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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 27806
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Schiessl, ich habe für eine damals neue

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Schiessl,
ich habe für eine damals neue Mandantin im Jahr 2013 mehrere dringende Buchhaltungs-arbeiten und Jahresabschlussarbeiten erledigt.
Insgesamt belief sich letztendlich die gesamte Honorarsumme auf ca. 5.000,00 €.
Nachdem die USt-Sonderprüfung über die Bühne war, reagierte diese Mandantin weder auf meine anrufe noch auf Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid und auch dem GV gegenüber äußerte sie, dass sie keine Möglichkeit habe, die Rechnungssumme zu begleichen. Nicht mal in Raten.
Sie betreibt einen kleinen Schreibwarenladen, immer noch!!!
Inwiefern hätte ich jetzt die Möglichkeit, für sie Insolvenz zu beantragen.
Vor einigen Wochen war ich in diesem Laden, traf aber nur die Mutter der Mandantin an,
weil die Mandantin angeblich seit Wochen krank sei.
Bei diesem Besuch bat ich die Mutter um wenigstens die Zahlung einer Rate!
Sie "versicherte" mir, kein Geld zu haben. Daraufhin habe ich eine "Kassenpfändung"
gemacht (ob ich das durfte, weiß ich nicht, aber mit dem Vorsatz, mich zwar beauftragen, aber schon von vorne herein mit dem Gedanken, meine Rechnungen sowieso nicht zu bezahlen, ist wohl ebenso wenig korrekt.
Die Mutter erzählte mir bei dem Besuch, dass jetzt ihr EFH verkauft würde. Aber gleich mit dem Hinweis, es bliebe dabei sowieso nichts übrig.
ich würde diesem "miesen" Spiel, das diese Familie treibt, gerne ein Ende bereiten und hätte natürlich auch gerne endlich mein Geld.
Für Ihre Antwort bedanke ***** ***** schon jetzt und wünsche Ihnen frohe Weihnachtstage und einen guten Start ins Neue Jahr 2015.
Mit freundlichen Grüßen
M. Kaltz
Sehr geehrter Ratsuchender,
das ist natürlich sehr ärgerlich.
Nach § 11 InsO kann ein Insolvenzantrag von jedem Gläubiger gestellt werden, also auch von Ihnen.
Allerdings müssen Sie wenn Sie einen Insolvenzantrag stellen leider auch damit rechnen, die Kosten dafür tragen zu müssen (Gerichtskosten, Gutachterkosten).
Alternativ sollten Sie überlegen gegen diese Mandantin Strafanzeige wegen Eingehungsbetruges zu erstatten.
Soe wie Sie mir den Fall schildern war die Dame offenbar von Anfang an nicht bereit oder in der Lage Ihre Rechnungen zu bezahlen.
Meiner Erfahrung nach bewirkt eine Strafanzeige wegen Betruges nach § 263 StGB einen erheblichen Anstieg der Zahlungsmoral beim Schuldner.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
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