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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Vereinsrecht
Zufriedene Kunden: 29105
Erfahrung:  jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt
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Guten Tag, es ist nicht leicht, diese zuzuordnen: Folgende

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, es ist nicht leicht, diese zuzuordnen:
Folgende Anschrift des von mir unterschriebenen Vertrages:
(könnte Kopie senden). STM Freizeit- und Freundschaftsclub
Aufnahmevertrag, im Unterschriftsfeld diese Anschrift:
i.V. Single-Treff Mikado Freizeit- und Freundschafttsckub f. Allein-
stehende GmbH, Geschäftsführer Detlef Herbst, Registergericht usw.
Ich hab am 06.12.17 diesen Vertrag unterschrieben.€ 74, mtl.
Kpnd. erst nach 1/2 Jahr möglich. Die Konsequenzen, das danach erhaltene
Heftchen eine "Mitgliederliste",nur mit Vornamen, keinerlei Verbindungsdaten,
nur Alter udn Hobbies, sich will zurücktreten. Geht es ?

Sehr geehrter Rarsuchender,

haben Sie vielen Dank fü Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Wo wurde denn der Vertrag unterschrieben?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
im Büro der Unterzeichnenden (alles Berlin), war dies gemeint?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
ich habe noch keine Antwort und schon werden 52,-- angezeigt?
Geht es nicht schriftlich?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie den Vertrag im Büro dieses Clubs unterschrieben haben, dann haben Sie leider kein Widerrufsrecht. Ein Recht vom Vertrag zurückzutreten besteht nur dann, wenn Sie den Vertrag über Fernkommunikationsmittel oder außerhalb der Büroräume des Clubs abgeschlossen hätten.

In Ihrem Falle bleibt also neben der ordentlichen Kündigung nach 6 Monaten die Anfechtung des Vertrages nach §§ 119,123 BGB wegen Irrtums oder arglistiger Täuschung. Diese Anfechtungsgründe liegen dann vor, wenn Sie bei Abschluss des Vertrages über den Vertragsinhalt sich im Irrtum befanden oder Sie durch den Club arglistig getäuscht wurden.

Ein Anfechtungsgrund würde dann vorliegen, wenn Ihnen bei Vertragsabschluss mehr versprochen wurde also diese Mitgliederliste.

Die Anfechung its eine empfangsbedürftige Willenserklärung. Das bedeutet, wenn Sie anfechten, dann müssen Sie den Zugang beweisen könnnen (EInwurfeinschreiben).

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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