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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 18057
Erfahrung:  Seit 20 Jahren zugelassene Rechtsanwältin, zwei Fachanwaltstitel, Korrespondenzsprachen: Deutsch und Englisch
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe vor ein paar Jahren einen Kurzfilm gedreht

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich habe vor ein paar Jahren einen Kurzfilm gedreht bei dem Cast&Crew, wie bei solchen Produktionen üblich, einen Rückstellungsvertrag erhalten haben. Da Kurzfilme in der Regel keine Gewinn erwarten lassen, waren die Gagen zurück gestellt. Das heißt die Vertragspartner erhielten ihre Gage dann anteilig gemessen am Gewinn des Films, bis die vereinbarte Gage im gesamten ausbezahlt wurde. Mit dem MiLoG sind diese Rückstellungsverträge denke ich nicht mehr konform, sehe ich das richtig?

Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Auch wenn der Kurzfilm keinen Gewinn erwarten lässt ist eine solche Auszahlungsmodalitäten leider nicht mehr möglich.

Ich hatte kürzlich eine Fortbildung über dieses Thema, in der ich das Problem der Komparsen Angesprochen habe. Der Dozent war der Auffassung, dass man auf diese nicht mehr mit Beträgen wie 50 € für einen ganzen Tag Arbeit abspeisen kann.

Sie müssen leider ihre Vertragspartner künftig nach dem Mindestlohngesetz bezahlen. Dieses ist zwingend. Verstöße dagegen können vom Zoll geahndet werden

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo Frau Schiessl,vielen Dank für die Antwort. Ich habe zwischenzeitlich mit Dozenten aus der Branche gesprochen. Hier wurde u. a. vorgeschlagen, die Beteiligten als Koproduzenten an Board zu holen. Diese bekämen im Falle eines Gewinns einen prozentualen Anteil. Somit wäre das gegenüber dem Rückstellungsvertrag für den Beteiligten ggf. sogar profitabler, da die Auszahlung nicht bei einer gewissen Summe endet.Da ich aber nicht denke, dass jeder Beteiligte Gesellschafter einer GbR werden möchte, und somit ein eigenes Gewerbe anmelden müsste, ist nun die Frage, ob es ausreicht den Beteiligten als stillen Gesellschafter am Einzelunternehmen zu beteiligen. Dies müsste ja meines Wissens nach nicht nur durch die Erbringung von finanzielle Einlagen sondern auch durch die Erbringung von Leistungen möglich sein.

Sehr geehrter Ratuchender,

vielen Dank für die Nachfrage.

Das wäre ein Ausweg und die Einlagen können ja aich anders als finanziell erbracht werden.

ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen Dank :)Ich wünsche Ihnen noch ein frohes Osterfest

Ihnen ebenso und alles Gute