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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 27801
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe am 17.3.18 ein Auto

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe am 17.3.18 ein Auto verkauft.
Das Auto war ein Renault Clio mit 240000km aus dem Baujahr 1996 mit TÜV bis 08/2019.
Kaufpreis war 500,-
Im Kaufvertrag steht... gekauft wie gesehen und probegefahren unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung und Rücknahme.
Jetzt rief mich die Lebensgefährtin des Käufers an und teilte mir mit das das getriebe wohl kaputt sein.
Ich besass das fahrzeug die letzten Jahre und es fuhr sehr gut. Nichts wies darauf hin das ein solcher Schaden anstehen könne.
Nach der Probefahrt war der Käufer begeistert und kaufte das Auto.
Wie ist die Vorgehensweise oder welche Pflichten habe ich als Verkäufer?
Muss ich an einem Auto mit 240000km nachbessern? Wenn ja, bis zu welcher Höhe?
Rücknahme und Gewährleistung sind ja vertraglich ausgeschlossen.
Es war ein privater Verkauf
Mit freundlichen Grüßen
Rico Hoppe

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie als Privatverkäufer die Gewährleistung ausgeschlossen haben, dann trifft Sie keinerlei Haftung.

In diesem Falle haben Sie keinerlei Pflichten gegenüber dem Käufer.

Eine Ausnahme besteht dann, wenn Sie den Käufer nach § 123 BGB arglistig getäuscht haben. In diesem Falle schulden Sie Schadensersatz. Eine arglistige Täuschung liegt dann vor, wenn Sie bei Vertragsabschluss vom Mangel gewusst haben, dem Käufer davon aber nicht unterrichtet haben.

Das Problem für den Käufer ist allerdings dass er Ihnen diese Arglist beweisen muss.

Sie sollten also dem Käufer kurz und knapp auf den Gewährleistungsausschluss hinweisen und jede Haftung oder Nachbesserung oder Rückabwicklung ablehnen. Auf mehr brauchen und sollten Sie sich nicht einlassen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr RA Schiessl,vielen Dank für Ihre Antwort.
Das beruhigt mich soweit.
Ein Problemchen habe ich noch. Der Bekannte bei dem das Auto gestanden hat und auch dort verkauft wurde hat KFZ gelernt und das wissen die Käufer auch, da er beim Verkauf dabei war und es gesagt hat.
Jetzt rief mich diese Frau an und ich sagte am Telefon...dummerweise... das ich ihn fragen würde ob und wie man da etwas reparieren kann.
Das war am Telefon. Ist das bindend? Es war am Telefon die Freundin des Käufers, die nicht zusammen wohnen.Kann ich jegliche Haftung dennoch ablehnen?
Mit freundlichen GrüßenRico Hoppe

Sehr gehrter Ratsuchender,

wenn Sie nur zugesichert habenm Ihren Bekannten zu fragen, dann ist darin noch keine Verpflichtung zur Übernahme einer Repüaratur zu sehen.

Insoweit sind Sie keine Bindung eingegangen.

Sie sollten hier die Haftung also ablehnen und gar nicht mehr auf das Telefonat eingehen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr RA Schiessl,vielen Dank.ich sagte ihr das ich keine Auskunft geben kann, da ich erst mit ihm reden muss inwieweit eine Reparatur überhaupt machbar ist.
Er hat es zwar gelernt aber arbeitet in einem anderen Beruf. Reparatur ist nur im Hof möglich und daher wahrscheinlich eh nicht durchführbar.
Sie wolle heute Abend noch einmal telefonieren.
Am Telefon erwähnte sie auch eine eventuelle Rückabwicklung oder eben eine Reparatur auf meine Kosten.
Aber wenn ich das richtig vertehe, kann ich die Nachbesserung oder Rücknahme ablehnen und der Käufer muss mir dann beweisen das ich den schaden kannte und ihn bewusst nicht genannt habe.
Zum einen hab ich wirklich nicht gewusst das das getriebe kaputt gehen kann. Ich habe das Auto ja selbst bis zum Verkauf gefahren.
Zum anderen.....wie stehen die Chancen des Käufers das ich das Auto doch zurücknehmen muss, falls er auch anwaltliche Hilfe in Anspruch nimmt oder es vor Gericht geht?
Mit freundlichen Grüßen
Rico Hoppe

