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Ralf Hauser
Ralf Hauser,
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 243
Erfahrung:  Inhaber at Hauser Rechtsanwaelte
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Ralf Hauser ist jetzt online.

Wir sind ein Weiterbildungsanbieter. Seit 1,5 Jahren findet

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir sind ein Weiterbildungsanbieter.
Seit 1,5 Jahren findet eine Ausbildungsreihe statt, in der es mit einer Teilnehmerin deshäufigeren Unstimmigkeiten gab.
Hinsichtlich der immer wiederkehrenden Unstimmigkeiten suchte ich ein Gespräch zu der Teilnehmerin, da ich den Abschluss der Ausbildung. Bzw. das ausstellen eines Zertifikates als höchst fragwürdig finde.

Kurz zur Thematik:
- Während der Ausbildungszeit kam es von 20 vereinbarten Terminen zu Verschiebungen von 3 Terminen bezüglich Krankheit
= Hier zeigt sich die Teilnehmerin höchst unkooperativ und zeigte ihren Unmut durch extrem schlechte Laune in der Ausbildungsklasse – dies wiederum machte in der gesamten Gruppensituation schlechte Stimmung, da viele TN Ihren Unmut nicht verstanden und es hier wiederum zu lagen Diskussionen innerhalb der Gruppe führte.

- Von uns als Weiterbildungsanbieter hab es eine E-Mail, da wir in Erfahrung bringen wollten, ob alle bis zum Wochenende ihre Hausaufgaben dabei haben werden.
Die Nachfrage entstand, weil es in der Vergangenheit zu häufig vorkam, da viele die HA nicht hatten und es zu dem jeweiligen Thema nicht gearbeitet werden konnte.
= Hier kam dann an dem Wochenende von der TN die Aussage: Also als ich die E-Mail gelesen habe, ob wir die HA fertig haben werden, dachte ich jetzt fresst du schon Räucherstäbchen

- Bevor wir an den Wochenenden mit den Themen starten machen wir immer eine Befindlichkeitsrunde
= Von der TN kam am Wochenende die Aussage, ich bin echt mit einer Hasskappe dir gegenüber hergekommen.

- Während der Ausbildungszeit müssen die TN ein Praktikum durchführen.
= Die TN kam an einem Wochenenden uns teilte mit, dass sie ihr Praktikum jetzt beendet hätte. Ich wies sie gleich darauf hin, dass wir erst einmal noch über den Praktikumsverlauf sprechen müssen, da folgende Punkte nicht eingehalen wurdem.
- Zeitlicher Rahmen, Therapiestunden, Terminvereinbarung mit der Ausbilderin

Der Unmut, die in meinen Augen respektlosen Aussagen mir gegenüber und das nicht erfüllte Praktikum nahm ich zum Anlass, mit der TN ein Gespräch zu führen.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank, ***** ***** sich an justanswer gewandt haben.

