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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 32087
Erfahrung:  Tätigkeit für ein großes Unternehmen
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich wurde geblitzt in einer 70 er Zone. Diese gesamte 70 er

Diese Antwort wurde bewertet:

ich wurde geblitzt in einer 70 er Zone.
Diese gesamte 70 er Zone ist nur 270 m lang.
Der Blitzer stand 130 m vom Begin der 70 er Zone und 140 m vor dem Ende der 70 er Zone.
Ist das so gerechtfertigt?
Ich meine mal gelesen zu haben, dass die erst nach 150 m blitzen dürfen

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Sie beziehen sich auf die Richtlinien für die Überwachung des fließenden Verkehrs durch die Straßenverkehrsbehörden. Danach ist es in der Tat so dass zwischen Verkehrschild und Meßvorrichtung 150 m oder mehr liegen sollen.

 

Wenn nun dagegen verstoßen wird, dann hat dies nun kein Verwertungsverbot der gewonnenen Messung zur Folge, sondern verringert den Unrechtsgehalt der Tat und kann dazu führen dass von einem Fahrverbot abzusehen ist.

 

Diese 150 m können bei besonderen Gefahrenstellen natürlich auch unterschritten werden, wenn sich die Gefahrenstelle unmittelbar hinter dem Verkehrsschild befindet.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ein Fahrverbot steht nicht im Raum. Es war 70 erlaubt und unterm Strich stehen bei mir 83 kmh.
Eine Gefahrenstelle war dort nicht. Die 70 sind deshalb da, weil da eine Straße nach links abgeht. Diese 270 m zwischen dem Anfang und Ende der 70 er Zone ist auf einer langen geraden Strecke.
Muss ich nun das Geld bezahlen oder kann ich dagegen Beschwerde einreichen?
Weil die Messung ja defenitiv weniger als 150 m vom Verkehrsschild erfolgt ist.

Sehr geehrter Ratsuchender

 

Die Messung ist deswegen nicht ungültig. Die Ordnungswidrigkeit bleibt bestehen. Allenfalls kann es zur Minderung der Geldbuße kommen. Wenn kein Fahrverbot droht lohnt der Einspruch allerdings nicht.

 

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen

 

Mit freundlichen Grüßen Hans Georg Schiessl Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Verkehrsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.