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Kategorie: Verkehrsrecht
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Guten Tag, folgender Sachverhalt: März 2007 am Steuer mit

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
folgender Sachverhalt:
März 2007 am Steuer mit THC im Blut kontrolliert (ca. 3ng), ca. Mai 2007 Führerscheinentzug durch das Landratsamt, September 2007 Wiedererteilung durch bestandene MPU.
August 2009 am Steuer mit ca. 4ng THC im Blut, 4-wöchiges Fahrverbot und Geldstrafe durch die Stadt (Ordnungswidrigkeit), Januar 2010 Führerscheinentzug durch das Landratsamt, ohne Aufforderung zur MPU. Keine Trunkenheitsfahrt, Ausfallerscheinungen, Unfall oder ähnliches. Der letzte Konsum lag über 24 Stunden zurück.
Mein Ziel ist eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach 10 Jahren ohne MPU. Zu lesen ist dass es theoretisch möglich ist, definitiv aber erst nach 15 Jahren. Welche Möglichkeiten habe ich?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

entscheidend ist, wodurch Sie den Führerschein verloren haben, also ob es eine Verwaltungsbehörde oder z.B. ein Strafurteil war. Da Sie das Landratsamt nennen, gehe ich von einer Verwaltungsentscheidung aus. Dann beginnt die zehnjährige Tilgungsfrist gemäß § 29 Absatz 4 Nr 3 StVG mit dem Tag, an dem die Entscheidung des Landratsamtes unanfechtbar/rechtskräftig wurde. Nehmen Sie daher am besten die damalige Entzugsmitteilung des Landratsamtes, addieren Sie zu dem Datum des Schreibens zehn Jahre und fünf Wo*****, *****n haben Sie das Datum, an dem Sie den Führerschein wieder beantragen können. Sie müssen also noch ca zwei Jahre warten. Je nach Rechtsbehelfsbelehrung sind auch mehr als fünf Wochen zu den zehn Jahren hinzuzuaddieren.

Es kann durchaus passieren, dass Sie der Behörde nachweisen müssen, dass Sie noch fahren können, also nochmal eine Führerscheinprüfung ablegen müssen. Das hat aber nichts mit der Zehn-Jahres-Frist zu tun.

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Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

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