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Jasmin Pesla
Jasmin Pesla, Sonstiges
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 501
Erfahrung:  Rechtsanwältin
77079807
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Jasmin Pesla ist jetzt online.

Ich habe eine Frage zum Vertragsrecht; Ich bin ein

Kundenfrage

ich habe eine Frage zum Vertragsrecht;

Ich bin ein Ausbildungsanbieter. Im Rahmen einer Yogaausbildung musste ich einer Teilnehmerin den Ausbildungsplatz kündigen, da sie sich mehrfach nicht an Regeln gehalten hat. Auch der Umgang mir gegenüber war völlig Respektlos, sodass eine weitere Zusammenarbeit nicht möglich war. Die Kündigung erfolge im Januar. Erst im Juni kam eine Reaktion auf die Kündigung. Wie lange kann man gegen eine Kündigung vorgehen? Gibt es hier auch eine Verjährungsfrist?

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Vertragsrecht
Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage. Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anwalt – Anfrage auf justanswer.

Ich bin Frau Rechtsanwältin Pesla aus 98739 Lichte imThüringer Wald und berate Sie gerne.

Soweit Sie den Vertrag mit einer Kundin gekündigt haben, sind Sie hierzu natürlich berechtigt,

wenn derartiges Fehlverhalten vorliegt.

Die Folgen dieser Kündigung hätte sich die Kundin selbst zuzuschreiben.

Es handelt sich nicht um eine Kündigung einer Arbeitnehmerin.

Sie kann daher auch keine Kündigungsschutzklage einreichen.

Soweit Sie Nachfragen haben, stellen Sie diese bitte gerne.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltlicheBeratung bitte abschließend oben auf die Sterne (=3-5 Sterne); nur dann wird der Teil meiner Vergütung fürdie von mir erbrachte Leistung an mich ausgezahlt.

Nachfragen zu Ihrer Frage bleiben danach weiterhin möglich.

Wenn Sie mit meiner Antwort besonders zufrieden waren,können sie auch eine Bonuszahlung veranlassen.

Hinweis: Für nicht bewertete Antworten kann leider keineanwaltliche Haftung übernommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Rechtsanwältin Jasmin Pesla, 98739 Lichte, Thüringen

überörtlich tätig

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank für ihre schnelle Rückmeldung Frau Pesla, d.h. auch bei 'Ausbildungsverträgen' hat die ehemalige Teilnehmerin keinen weiteren Anspruch, die Kündigung zu beanstanden? Es kam ein Schreiben vom Anwalt, in dem Sie die Ausbildungsgebühr der gesamten Zeit zurück forderten und andeutetet mit eine Schadensersatzklage einzureichen.
Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 5 Monaten.

Das habe ich mir schon gedacht, dass das der Hintergrund ist. Am Besten wäre es, wenn Sie den Vertrag hier hochladen oder mir zusenden an***@******.***

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 5 Monaten.

Wenn Sie möchten zusätzlich das Schreiben des Anwalts.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Anbei die Vertragsunterlagen, vielen Dank.
Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 5 Monaten.

Wenn Ihnen das Hochladen Schwierigkeiten bereitet, sende ich Ihnen hier den Gesetzestext, auf den Sie sich beziehen sollten aus dem BGB: Betrifft wie hier den Dienstvertrag:

§ 626
Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund

(1) Das Dienstverhältnis kann von jedem Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann.

(2) 1Die Kündigung kann nur innerhalb von zwei Wochen erfolgen. 2Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt. 3Der Kündigende muss dem anderen Teil auf Verlangen den Kündigungsgrund unverzüglich schriftlich mitteilen.

Ferner gilt:

§ 628 Teilvergütung und Schadensersatz bei fristloser Kündigung

(1) Wird nach dem Beginn der Dienstleistung das Dienstverhältnis auf Grund des § 626 oder des § 627 gekündigt, so kann der Verpflichtete einen seinen bisherigen Leistungen entsprechenden Teil der Vergütung verlangen. Kündigt er, ohne durch vertragswidriges Verhalten des anderen Teiles dazu veranlasst zu sein, oder veranlasst er durch sein vertragswidriges Verhalten die Kündigung des anderen Teiles, so steht ihm ein Anspruch auf die Vergütung insoweit nicht zu, als seine bisherigen Leistungen infolge der Kündigung für den anderen Teil kein Interesse haben. Ist die Vergütung für eine spätere Zeit im Voraus entrichtet, so hat der Verpflichtete sie nach Maßgabe des § 346 oder, wenn die Kündigung wegen eines Umstands erfolgt, den er nicht zu vertreten hat, nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung zurückzuerstatten.

(2) Wird die Kündigung durch vertragswidriges Verhalten des anderen Teiles veranlasst, so ist dieser zum Ersatz des durch die Aufhebung des Dienstverhältnisses entstehenden Schadens verpflichtet.

Das heisst, Sie schuldet Ihnen Schadensersatz.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltlicheBeratung bitte abschließend oben auf die Sterne (=3-5 Sterne); nur dann wird der Teil meiner Vergütung fürdie von mir erbrachte Leistung an mich ausgezahlt.

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 5 Monaten.

Danke, ***** ***** haben sich zeitlich überschnitten. Es gelten bei Ihnen die zitierten gesetzlichen Regelungen.

Experte:  Jasmin Pesla hat geantwortet vor 5 Monaten.

Haben Sie hierzu noch eine Frage? sonst geben Sie Ihre Bewertung ab, denn für nicht bewertete Antworten kann ich keine Haftung übernehmen. Danke!