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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 28810
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Mein Mann hat mich und meine vier Kinder über Nacht vor 6

Diese Antwort wurde bewertet:

mein Mann hat mich und meine vier Kinder über Nacht vor 6 Wochen verlassen.Das Familienauto, das für die Kinder angeschafft wurde, Renault Trafic, nahm er mit.Seit dem darf kein Kind mehr damit fahren. Er versprach mir, in seinem Abschiedsbrief, das er das Auto nicht verkauft, sondern mir für die Kinder zurückgibt. Hat er bis jetzt nicht. Nach einem Treffen mit ihm versprach er zweimal, er braucht das Auto nicht mehr, er verkauft es, für 14.000 Euro. Ich kann es für 7.000 Euro kaufen. 2.000 Euro sofort, den Rest in Raten.Heute kam sein Brief. Ich kann das Auto für 7.000 Euro haben. Bis 1.4.2018 habe ich Zeit. Oder er verkauft es. Es ist auf ihn zugelassen. Bezahlt mit unserem Familiengeld. Wurde nur für die Kinder genutzt. Was mache ich.?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Wer steht denn im Kaufvertrag?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
ER.

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Klarstellung.

Die Zulassung des Fahrzeuges aber auch die Bezeichnung im Kauvertrag als Käufer sprechen zunächst einmal dafür dass Ihr Mann Eigentümer des Fahrzeuges ist. Da Sie mir jedoch schildern, dass das Fahrzeug als sogenannte Familienkutsche verwendet wurde, gemeinsam angeschafft und bezahlt wurde, gehe ich davon aus, dass das Fahrzeug dem Hausrat zuzuordnen ist. Das bedeutet, dass Ihnen das Fahrzeug gemeinsam gehört. Wenn Sie oder Ihr Mann das Fahrzeug übernehmen wollen, dann muss an den Anderen die Hälfet des Wertes des Fahrzeuges als Ausgleich gezahlt werden.

Grundsätzlich kann also Ihr Mann die Hälfte des Wertes des Fahrzeuges verlangen. Ich weiß natürlich nicht ob die 14.000 EUR ein realistischer Preis sind. Hier sollten Sie vielleicht den Wert mittels eines Gutachtens von TÜV oder DEKRA nachprüfen lassen oder zumindestens nach vergleichbaren Fahrzeugen in den diversen Internetportalen suchen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Das Auto wurde schon geprüft. Dabei kamen 14000€ raus. Daraufhin habe ich ihn gefragt, was er von mir gerne haben möchte. 7000€ war seine Antwort. Wir hatten uns gemeinsam geeinigt das er von mir erst 2000€ bekommt und dann in Raten Zahlung den Restlichen Betrag. Dies haben wir zwei mal besprochen, an zwei verschiedenen Tagen. Heute schrieb er mir per E-Mail. ich habe bis 1.4 die Möglichkeit im 7000€ zu geben oder er würde es verkaufen. Meine Frage; kann er das so ?
Da wir was anderes besprochen haben.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich kann ihn auch 3000€ als erstes geben, habe keine 7000€ sofort zur Hand. Darum die Ratenzahlung. Muß ja schließlich vier Kinder und mich noch ernähren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie sich einigen, dass Sie das Fahrzeug übernehmen, dann kann er die 7.000 EUR sofort verlangen. Einen Ratenzahlung können Sie vereinbaren, er muss dem aber nicht zustimmen. Wenn er das Fahrzeug verkaufen will dann muss er Ihnen natürlich die Hälfte des Verkaufserlöses auszahlen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
ist das kein Vertragsbruch, da wir ja was anderes besprochen haben.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Er hat der Ratenzahlung zweimal zugestimmt und heute morgen es anderes haben wollen.

Sehr geehrte Ratsuchende,

ja natürlich, Sie hatten ja bereits eine Ratenzahlungsvereinbarung getroffen. Das Problem in diesem Falle ist aber, dass Sie diese Vereinbarung auch beweisen müssen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Bei dem Gespräch waren , Mein Mann, Meine Mutter und ich dabei. Reicht das nicht?

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie und Ihr Mann sind Partei und daher nicht Zeuge. Ihre Mutter dagegen kann als Zeugin durchaus auftreten.

Sie sollten Ihren Mann also an die getroffene Ratenzahlungsvereinbarung erinnern und Ihre Mutter als Zeugin benennen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

RASchiessl und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.