Sehr geehrter Ratsuchender,

erfahrungsgemäß stehen die Chancen für den Käufer schlecht. Der Käufer hat hier wirklich geringe Chancen auch wenn er einen Anwalt einschalten sollte. Wichtig ist, dass Sie sich auf nichts mehr einlassen sollten. Verweisen Sie auf den Gewährleistungsausschluss und Ende.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr RA Schiessl,vielen Dank für die Auskunft.
Einen schönen Tag wünsche ich.Mit freundlichen Grüßen
Rico Hoppe

Sehr gerne! Auch ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag!

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Sehr geehrter Herr RA Schiessl,nachdem ich mit den Käufern des Autos keinen Kontakt hatte in den letzten Tagen, standen sie heute vor mir und drängten auf Reparatur des Autos oder Rücknahme.
Nachdem ich beides ausgeschlossen habe, mit Hinweis auf den Kaufvertrag meinten sie das es Urteile gäbe und die Sache nicht so einfach sein wie ich mir das vorstelle.
Sie wollen sogar in Betracht ziehen das ich von dem Getriebeschaden wusste.
Ich fuhr das Auto bis 1h vor Verkauf und machte mit dem Käufer eine Probefahrt. Das hätte ich wohl nicht gemacht wenn ich davon gewusst hätte. Bei mir fuhr das Auto tadellos.
Sie sprachen von dem 14 tägigen Rückgaberecht. Ich verwies darauf das das bei Privatverkäufen nicht gilt.
D***** *****efen sie an mir vorbei und gingen zwei Meter weiter zu einem Freund von mir um zu fragen ob er es evtl reparieren kann.
Er sagte das es möglich ist aber nicht umsonst ist.
Die Käufer wollen sich bei ihm melden.
Dann riefen sie mich dazu und drückten mir einen Zettel in die Hand mit den Worten......ist hiermit zugestellt, wird aber nochmal zugestellt.
Auf dem Zettel steht, dass sie mir 14 Tage einräumen um das Auto zu reparieren da es erhebliche Mängel aufweisen würde. Ansonsten treten sie vom Kaufvertrag zurück.
Haben sie eine Möglichkeit vom Kauf zurück zu treten oder besteht das weiterhin das das Auto unter jeglicher Gewährleistung verkauft wurde und sie mir nachweisen müssen das ich den Schaden kannte?
Mit freundlichen Grüßen
Rico Hoppe

Sehr geehrter Ratsuchender,

ma versucht Sie hier unter Druck zu setzen Die Aussagen der Gegenseite sind unsinnig.

Allein wenn Sie hier vom Mangel nachweisbar gewusst haben, könnte der Käufer Ansprüche gegen Sie geltend machen. Dies müsste der Käufer aber beweisen.

Beschränken Sie sich darauf die Ansprüche der Käufer zurückzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Sehr geehrter Herr RA Schiessl,heute kam ein Einschreiben das ich nur gegen Unterschrift bekomme.
Es liegt auf der Post und ich nehme an das es der Brief ist den mir die Käufer des Autos angekündigt haben.
Ich weiss nicht ob mir die Mitarbeiter der Post sagen dürfen von wem der Brief ist.......
Soll ich den Brief annehmen wenn er von den Leuten ist oder zurückgehen lassen / Annahme verweigern?
Mit freundlichen Grüßen
Rico Hoppe

Sehr geehrter Ratsuchender,

das Schreiben müssen Sie nicht abholen. Wenn Sie es nicht abholen, dann gilt es als ncht zugestellt.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt