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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 5298
Erfahrung:  Langjährig tätig als Rechtsanwalt im Bereich Verkehrsrecht
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine frage bezüglich meines Führerscheins.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe eine frage bezüglich meines Führerscheins. Ich hab vor 7 Jahren meinen Führerschein wegen Alkohol am Steuer mit 1,36 Promille verloren. Bzw. Habe eine Sperre von einem Jahr bekommen. Nach diesem Jahr wollte ich bei der Führerscheinstelle meinen Führerschein holen aber die meinten ich müsste erst eine MPU absolvieren. Meine Frage ist ob ich nicht den Führerschein ohne MPU bekommen kann, da ich noch nie vorher und auch nachher aufgefallen bin im Straßenverkehr und unter der Grenze von 1,6Promille war.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: nein eigentlich nicht. Wie gesagt bin nie vorher oder nachher weiter aufgefallen, das war das einzigste mal

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

 

Sie beziehen auf das Urteil des BVerwG zu 3 C 24.15; BVerwG 3 C 13.16 (Sie finden die Urteile bei der Pressemitteilung verlinkt):

 

Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes Nr. 23/2017 vom 06.04.2017

 

Demnach ist nach einer einmaligen Trunkenheitsfahrt mit einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von weniger als 1,6 Promille im Strafverfahren die Fahrerlaubnis entzogen worden, darf die Verwaltungsbehörde ihre Neuerteilung nicht allein wegen dieser Trunkenheitsfahrt von der Beibringung eines medizinisch-psychologischen Fahreignungsgutachtens abhängig machen. Anders liegt es, wenn zusätzliche Tatsachen die Annahme von künftigem Alkoholmissbrauch begründen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden.

 

Sie sollten die Führerscheinstelle auf diese Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes hinweisen. Falls die Führerscheinstelle nicht bereit ist, auf die MPU zu verzichten, könnten Sie Widerspruch gegen die ablehnende Entscheidung der Widerspruchsstelle einlegen und falls das keinen Erfolg hat, könnten Sie auf Erteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU klagen. Ratsam wäre, einen Anwalt einzuschalten, der Ihnen hilft.

 

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Vielen herzlichen Dank. Das hilft mir weiter. MfG Alexander Löchel

Sehr gerne! Es freut mich, wenn ich helfen konnte.

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