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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 39036
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, vor einigen Wochen parkte ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,vor einigen Wochen parkte ich mit meinem Auto in Freiburg i.Br. in einer öffentlichen Parkgarage mit sehr engen Parkplätzen.Als meine Partnerin und ich zum Auto zurückkamen, stand dort eine wütende Familie, die mir vorwarfen, dass ich doch "einen Schaden hätte" (etc. etc.), weil sie nun nicht mehr in ihr Auto hineinkämen.Zugegebenermaßen hatten sie dazu links kaum mehr Platz (auch ich hatte kaum Platz zum Einsteigen, die Parkplätze sind dort wirklich sehr eng.Allerdings stand zum Zeitpunkt unseres Eintreffens rechts von dem Auto der betreffenden Familie kein Auto mehr, sie hätten also auch von dort aus einsteigen können und dann zur Fahrerseite hinüberklettern können.Die Familie fuhr also fort mit ihren Beleidigungen (auch der Ehemann der Frau), worauf ich etwas lauter wurde bzw. sagte: "Sie beleidigen mich nicht!" ... und ich machte dabei einen Schritt auf den Mann zu (... was seine Frau und er allerdings zunächst auch mir gegenüber getan hatten), woraufhin er sagte, ich müsse mehr Abstand halten - was ich dann aber auch befolgte.Ich ließ mich jedoch selbst nicht zu Beleidigungen hinreißen und wir stiegen dann, um einen weiteren Konflikt zu vermeiden, in unser Auto und fuhren ordnungsgemäß aus der Garage heraus.Nun, ca. vier Wochen später, stand gestern plötzlich die Polizei vor der Tür unseres gemeinsam gemieteten Hauses, allerdings war nur meine Partnerin zu Hause.Offensichtlich hat(te) mich die Gegenseite also polizeilich angezeigt. Mit welchem Inhalt, ist mir nicht klar.Heute um 20.00 Uhr werden die beiden Polizeibeamten wieder kommen um mich zu dem Vorfall zu befragen.Ich vermute, dass man mir einen Verkehrsverstoß vorwirft ... oder auch, dass ich dem Herrn zu nahe gekommen war (nachdem er mich beleidigt hatte).Ich habe allerdings definitiv weder Beleidigungen ausgesprochen noch irgendwelche körperlichen Übergriffe begangen.Wie soll ich mich verhalten?Erst einmal nichts sagen und mir einen Anwalt nehmen?Vielen Dank ***** ***** für Ihre Bemühungen und freundliche GrüßeDaniel Lauris
Schulleiter einer Privatschule

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Polizei ist verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, in welcher Eigenschaft Sie befragt werden sollen, ob als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren oder ob als Zeuge.

Sollten Sie angezeigt worden sein - wofür unter Zugrundelegung Ihrer Angaben zum Sachverhalt vieles spricht -, so sollten Sie keinerlei Aussage zur Sache tätigen, sondern einen RA mandatieren und diesen mit der Wahnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.

Ihnen steht gegenüber der Polizei ein umfassdendes Schweigerecht zu, von dem Sie auch Gebrauch machen sollten, um sich nicht durch unbedachte Äußerungen selbst zu belasten.

Der RA wird sodann Akteneinsicht nehmen, um die bestehende Sach- und Beweislage zu prüfen und um auf der Grundlage der erfolgten Akteneinsicht anschließend mit Ihnen das für Sie optimale weitere Vorgehen zu besprechen.

Teilen Sie den Beamten daher mit, dass Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen und einen RA beauftragen, der zu einem späteren Zeitpunkt eine Einlassung zur Sache abgeben wird.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Besten Dank für Ihre schnelle, ausführliche und hilfreiche Antwort, lieber Herr Hüttemann!Ich werde natürlich auch gleich bewerten, damit Sie bezahlt werden können,
wüsste aber noch gerne,welche Art von Anwalt Sie mir in diesem Fall empfehlen würden?Wie bereits betont: Es könnte ja auch sein, dass diese etwas seltsamen Leute mich nicht nur wegen einem "Verkehrsdelikt" verklagen wollen, sondern auch, weil ich ihnen physisch zu nahe gekommen bin (... auch wenn ich sie - wie gesagt - definitiv nicht berührt und beleidigt habe).Also z.B.: "Unterschreiten der physischen Distanz trotz Pandemie-Bedingungen - und dadurch Gefährdung der Gesundheit der anderen Personen"Dann hätte das ja im Grunde strafrechtliche Relevanz, oder? In diesem Fall bräuchte ich einen ganz anderen Anwalt, richtig?

Da haben Sie vollkommen Recht. Inwieweit das Ihnen gegebenenfalls zur Last gelegte Verhalten strafrechtlich relevant ist, wird Ihnen die Polizei mitteilen.

Sollte Ihnen eine Unterschreitung des Abstandsgebots vorgeworfen werden, so würde es sich diesbezüglich lediglich um eine Ordnungswidrigkeit handeln, nicht aber um eine Straftat.

Sie sollten einen Fachanwalt für Strafrecht mandatieren.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Verkehrsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Alles klar, nochmals vielen Dank, ***** *****üttemann!

Sehr gern geschehen!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Erlauben Sie mir noch eine kurze Frage, Herr Hüttemann:Ich soll also auch nicht einräumen, vor Ort gewesen zu sein? Also überhaupt nicht antworten?(... oder würde ich damit die polizeiliche Aufklärungarbeit unnötig behindern?)Vielen Dank

Richtig, Sie äußern sich überhaupt nicht!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Alles klar, danke !!

Gern!