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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 3354
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator
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Ich habe einen sog. Dienstvertrag mit einer Detektei

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe einen sog. Dienstvertrag mit einer Detektei abgeschlossen und 500€ Vorrauszahlung geleistet. Es ging um eine Ermittlung einer Unterhaltsangelegenheit. Nachdem mich die Detektei angerufen hatte und der Einsatz als beendet erklärt wurde bat ich um die Gesamtrechnung und die betrug 2,447,95€, was mich echt umgehauen hat.

Meine Frage ist ob so ein Vertrag rechtens ist?

Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich müssten Sie schauen, was in dem Dienstvertrag vereinbart gewesen ist.

Bezieht sich die Rechnung hierauf und sind die entsprechenden Leistungen auch vorgenommen worden, könnte die Rechnung soweit richtig sein.

Hier wäre auch zu prüfen, in welchem Umfang eine Beauftragung erfolgt ist und ob die Maßnahmen hier auch kostenmäßig angemessen waren.

Sie können gerne die Rechnung einmal hochladen und dem Dienstvertrag, so dass ich hier gegebenenfalls eine weitere Prüfung vornehmen kann.

Bis dann hoffe ich, dass ich ihre Frage hilfreich beantwortet habe und freue mich über eine positive Bewertung (3 bis 5 Sterne).

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
es sind die Stundenlöhne angeben und die Kraftfahrzeugpauschale und mein Vorschuss, ferner die mindesteinsatzzeit von 4 Stunden inkl, an und abfahrt

Vielen Dank für die weiteren Angaben.

Leider kann ich hiermit wenig anfangen, ohne den Zusammenhang zwischen Dienstvertrag und Rechnung zu kennen.

Ich schlage vor, dass Sie die Unterlagen einmal übersenden und ich Ihnen im Rahmen des Premium Service eine Prüfung anbiete.

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

rebuero24 und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
ja werde ich machen , danke

ok. Danke für die positive Bewertung.

Viele Grüße

 

Christian Joachim

Rechtsanwalt

 

Könnten Sie die Verträge noch einmal in dieser Frage hochladen, da die andere Frage durch mich nicht bearbeitet werden konnte, da es sich um eine Dublette handelte.

Vielen Dank und freundliche Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Sehr geehrter Herr Joachim hier nochmal der Vertrag und dazugehörige Rechnung: Es geht mir bei der Rechnungsstellung darum, ob es korrekt ist eine solche Summe ohne meine Einwilligung zu berechnen, wo mir eine volle Kostenkontrolle von 100% zugesagt wurde, bzw damit auch geworben wird.Siehe hierzu auch die Homepage des Herrn Gössl: www.meinedetektei.de
Ich danke für Ihre Antwort, mit freundlichen Grüßen, Frank Berger. Tel:05802 4030

Vielen Dank für die Unterlagen. Nun hat es geklappt.

Zunächst sind die in der Rechnung dargestellten Summen mit dem Dienstvertrag übereinstimmend. Hier ergeben sich wohl zunächst keine groben Fehler.

Negativ für Sie ist es auch grundsätzlich, dass sie keine Maximalsumme oder einen bestimmten Umfang im Vertrag vereinbart haben.

Dabei ist allerdings eine Formulierung im Vertrag vorhanden, die zu ihren Gunsten spricht, nämlich nach entsprechender Weisung die Arbeiten vorzunehmen.

Hier müsste gegebenenfalls die Gegenseite nachweisen, dass Sie auch in diesem Umfang die Detektei beauftragt haben.

Hier wäre dann gegebenenfalls zu prüfen, ob die Anzahl der Stunden, die die Detektei in der Rechnung dargestellt hat, erforderlich gewesen sind.

Sofern eine entsprechende Werbung mit einer Kostenkontrolle vorliegt, könnte dies ebenfalls für Sie sprechen, da dies mit Vorlage des entsprechenden Vertrags jedenfalls sich nicht widerspiegelt.

Sie sollten unter Zuhilfenahme dieser Argumentation mit der Gegenseite in Kontakt treten und gegebenenfalls eine einvernehmliche Lösung und eine für Sie annehmbare Summe versuchen auszuhandeln.

Rechtlich ist es zunächst leider so, dass Sie den Vertrag unterzeichnet haben. Die Gegenseite müsste allerdings im Streitfall nachweisen, dass sie die in der Rechnung dargestellten Tätigkeiten auch erbracht hat.

Kann Sie dies nicht, würden Sie von der Zahlung frei bleiben, da dann nicht sicher ist, ob der Dienstvertrag auch tatsächlich erfüllt wurde.

Normalerweise müssten die entsprechenden Stunden dokumentiert oder auch von Ihnen abgezeichnet werden. Letzteres ist natürlich nicht ganz einfach. Es müssten jedenfalls entsprechende Dokumentationen auch Ihnen während der Observierung mitgeteilt werden, und zwar über den Stand und die Ergebnisse und gegebenenfalls, soweit mit einer Kostenkontrolle geworben wird, auch die bereits angefallenen Kosten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen bis hierher hilfreich geantwortet habe und stehen gerne bei Nachfragebedarf zur Verfügung.

 

Viele Grüße

 

Christian Joachim

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Sehr geehrter Herr Joachim,
die Ergebnisse und die Rechnung gab es erst nach der Observierung, abgezeichnet habe ich nichts. Auch meine Bitte einer Kostenreduzierung wurde verneint. Müsste ich den Gläubiger jetzt verklagen, weil er hat schon mit Verzugszinsen gedroht?
Mit freundlichen Grüßen, Frank Berger

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie bereits Zahlung geleistet?

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Ja, die 500 Euro Anzahlung wie im Vertrag gefordert habe ich vorweg gezahlt, jedoch nicht den anschließend geforderten Restbetrag.

Vielen Dank.

Insofern könnten Sie warten, ob Sie verklagt werden auf den restlichen Betrag.

Insofern müsste die Gegenseite nachweisen, dass Sie überhaupt die Leistungen erbracht hat.

Auf der anderen Seite muss auch nachgewiesen werden, ob der Auftrag in diesem Umfang erteilt worden ist.

Hier könnte dann die entsprechende Kostenkontrolle und die Werbung, die Sie auf jeden Fall archivieren sollten.

Der Vertrag spricht allerdings zunächst nicht für eine Einschränkung oder eine bestimmte Stundenanzahl, was für Sie in einem Gerichtsverfahren nachteilig sein könnte.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung, viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt