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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 3038
Erfahrung:  Rechtsanwalt, LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
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Hallo und einen schönen Guten Tag, Nun zu meiner Frage: Meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und einen schönen Guten Tag,
Nun zu meiner Frage: Meine Tochter fährt z.Zt. Mit meinem PKW, dies habe ich auch der Versicherung ordnungsgemäß gemeldet.
Am 7. Januar wurde sie innerhalb der Ortschaft geblitzt, 7 km/h zu schnell, Handy am Ohr. Die Anfrage zum Sachverhalt ist an mich gesandt worden und ich habe mit Widerspruch geantwortet( Aufenthaltsort nicht mit Bestimmungsort identisch)
Jetzt hat meine Tochter an Ihre Wohnanschrift genau dieselbe Anfrage zum Sachverhalt bekommen. wie kann das sein? Darf das Regierungspräsidium so einfach bei meiner Versicherung nachfragen wer noch diesen PKW fährt???
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

die Bußgeldbehörde kann auch über das Melderegister gehen oder die Poizei bei Ihnen im Umfeld Anwohner befragen lassen. Die Information kommt höchstwahrscheinlich gar nicht von der Versicherung.

Ich weiß zwar nicht, was Sie mit "Aufenthaltsort nicht mit Bestimmungsort identisch" meinen. Ich gehe aber davon aus, dass Sie geschrieben haben, dass es Ihre Tochter war, die aber nicht mehr bei Ihnen wohnt.

Der Anhörungsbogen muß von der Behörde versandt werden, um eine Verjährung der Tat gegenüber der Täterin zu verhindern.

Grundsätzlich kann rechtliche Beratung auch über dieses Portal von der RSV übernommen werden. Wenn dann zur Vertretung noch ein Kollege eingeschaltet wird, wird man aber einwenden, warum dies nicht gleich geschehen ist.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung.


Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich habe in den Anhörungsbogen geschrieben, das ich an diesem Tag nicht an diesem Ort war. Meine Tochter wohnt 35 km von mir entfernt, es kann also nicht möglich sein, das jemand in der Nachbarschaft die Adresse meiner Tochter hat. wie soll sich jetzt meine Tochter verhalten, soll sie jetzt im Anhörungsbogen schreiben ja das war ich, leider ist sie auch sehr gut zu erkennen.

Dann hat man die Adresse über das Melderegister. An die Kinder denkt die Behörde zuerst und schickt Anhörungsbögen herum, um die Verjährung zu vermeiden.

 

Auf einen Anhörungsbogen muß gar nicht reagiert werden. Erst auf den Bußgeldbescheid muß die Tochter binnen 2 Wochen reagieren, wenn Sie gegen die Sache vorgehen will, was, wenn das Handy am Ohr deutlich zu sehen ist, wenig Sinn macht.

 

Wenn man auf den Anhörungsbogen nicht reagiert, hat man ev. die Chance, dass die Sache durch ein Versehen der Bußgeldbehörde doch noch verjährt (3 Monate nach Versand des Anhörungsbogens durch die Behörde).

 

Wenn Ihre Tochter sich jetzt schnell meldet und bezahlt, hat Sie die Chance, dass die Flensburger Punkte mit etwas Glück noch vor Mai eingetragen werden und dann nach altem System noch eingetragen werden (2 Jahre Verjährung statt 2,5). Je nach bisherigem Punktestand ergeben sich ev. auch Vor- oder Nachteile bzgl. der Punkteumrechnung in das neue System.

 

Wenn bereits Punkte bestehen, sollte man tendenziell die Sache eher in die Länge ziehen, da nach neuem Punktesystem neue Punkte nicht mehr dazu führen, dass die alten Punkte länger bestehen bleiben.

 

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich fasse jetzt nochmal zusammen. meine Tochter muss auf den Anhörungsbogen nicht reagieren, den Bußgeldbescheid, wenn er dann kommt, sollte sie bezahlen.Der Bußgeldbescheid kommt automatisch an meine Tochter, obwohl sie nicht zugegeben hat , das sie der Verursacher war?
Richtig!

Ob es Sinn macht, die Sache zu beschleunigen, hängt von der Punktesituation Ihrer Tochter ab.

Wenn Sie keine Punkte bisher hatte, nimmt es sich nicht viel (ein halbes Jahr längere Tilgungsfrist, wenn man abwartet).

Gruß
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ok dann warten wir jetzt ab was passiert und zählen dann, hoffe es wird kein Fahrverbot, wegen dem Handy oder 7km/h zu schnell im Ort. Punkte sind noch nicht da, nur jede Menge bezahlte Strafzettel wegen Falschparken oder Parkzeit abgelaufen . Geblitzt wurde sie übrigens weit Weg vom jetzigen Wohnort, auf der Suche nach der richtigen Ausfahrt aus dem Ort, nur so zur Info. So vielen Dank XXXXX XXXXX ich gebe jetzt mein Smile ab. Liebe Grüße
Dafür nicht. Für das Handy am Ohr gibt es kein Fahrverbot, wenn sonst unbescholten und raus aus der Probezeit (in dem Fall droht Nachschulung).

Gruß
hhvgoetz und 4 weitere Experten für Verkehrsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.