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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 1498
Erfahrung:  Partner von örtlichen Versicherungen & Sachverständigen
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Letzten Jahres wurde ich, durch eine Zeugin, auf einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Im August letzten Jahres wurde ich, durch eine Zeugin, auf einen Unfall mit Fahrerflucht aufmerksam gemacht in welchen mein Fahrzeug verwickelt wurde.
Die Zeugin hat den Verursacher angesprochen welcher direkt verleugnete.
An meinem Fahrzeug sind massive Schäden währenddessen an seinem Fahrzeug, von der Polizei, keine Schäden festzustellen waren.
Man muss dazu sagen das mein Auto ein Mini und seines eine Mercedes Limousine ist.
Die Polizei riet mir nichts zu unternehmen ehe das Verfahren bei der Staatsanwaltschaft abgeschlossen ist.
Nun ist dies aber seid September im Gange.
Der Beschuldigte bestreitet nach wie vor.
Nützt mir das strafrechtliche Verfahren überhaupt um meine zivilrechtlichen Ansprüche bei seiner Versicherung geltend zu machen ?

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r

vielen Dank für Anfrage!

Der Rat der Polizei war leider nicht besonders klug. Unfälle sollten zeitnah den Versicherungen gemeldet werden.

Die Versicherung wird zwar nicht zahlen, bevor das Verfahren abgeschlossen ist, allerdings verzögert es die Angelegenheit nur, wenn Sie erst den Ausgang des Verfahrens abwarten. Die Zeugin kann ja auch im Zivilverfahren aussagen. Zudem ist ein Zivilrichter gar nicht an die Feststellungen eines Strafrichters gebunden.

Sie sollten Ihre Ansprüche daher unbedingt zeitnah geltend machen. Am besten beauftragen Sie einen Kollegen vor Ort mit der Geltendmachung. Dieser hat auch die Möglichkeit, Akteneinsicht in die Strafakte zu nehmen, was Sie als Privatperson nicht haben. So finden Sie auch heraus, wie weit das Verfahren aktuell überhaupt ist.

Da Sie eine Zeugin haben, sind Sie auf die Ermittlungen der StA nicht zwingend angewiesen, zumal Verfahren wegen Fahrerflucht oft eingestellt werden, da der Täter nur behaupten muss, er habe den Unfall nicht bemerkt. Da er selbst auch keine Schäden am KfZ hat, kann es sogar sein, dass er den Unfall nicht bemerkt hat, so dass er nicht einmal lügen müsste. Das dilt auch für den Umstand, dass er von der Zeugin angesprochen wurde. Wenn er der Meinung ist, keinen Unfall verursacht zu haben, kann er sich auch nicht vorsätzlich vom Unfallort entfernen. In so einem Fall hilft dann aber ein Sachverständigengutachten im Zivilverfahren, bei dem geklärt wird, ob die Schäden an Ihrem Auto grundsätzlich zu dem Modell des Schädigers passen.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Danke für Ihre Antwort.
Ich Sorge mich jetzt natürlich davor das ich einen Anwalt einschalte und Gutachten anfertigen lasse um dann auf den Kosten sitzen zu bleiben.
Ist davon auszugehen das ein solches Verfahren mit zeugen eingestellt wird?

Wenn Sie nicht rechtsschutzversichert sind, kann der Kollege prüfen, ob Sie bei einem geringen Einkommen Anspruch auf Prozesskostenhilfe haben. Über die Kosten sollte Sie der Kollege ausführlich aufklären.

Ob das Verfahren eingestellt wird oder nicht, hängt davon ab, wie glaubwürdig die Zeugin ist. Das kann ich natürlich nicht einschätzen. Es spricht aber schon einiges für die Zeugin, da sie den vermeintlichen Verursacher direkt angesprochen hat und sie ja sicher auch kein Interesse daran haben wird, einen ihr Fremden eines Unfalles zu beschuldigen, den er gar nicht begangen hat. Im zweiten Schritt wird sich die StA dann fragen, wie glaubhaft es ist, einen Unfall bei einem größeren Schaden nicht bemerkt zu haben.

Dennoch sollten Sie der gegnerischen Versicherung den Unfall unbedingt zeitnah anzeigen, nötigenfalls ohne Anwalt.

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K. Nitschke

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