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SchiesslClaudia
SchiesslClaudia, Rechtsanwalt
Kategorie: Vereinsrecht
Zufriedene Kunden: 17905
Erfahrung:  Mehr als 18 Jahre Berufserfahrung
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SchiesslClaudia ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, ich bin seit 3 Jahren 1.

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich bin seit 3 Jahren 1. Vorsitzender eines gemeinnützigen Vereins mit 130 Mitgliedern. Zum Vorstand gehören noch der 2. Vorsitzende, der Kassier und die Schriftführerin. Obwohl alle Vorstandsmitglieder erst im März 2013 in ihrem Amt bestätigt und von den 40 anwesenden Mitgliedern einstimmig wiedergewählt wurden, stänkert eine kleine Gruppe massiv, mündlich und schriftlich und mit Unwahrheiten gegen den Vorstand und dessen Beschlüsse. Ein Mitglied dieser Opposition hat vereinsinterne Maßnahmen einem unserer Kunden erzählt und dadurch dem Ansehen des Vereins großen Schaden zugefügt.
Diese Querelen sind an der Tagesordnung und lassen eine ordnungsgemäße Vereinsarbeit nicht mehr zu. Versuche, diese Nerven aufreibende Situation sachlich mit diesen Mitgliedern zu beruhigen, scheiterten bisher.
Um diese Spielchen zu beenden und zu testen, wie stark die Gegner des amtierenden Vorstands sind, möchten wir eine "Vertrauensfrage" an alle Mitglieder per E-Mail stellen.
Im Falle einer "Niederlage" würde der Vorstand zurücktreten. Im Falle eines positiven Ergebnisses würden wir den Stänkeren empfehlen den Verein zu verlassen.
Sollten sie das nicht tun und weiterhin Stimmung machen, fassen wir auch den Ausschluss aus dem Verein ins Auge. Nach unserer Satzung kann ein Mitglied wegen vereinsschädigendem Verhalten ausgeschlossen werden.
Der Verein kann doch auch nach innen geschädigt werden?
Meine weiteren abschließenden Fragen:
Können wir die Vertrauensfrage stellen und
evtl. die permanenten Unruhestifter aus dem Verein ausschließen?

Was raten Sie uns in dieser Situation?

Freundliche Grüße
Hartmut Neufeld
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Ein vereinsschädigendes Verhalten sehe ich nach Ihren Angaben ohne Zweifel gegeben, da ja auch Vereinsinterna nach außen getragen werden und so das Ansehen des Vereins geschädigt wird.


Zudem wird auch nach innen die Zusammenarbeit in dem Verein durch das ständige Unruhestiften massiv gestört, so dass auch hier von einem vereinsschädigenden Verhalten auszugehen ist.



Die Vertrauensfrsage ist eine politische Maßnahme zur Disziplinierung der Regierung und daher nicht ursprünglich dem Vereinarecht entstammend.


Es steht aber in der Vereinaversammlung jedem Vorstandsmitglied frei, die Vertrauensfrage zu stellen, d.h ob man mit der Vorstandstätigkeit einverstanden ist.

Rechtliche Bedeutung hat das aber nicht, sondern die Abwahl des Vorstands kann erst in einer eigens anzuberaumenden außerordebtlichen Mitgliederversammlung erfolgen.


Die Abwahl des Vorstands muss dann auf die Tagesordnung gesetzt werden.


Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen

Sehr gerne können Sie nachfragen.



Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte fragen Sie nach so oft Sie wollen

Für den Fall, dass keine Fragen mehr bestehen würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen


vielen Dank
SchiesslClaudia und 3 weitere Experten für Vereinsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.