Welche konkrete Frage haben Sie? Dies ist aus dem Sachverhalt nicht ersichtlich.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
In dem Gespräch machte ich der TN noch einmal folgende Punkte klar:- Kein kollegialer Umgang mit den anderen TN - führt zu Unstimmigkeiten in der Gruppe - Viele fühlen sich sehr unwohl
- respektloser Tonfall den Ausbildern gegenüber führt zu keiner guten Zusammenarbeit
Wortlaut an die TN: wir als Ausbildungsteam haben durch den häufigen Unmut uns gegenüber das Gefühl, dass Du bei uns nicht angekommen bist und viele Ansätze unserer Arbeit evtl. nur schwer annehmen kannst?! Dies wiederum macht eine Zusammenarbeit schwer.- Nicht erfülltes Praktikum = Mangel an Qualität = Gefährdung einer Zertifizierung
Wortlaut an die TN: Durch die vielen nicht eingehaltenen Punkte im Bezug auf das Praktikum, ist das Praktikum in unseren Augen nicht bestanden.
Wie kommt es, dass Du Dich um keinen Hospitationstermin mit uns vereinbart hast? - Antwort der TN: Da sich auch schon während der Ausbildungszeit Termine verschobene hatten, hatte ich das Gefühl, dass noch weitere Termine eurerseits nicht eingehalten werden können.
Und woran liegt es, dass Du keine Therapiestunden wie vorgesehen durchgeführt hast?
Antwort TN: Weil ich nicht Therapeutischen arbeiten nicht und den Schwerpunkt mehr bei den Kindern haben möchteZum Ende des Gesprächs bat ich die TN noch einmal alles zu überdenken - denn die Ausbildung hat das Ziel therapeutisch zu Arbeiten und wenn der Ansatz nicht da ist wird es allein aus Sicht einer guten Qualität schwer ein Zertifikat auszustellen, da durch das Zertifikat eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse möglich ist und bei einem nicht therapeutischen Ansatz die Qualität nicht eingehalten wird.
Sollte die TN nicht bereit sein, den Ansatz und ihr Verhalten gegenüber uns zu verändern bzw. zu überdenken, so würden wir ernsthaft über eine Kündigung nachdenken und ihr in diesem Fall die ihr zustehende Summe zurück überweisen.Wir vereinbarten im Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu sprechen.
Bis dahin sollte sich die TN genau überlegen, was sie möchte und ob sie ggf. bereit wäre das Praktikum zu wiederholen.3 Tage nach dem Gespräch erhielten wir dann eine E-Mail von der TN in der sie folgende Aussagen gemacht wurden- wir würden sie zwingen den Ausbildungsplatz zu kündigen und alle ihre Vorschläge (von denen es keine gab) zu nicht machen, denn wenn wir kündigen würden verlieren wir sämtliche Ansprüche an Vergütung
- Wenn organisatorisches in einer gut bezahlten nicht funktionieren, muss keine emphatisch ihrerseits vorhanden sein.
- Uns würde nichts an der Ausbildungsklasse liegen, denn wir würde die Klasse auflösen wollen.
- Sie hat ihren Arbeitsevertrag gekündigt wegen der Ausbildung, sollten wir ihr die weitere Teilnahme verbitten, würde sie Schadensersatz einklagen.Ich als Ausbildungsleitung bin nun etwas Ratlos:
Ich verfolge den Ansatz überall da wo wir mit Menschen arbeiten muss eine gewisse Empathie vorhanden sein, diese fehlte mir bei ihr sehr.
Auch der respektvolle Umgang ist mir wichtig.
All diese Unstimmigkeiten erschweren die weitere Zusammenarbeit und ich überlege ernsthaft den Ausbildungsplatz zu kündigen.Welche Dinge sollten von uns unbedingt beachtet werden?
Rückzahlung - muss der Gesamtbetrag zurückerstattet werden oder nur die Wochenenden die noch nicht stattgefunden haben?Sollten wir die Angelegenheit gleich über einen Anwalt laufen lassen oder erst einmal allein aktiv werden?Ich freue mich auf ihre Rückmeldung.

Sehr geehrter Fragesteller,

nach Ihren ausführlichen Schilderungen empfehle ich Ihnen, den Ausbildungsplatz zu kündigen. Die Anfeindungen gegenüber den Ausbildern bzw. die Unruhe, die die TN innerhalb der Gruppe erzeugt, stellen einen wichtigen Grund zur Beendigung der Ausbildung dar.

Auch haben Sie selbstverständlich das Recht, auf ein ordnungsgemäßes Praktikum zu bestehen und die Weigerung, das Praktikum entsprechen der Vorgaben zu erbringen, rechtfertigt ebenfalls die Beendigung der Ausbildung.

Die TN hat auch normalerweise keinen Anspruch auf auf Erstattung der Teilnehmergebühren. Allenfalls hat Sie Anspruch auf teilweise Erstatung für die entfallene Ausbildungszeit. Es kommt allerdings auf die vertraglichen Vereinbarungen an, die Sie mit der TN geschlossen haben oder soweit vorhanden auf den Inhalt Ihrer AGBs.

Einen Schadensersatzanspruch Ihnen gegnüber hat die TN nicht, insbesondere nicht wegen der Aufgabe ihres Arbeitsverhältnisses. Die Kündigung hat die TN durch Ihr Verhalten verursacht und daher liegt kein Verschulden Ihreseits vor, was für einen Schadensersatzanspruch notwendig wäre.

Sicherlich ist es ratsam, eine Rechtsanwalt mit Ihrer Vertretung zu beauftragen, weil nach Ihrer Schilderung mit einer unangemessenen Reaktion der TN nach der Kündigung zu rechnen ist.

Beste Grüsse

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe.
Hier auf Justanswer kann man keinen Anwalt beauftragen?

Sehr geehrter Fragesteller,

sobald die Frage durch Anklicken von 3-5 Sternen erledigt ist, also meine Antwort bewertet wurde, dürfte ich auch außerhalb der Plattform für Sie tätig werden.

Sollten Sie hieran Interesse haben, können Sie gerne nach der Bewertung mit mir unter [email protected] Kontakt aufnehmen.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Ralf Hauser und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.