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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Vertragsrecht
Zufriedene Kunden: 18065
Erfahrung:  Seit 20 Jahren zugelassene Rechtsanwältin, zwei Fachanwaltstitel, Korrespondenzsprachen: Deutsch und Englisch
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Provisionsbetrug, seit fast 30 Jahren arbeite ich mit einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Provisionsbetrug,
seit fast 30 Jahren arbeite ich mit einer Sonderpostenfirma mit mehr als 200 Filialen zusammen. sowohl über eigene Firma als auch Vermittlung. Ich habe der Firma am 20. 8. 2013 ein Angebot gemailt mit dem Vermerk 5% Provision.
Die Firma teilte mir mit wird geprüft und wir melden uns. Meine Nachfrage nach 14 Tagen, gleiche Antwort. Die Firma, die den Hersteller aus vergangenen Lieferungen auf Grund meiner Vermittlung kannte, hat aber nach meinem Angebot einen Tag später direkt bei dem Hersteller bestellt. Schriftliche Beweise habe ich. Das ist nicht das erste Mal. Ich lebe in Bali und vermittle Ware aus Asien. Ist eine Betruganzeige erfolgreich ? Provisionsforderung US$ 8000.-
Ich suche einen Anwalt der mich in dieser Sache vertritt. Möglichst Nähe Köln.
Kontaktaufnahme :[email protected]
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage bei Just Answer, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Darf ich höflich sicherheitshalber fragen


Ist die Firma in Deutschland ?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nein , die Firma ist in Hong-Kong.


Ich gebe Ihnen auch den Namen der Deutschen Firma für die ich fast 30 Jahre gearbeitet habe.


Fa.


Thomas Philipps GmbH und Co Kg


Bissendorf bei Osnabrück

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag.


Ich sehe hier eine Vertragsverletzung als möglicherweise gegeben an, aber keine strafbare Betrugshandlung.


Nicht alles was rechtlich nicht in Ordnung ist ist auch strafbar.

Ich erkläre es Ihnen



Betrug hat folgende Voraussetzungen

Eine Täuschungshandlung

ein dadurch hervorgerufener Irrtum beim Getäuschten


eine dadurch veranlasste Verfügung des Getäuschten über Vermögen , der Getäuschte muss etwas dem Täuschenden überlassen haben, es muss eine tatsächliche Auswirkung auf das eigene Vermögen vorhanden sein.



ein dadurch entstandener Schaden beim Getäuschten


Das ist bei Ihnen nicht gegeben.




Hier ist es so, dass Sie ein Angebot gemacht haben.


Die Firma hat das Angebot nicht angenommen.


Sie hat den Hersteller direkt kontaktiert, den sie bereits kannte.


Es ist also jedenfalls keine Verfügung Ihrer seits gegeben, denn die Firma kannte den Hersteller ja schon vorher, Sie haben diesen nicht erst zusammen mit dem Angebot preisgegeben.


Daher ist ein Betrug nicht gegeben, die Firma hat nur Ihr Angebot nicht angenommen.



Gegebenenfalls aber hat sie den zwischen Ihnen bestehenden Provisionsvertrag verletzt und ist dadurch schadnsersatzpflichtig.



Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.



Als Anwalt empfehle ich



Herrn Michael Geduldig, Kölner Str. 62, 53902 Bad Münstereifel


Tel 02253 95450





Wenn ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich um positive Bewertung

vielen Dank


ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Vertragsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mie mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht.

Bestehen noch Fragen?


Sehr gerne





wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,


ich habe mir Ihre Antwort noch einmal durchgelesen.Natürlich hat die Firma das Angebot angenommen. Sonst hätte sie wohl nicht geschrieben sie würde das Angebot prüfen und Bescheid geben.Danach ist eine arglistige Täuschung entstanden weil sie die Ware zu diesem Zeitpunkt bereits direkt bestellt hatte.


Sie hat also die Ware eindeutig auf Grund meines Angebots bestellt.

Sehr geehrter Ratsuchender,


leider muss ich Ihnen widersprechen.


Eine Angebotsannahme liegt gerade nicht darin, dass das Angebot geprüft wird.

Das besagt ja gerade, dass man sich noch nicht entschieden hat.


Angebotsannahme ist dagegen

Ja ich nehme an


Eine arglistige Täuschung wäre dann gegeben, wenn sie gesagt hätte, dass das Angebot angenommen würde, man aber zuerst den Namen des Lieferanten bräuchte, sie diesen vorher nicht gekannt hätten, Sie diesen im Vertrauen auf die Angebotsannahme genannt hätten und dann wie bereits von Anfang an beabsichtigt, das Angebot nicht angenommen wurde



Sie sehen, dass ein Betrug doch relativ hohe strafrechtliche Hürden hat