Wohnort des Verkäufers beauftragen.Nun hat der neu beauftragte Notar das volle Honorar berechnet.
Der Notar aus Köln schickt mir jetzt auch eine Rechnung über ca. 3.000 Euro (Firmenkaufpreis = 650.000 Euro).Es ist mir bewußt, dass der Notar gearbeitet hat.ABER :
Hätte er von Anfang an kommuniziert, dass er nur beurkunden wird, wenn alle Beteiligten zusammenkommen, wäre er niemals durch mich beauftragt worden.
Der Notar hat dies (bewußt oder nicht) verschwiegen und erst nach Erarbeitung eines Kaufvertragsentwurfs diesen mehr als wichtigen Punkt kommuniziert.
Vereinfacht sehe ich das so:
Er hat sich einen Auftrag gesichert, den er gar nicht erfüllen wollte oder konnte, aber den er jetzt bezahlt haben möchte.Daher die Frage:
Hat der Notar Anspruch auf Honorar und in welcher Höhe ?Vielen Dank.
Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Ratsuchender,vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage .Der Notar hat zuerst einmal den Anspruch auf die Kosten für seinen Vertragsentwurf
Er hat aber Ihnen gegenüber eine Hinweispflicht aus dem Notarvertrag.Die hat er verletzt, was zu Schadensersatz führtDen Schaden, den er verursacht hat, nämlich die Differenz zu den Kosten, die angefallen wären wenn er selbst beurkundet hätte und den Kosten, die durch den neuen Notar angefallen sind muss er Ihnen ersetzen