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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 6173
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich betreue eine afghanische Familie. Der Vater arbeitet

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich betreue eine afghanische Familie. Der Vater arbeitet seit mehreren Jahren als Lieferungsfahrer bei Rewe. Er hatte immer wieder mal (was bei dieser Tätigkeit relativ normal ist) Beschädigungen an fremden Fahrzeugen beim Parken etc. und jedesmal die Polizei eingeschaltet - darauf achtet auch der Arbeitgeber sehr. Im letzten Sommer hat er aber offenbar mal ein anderes Fahrzeug beschädigt und es tatsächlich nicht gemerkt, ist also weiter gefahren. Es kam zur Anzeige und zu einer Untersuchung, die Versicherung von
JA: Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Customer: sorry, habe zu früh abgeschickt. Die Versicherung hat den Schaden reguliert, die Polizei sagte damals, er brauche keinen Anwalt. Jetzt kam aber ein Strafbefehl wegen Fahrerflucht mit 1.000 Euro Geldstrafe und 4 Wochen Fahrverbot. Das Fahrverbot ist natürlich schlimm weil er dann seinen Beruf nicht ausüben kann. Insgesamt ist aber natürlich auch die Strafe selbst für ihn sehr kritisch. Er ist dann vorbestraft, wollte eigentlich Busfahrer werden und es könnte auch für seinen Aufenthalststatus kritisch werden. Also auf jeden Fall einen Anwalt nehmen und Einspruch erheben - oder?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein, vielen Dank ***** ***** Grüße. Manfred Neu

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn der Vater sich nicht gegen den Strafbefehl mit einem Einspruch wehrt, wird der Strafbefehl rechtskräftig. Er muss also den Einspruch einlegen, wenn er sich verteidigen will. Dann geht die Sache zum Gericht und es wird eine mündliche Verhandlung geben.

Er kann sich dann verteidigen und darlegen, dass er keine Fahrerflucht begangen hat. Denn wenn er den Unfall nicht bemerkt hat, kann er nicht gem. § 142 StGB wegen unerlaubten Enfernens vom Unfallort bestraft werden. Er muss den Richter davon überzeugen, dass er es nicht gemerkt hat.

Die Einschaltung eines Anwaltes ist nicht zwingend notwendig. Es ist aber ratsam, sich anwaltlicher Hilfe zu bedienen. Der Anwalt kann Einsruch gegen den Strafbefehl einlegen, die Akte einsehen, die Beweismittel prüfen und dann zusammen mit dem Vater eine Einlassung zur Sache für das Gericht fertigen.

Vorbestraft wird er nicht sein, wenn es seine erste Verurteilung ist. Dafür ist die Strafe zu gering. Es wird aber in seinem Verkehrsregister vermerkt. Das heißt aber nicht automatisch, dass ihm der Beruf des Busfahrers verwehrt ist.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
ok, erstmal danke. Ich werde Sie bewerten

Sehr gerne! Es freut mich, wenn ich helfen konnte.

Alles Gute und viel Erfolg!

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Verkehrsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.