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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Vereinsrecht
Zufriedene Kunden: 7724
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben für unseren Sohn

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben für unseren Sohn im Oktober 2011 die Mitgliedschaft in einem Sportverein beantragt. Uns wurde mitgeteilt, dass der Vorstand über die Aufnahme entscheidet. Wir haben von dem Verein nichts Schriftliches in die Hand bekommen (z.B. Vertrag) und einen Mitgliedsausweis (hätte er laut Satzung bekommen müssen) bekam er auch nie. Die Beiträge haben wir bis Mai 2012 bezahlt und dann eingestellt, da sich beim Training kaum jemand um unseren Sohn gekümmert hat und er da nicht mehr hin wollte. In der Satzung des Vereins steht, dass der Mitgliedsausweis (den er nicht hat) seine Gültigkeit verliert, sobald ein Beitragsrückstand von 3 Monaten besteht. Wir dachten also, dass wir aus der Sache raus wären. Nun will der Verein die restlichen Beiträge für 2012, die Beiträge für 2013 und noch 80,- € für nicht geleistete Arbeitsstunden, da wir
nicht bis zum 30.09. (steht auch in der Satzung) gekündigt hatten.
Ist das rechtens?

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


 


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

RASchroeter :

Der Verein muss hier darlegen auf welcher Grundlage er die restlichen Beiträge haben möchte. Die Satzung findet hier nur Anwendung, wenn Ihr Sohn auch Vereinsmitglied geworden ist. Dies kann der Verein mangels Beitritt nicht darlegen.

Gleichwohl kann auch konkludent ein Vereinsbeitritt erfolgen, z.B. durch Zahlung des Mietgliedsbeitrages.

RASchroeter :

Hierzu müssen Sie entsprechend argumentieren, dass Sie die Zeit bis Mai 2012 als Probzeit für ihren Sohn angesehenen haben und kein weiteres Interesse an der Fortführung hatten, da Sie weder ein Mitgliedsausweis noch einen Vereinsbeitritt trotz Nachfrage erhalten haben.

RASchroeter :

Aus meiner Sicht ist Ihr Sohn daher nie Vereinsmitglied geworden, so dass die Regelungen in der Satzung nicht greifen und damit auch die Kündigungsfrist keine Anwendung finden.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.


 


Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach ("Antworten Sie dem Experten") bevor Sie eine Bewertung abgeben.


 


Mit besten Grüßen


 


Marcus Schröter, MBA


Rechtsanwalt & Immobilienökonom


 


Zertifizierter Zwangsverwalter

Customer:

Hallo Herr Schröter,

Customer:

Hallo Herr Schröter, was heißt konkludent. Bedeutet das, dass wenn wir Mitgliedsbeiträge bezahlt haben, er Mitglied geworden ist?

RASchroeter :

Vielen Dank für die Rückmeldung.

RASchroeter und weitere Experten für Vereinsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.