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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 4458
Erfahrung:  Zugelassen als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, momentan hab ich noch ein weiteres Problem und hoffe

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, momentan hab ich noch ein weiteres Problem und hoffe Sie können mir helfen.
Ich hab vor gut 3 Wochen über eBay ein Smartphone per Auktion angeboten und verkauft. Die Bezahlung erfolgte per Überweisung. Um Kosten für den Käufer etwas niedriger zu halten hatte ich den Versand als Päckchen angegeben was auch für den Käufer in den Versanddetails ersichtlich war. Auch hatte ich darauf hingewiesen das es sich um einen Privatverkauf handelt und ich keinerlei Haftung usw übernehme. Dies hatte die Käuferin alles akzeptiert da keine Forderung zwecks anderem Versand oder sowas gekommen ist. Nun ist aber das Päckchen bisher angeblich nicht angekommen und die Käuferin möchte den Kauf widerrufen und das Geld zurück. Sie droht mir jetzt auch schon mit einer Anzeige wegen Betrug. Ich hab aber die Quittung von der Post wo ich das Päckchen aufgegeben hatte. Auch schreibt sie das sie sogar einen Anspruch auf Schadenersatz hätte da das Handy mehr wert ist als was sie bezahlt hat. Kann sie mich so einfach wegen Betrug anzeigen? Vorallem wo soll ein Betrug vorliegen? Ich hab das Handy wie in der Auktion angegeben als Päckchen verschickt und hab eben auch die Quittung davon. Wie verhalte ich mich jetzt am besten und was schreib ich ihr?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Sie können der Käuferin Schreiben, dass Sie das Päckchen, wie vereinbart, der Post zwecks Transport zu ihr übergeben haben. Wenn es nicht angekommen ist, muss die Käuferin bei der Post nachhaken, wo das Päckchen ist. Sie haben Ihre Pflicht erfüllt, indem Sie das Päckchen dem Transportunternehmen, hier der Post, übergeben haben. Für den etwaigen Verlust beim Transportunternehmen haften nicht Sie sondern das Unternehmen.

Sie können zwar nicht verhindern, dass sie Sie anzeigt. Aber wenn die Käuferin einen Betrug behauptet, muss sie der Polizei erklären können, worin der Betrug hier liegen soll. Und ich kann der Schilderung keinen Betrug entnehmen. Eine Strafanzeige müssen Sie also nicht fürchten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr RA Krüger,
herzlichen Dank für Ihre Antwort. Gibt es da auch irgendwelche Paragraphen welche ich da mit reinschreiben kann? Und wie sieht es aus zwecks sie könne sogar Schadenersatz fordern?
Bei einem Versand als Päckchen haftet ja leider auch nicht die Post da das kein versicherter Versand war. Sie behauptet auch das die Quittung was ich hab nicht gültig wäre da man damit nicht nachvollziehen könne ob ich das Päckchen auch wirklich an ihre Adresse verschickt hab.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Nein. Spezielle Paragrafen kann ich Ihnen dafür leider nicht nennen. Es ist schlicht Vetragsrecht. Verträge sind einzuhalten, jeder hat also seine vertragliche Pflicht zu erfüllen. Und Ihre Pflicht ist erfüllt mit dem Absenden des Päckchens.

Schadenersatz könnte sie von Ihnen nur fordern, wenn Sie Ihre Pflicht nicht erfüllt hätten.

Sie müssten nur nachweisen können, das Paket mit dem Handy als Inhalt bei der Post aufgegben zu haben. Der Beweis sollte durch die Quittung möglich sein. Wenn die Käuferin behauptet, die Quittung genüge nicht, dann müsste Sie in einem etwaigen Rechtsstreit darlegen, warum das nicht genügt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok, vielen Dank für die schnelle Antwort.

Sehr gerne. Alles Gute!