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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 18030
Erfahrung:  18 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Guten Abend. Im Juli 2013 habe ich meinen Führeschein für

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend.
Im Juli 2013 habe ich meinen Führeschein für 4 Wochen wegen zu schnellem Fahren abgeben müssen. In dieser Zeit beging ich die Dummheit, mich unter Alkoholeinfluss ans Steuer zu setzen. Ich wurde mit 1,27 o/oo angehalten. In dem Augenblick war ich mir meines Vergehens bewusst. Das ich nicht im Besitz des Führerscheines war, war mir in dem Moment nicht gegenwärtig.
Eine Woche später erhielt ich meinen Führerschein zurück.
Am 27.11.2013 erhielt ich den Strafbefehl. Gegen diesen hatte ich nichts einzuwenden, er erschien mir gerecht. Es wurde miitgeteilt, das ich 14 Tage Widerspruchsrecht habe, sollte ich dies nicht nutzen, wird der Strafbefehl rechtskräftig. Auf der Seite 2 unter Punkt IV (Höhe des Strafmaßes) war angegeben: " der Führerschein WIRD eingezogen." Daher ging ich davon aus, das ich eine gesonderte Mitteilung erhalte, wo ich diesen einzureichen habe. Am 19.12.2013 erhielt ich die Benachrichtigung von der Staatsanwaltschaft, dass ich den Führerschein schon zum 12.12.2013 hätte vorlegen müssen. Ich bin jedoch danach noch Auto gefahren.
Das Problem ist, dass ich nach dem 12.12.2013 noch einmal geblitzt wurde. Ich bin mehr als vorschriftsmäßig gefahren. An dieser Stelle jedoch, war vor mir ein LKW. Ich habe das 80-ger Schild wahrgenommen, es kam ein Haus und eine Blitzanlage. Das Fahrzeug hinter mir erging es ebenso, wie mir.
Meine Frage an Sie: womit muss ich jetzt rechnen? Gibt es eine Möglichkeit, einer noch heftigeren Strafe zu entgehen?
Für die beiden ersten Vergehen bin ich mir meiner vollen Schuld bewusst. Für letzteres jedoch nicht, da ich die Anlage als Abzockanlage bezeichnen würde. Im Weiteren wäre das wieder Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis und das, obwohl ich das in diesem Moment nicht einmal wusste.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage bei Just Answer, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Darf ich fragen ?

Haben Sie das Geld von dem Strafbefehl bereits bezahlt?


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ja, am 30.12.2013

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

sorry, am 02.01.2014
Den Führerschein habe ich am 30.12. abgeschickt, nachdem ich vergeblich versucht habe ihn bei der Polizei oder Führerschinstelle abzugeben.


 

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag, ich habe gefragt wegen der nachträglichen Gesamtstrafenbildung bei der man sie beiden Strafen zusammenzählt.

Nach 21 STVG haben Sie die Tat im Höchstfall fahrlässig begangen, wenn man sich auf den Standpunkt stellt, dass Sie hätten wissen müssen, dass nach 14 Tagen der Strafbefehl rechtskräftig ist und Sie den Führerschein hätten abgeben müssen.

Stellt man sich nicht auf diesen Standpunkt und gesteht Ihnen zu, dass Sie das nicnt hätten wissen müssen sind Sie nicht strafbar.

Man kann das unterschiedlich sehen.

Das Strafmass ist hier nicht allzu hoch angesiedelt , ein bis zu 6 Monate oder Geldstrafe.

Zu ihren Gunsten spricht es wenn Sie gestehen, .

Bei solchen Fällen bemisst sich das Strafmass zudem danach, welche Strecke gefahren wurde, ob andere gefährdet wurden, ob regelmässig gefahren wurde etc.

Ich weise zudem darauf hin, dass Sie als Angeklagter das Recht haben zu schweigen und also auch nur diese eine Fahrt zugeben müssen, nicht aber weitere Fahrten.



Sie gehen also entweder straffrei aus oder bekommen eine geringe Geldstrafe.

Gegebenenfalls wird das Verfahren auch eingestellt.


Jedenfalls wird es nicht so schlimm




Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie gerne nach



wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke
ClaudiaMarieSchiessl und 2 weitere Experten für Verkehrsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke für Ihre schnelle Antwort. Ich entnehme dieser, dass ich keinen Anwalt vor Ort einschalten muss. Sollte dies notwendig sein, dann erst, wenn ich einen weiteren Bußgeldbescheid erhalten sollte. Ist das richtig?
Gruß Vandrey

Sehr geehrter Ratsuchender ,

Vielen Dank für Ihre positive Bewertung

Warten Sie erst einmal ab, was passiert.

Dann können Sie immer noch einen Anwalt einschalten
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Schießel,


 


es war sehr angenehm, mit Ihnen zu texten. Ich habe inzwischen auch den zweiten Bescheid und mich mit der Bußgeldstelle in Verbindung gesetzt, weil ein erneutes Fahrverbot ausgesprochen wurde. Die Aussagen von diesem herren haben mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich werde jetzt Beratungsbeihilfe beim Gericht beantragen und mich an einen hier ansässigen Anwalt wenden. Sonst wird diese Sache kein Ende nehmen.


Danke für Ihre Unterstützung. Ich werde auch bei aller Einsicht nicht alleine aus dieser Sache herauskommen.


Eine schöne Woche und angenehme Fragen und Klienten


wünscht Ihnen


Frau Vandrey

Ihnen alles Gute und ich empfehle Ihnen auch einen Anwalt vor Ort.

Ich habe mich auch sehr über den netten Kontakt gefreut !
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gerne und alles Gute